Blinden und Sehbehinderten Sportverein Dortmund e.V.

                                                        

Aktuelles

 

Herren-Torball-Mannschaft des BSSV Dortmund 2 belegt nach der Hinrunde der 1. Torball-Bundesliga Platz 5

Am 11. November 2017 fand in Augsburg die Hinrunde der 1. Torball-Bundesliga statt. Als Aufsteiger mit dabei war unsere Herren-Mannschaft des BSSV Dortmund 2. Die Mannschaft des BSSV war besetzt mit den Spielern: Cengiz Koparan, Toni Monirji und Hüseyin Yücel. Betreut wurde das Team von Helmut Jürgen.

Unser Mindestziel war es, von den sieben Teams am Ende des Tages nicht den letzten Platz zu belegen.

Im ersten Spiel gab es gleich eine schwere Aufgabe, gegen Borussia Dortmund zu bestehen. Das Spiel begann zunächst nicht sehr druckvoll. Während unser Team die Abwehr des BVB zu wenig forderte, wurden die Angriffe des BVB stärker. Durch einen schnellen Konter musste der BSSV das erste Gegentor hinnehmen. Der Rückstand hätte zur Pause höher sein können, doch Cengiz Koparan rettete durch seine schnelle Reaktion dreimal den Ball vor der Torlinie. In der zweiten Halbzeit wurde das Spiel des BVB noch druckvoller. Gegen die präzise geworfenen Bälle mit Torabschluss hatte unsere Abwehr des BSSV kaum Abwehrchancen. Außerdem schlichen sich Fehler mit ein, so dass der BSSV das erste Spiel mit einer deutlichen 2:9-Niederlage beendete.

Mit einer guten Einstellung ging das BSSV-Team in das zweite Spiel gegen die SG Mü-Aö-La. Durch eine starke Abwehrleistung verhinderte unser Team zunächst einen Torrückstand. Dann fiel doch das erste Gegentor. Aber der BSSV ging dann mehr in die Offensive und erzielte den Ausgleich. In der zweiten Halbzeit erzielte Toni Monirji seinen zweiten Treffer zur 2:1-Führung des BSSV. Zwar musste anschließend der Ausgleich hingenommen werden, aber es gab noch Torchancen auf beiden Seiten. Kurz vor Schluss verpasste der BSSV durch zwei gute Chancen den Siegtreffer. Es blieb beim 2:2-Unentschieden und einer tollen Leistung unserer Mannschaft.

Der BSV München 2 war unser nächster Gegner. Von Beginn an bestimmte unser Team das Spiel. Cengiz Koparan sorgte für die 2:0-Pausenführung. Durch eine konzentrierte Abwehr, verhinderte der BSSV Gegentore. In der zweiten Halbzeit setzte sich Toni Monirji wieder als Torschütze zum 3:0 und 4:0 durch. Durch einen verwandelten Strafwurf, erzielte München den Anschlusstreffer. Die Konzentration in der BSSV-Abwehr ließ etwas nach uns so verringerte sich der Vorsprung auf eine 5:3-Führung. Doch Cengiz Koparan sorgte für zwei weitere Tore und Sicherheit für den ersten Sieg. Endstand: 7:3.

Im vierten Spiel folgte die Mannschaft BSV München 1. Es war das beste Spiel unseres BSSV-Teams an diesem Tag. Aus einer starken Abwehr heraus ging der BSSV mit 1:0 in Führung. Das Spiel verlief in der ersten Halbzeit ausgeglichen. Zum Seitenwechsel hieß es 2:2. In der zweiten Halbzeit machte München zwar Druck, aber auch Fehler. Der BSSV konnte mit 4:2 in Führung gehen und mit einem verwandelten Strafwurf den 5:2-Endstand besiegeln. Mit einer tollen Abwehrleistung und etwas Glück gab es in der zweiten Halbzeit keine Gegentore.

Das nächste Spiel gegen die TG Unterliederbach 1 verlief für unser BSSV-Team ganz anders. Beim Werfen im Angriff fehlte die Konzentration und wohl auch etwas die Kraft. In der ersten Halbzeit verursachte der BSSV vier Strafwürfe. Lediglich der erste Penalty führte zum ersten Gegentor. Auch in der zweiten Halbzeit ließen die Fehler nicht nach. Der BSSV verursachte weitere Strafwürfe, die auch für weitere Gegentore sorgten. In der Schlussphase konnte der BSSV noch zwei Anschlusstore erzielen, aber die TG Unterliederbach gewann das Spiel klar mit 5:2 Toren. Im letzten Spiel gegen Augsburg sollte es wieder besser ablaufen. Zunächst ging aber Augsburg mit einem verwandelten Strafwurf in Führung. Vor dem Seitenwechsel konnte der BSSV zwar noch den Ausgleich erzielen, jedoch musste der BSSV in der zweiten Halbzeit durch Abwehrfehler zwei weitere Gegentreffer hinnehmen. Augsburg hatte bis zum Schluss die bessere Kondition und gewann das Spiel mit 6:3-Toren.

Nach der Vorrunde steht der BSSV Dortmund 2 auf Platz 5. Mit dieser Platzierung hat die Mannschaft noch Chancen, in der 1. Torball-Bundesliga zu bleiben. Die Rückrunde findet am 17. März 2018 in Dortmund statt.

Tabelle nach der Vorrunde:

Pl    Teilnehmer                        Sp    S  U  N       T            TD      Pkt

1      BSV München 1                  6    5   0   1       22:13       9       10

2      TG Unterliederbach 1         6    5   0   1       20:12       8       10

3      SG Mü-Aö-La                       6    3   1   2       26:15     11         7

4      BVB Borussia Dortmund    6    3   0   3       21:12       9         6

5      BSSV Dortmund 2               6    2   1   3       21:27      -6         5

6      SV Reha Augsburg              6    2   0   4       16:21      -5        4

7       BSV München 2                   6    0   0   6         8:34    -26        0

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5. Platz in Magdeburg – Leistung mit Luft nach oben

Am 04.11.2017 fand in Magdeburg das 27. Internationale Torballturnier mit neun Mannschaften statt. Der Blinden und Sehbehinderten Sportverein Dortmund hat mit vier Spielern und Trainerin Eliane Exner teilgenommen.

Im Eröffnungsspiel ging es gegen SG Magdeburg/Feuerwehr gut los. Ohne Bedrängnis wurden sie 7:1 bezwungen. Nur anschließend lief es nicht so erfolgreich weiter. Es folgten zwei hohe Niederlagen gegen Waasland und Magdeburg und ein unglückliches Unentschieden gegen Zürich. Hier verspielte man noch eine 4:1-Führung. In der zweiten Tageshälfte konnte sich die Mannschaft des BSSV spielerisch etwas steigern. Nachdem einer weiteren deutlichen Niederlage gegen Basel, besiegten die Dortmunder nach einem spannenden Spiel Augsburg mit 3:2. Danach tat man sich gegen Mol erneut in der Abwehr sehr schwer, auch wenn die Offensive diesmal etwas besser funktioniert hat. Aber am Ende kamen die Mannen vom Pott nicht über ein 6:6 hinaus. Das letzte Spiel war eine zähe Angelegenheit. Dieses Mal wussten die Schwarzgelben die Null zu halten und gewannen mit dem vorletzten Wurf 1:0 gegen Borgsdorf.

Am Ende belegt der BSSV Dortmund mit 8 Punkten und einem Tordifferenz von -11 den fünften Platz.

Coach Exner war mit der Leistung insgesamt nicht zufrieden, aber weiß das Ergebnis einzuschätzen. Bei dem derzeitigen Trainingsaufwand ist das Resultat noch sehr versöhnlich ausgefallen.

In einer Woche in Augsburg hat man nichts zu verlieren. Deshalb wird der BSSV am 11.11. die Hinrunde in der 1. Liga locker angehen lassen und versuchen das Bestmögliche herauszuholen.

Spieler: Hüseyin Yücel (1), Beate Maret (2), Toni Monirji (6), Cengiz Koparan (13) Coach: Eliane Exner

das BSSV Team von links: Hüseyin Yüsel, Beate Maret, Cengiz Koparan, Toni Monirji

 

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2. Torball-Bundesliga: BSSV-Quartett legt gute Basis (Kevin Barth berichtet)

Am 28. Oktober fand in Nürnberg die Hinrunde der zweiten Torball-Bundesliga statt. Der BSSV Dortmund war mit einer Mannschaft vertreten und steht nach sechs von zwölf Spielen auf einem guten dritten Platz. Als Spieler reisten Helmut Jürgen, Hasan Koparan, Beate Maret und Kevin Barth in die Frankenmetropole. Betreut wurde das Team von Eliane Exner.

Die zweite Torball-Bundesliga besteht in dieser Saison aus sieben Mannschaften. In der Hinrunde hatten die Dortmunder also sechs Partien zu absolvieren. Im ersten Match ging es gegen Kaiserslautern mit dem Nationalspieler Christian Bachmann. Gleich mit dem ersten Wurf brachte Helmut Jürgen den BSSV in Führung. Am Ende stand durch eine gute Leistung ein etwas überraschender 4:1 Erfolg zu Buche. Es folgte ein zähes Spiel gegen die Truppe aus Borgsdorf. Bis zum letzten Wurf stand es unentschieden, dann gelang dem Gegner aus Brandenburg in der buchstäblich letzten Sekunde noch der 2:1 Siegtreffer.

Das Dritte Duell des Tages gegen den Absteiger aus Berlin wussten die Dortmunder durchaus offen zu gestalten. Am Ende gab es dennoch eine 0:3 Niederlage, wobei zwei Gegentreffer aus Strafwürfen resultierten. Im Spiel gegen Nürnberg sollte dann der zweite Sieg des Tages her. In einer engen Partie behielt die Mannschaft aus dem Ruhrpott dann auch mit 3:2 die Oberhand. „Ich hatte das Gefühl, dass wir dem vierten Tor deutlich näher waren, als die Nürnberger dem Ausgleich“, analysierte Trainerin Eliane Exner später.

Nun sollte aus der ausgeglichenen Bilanz von zwei Siegen und zwei Niederlagen eine positive werden. Gegen den kommenden Kontrahenten aus Halle hatten Mannschaften des BSSV in der Vergangenheit oft hart zu kämpfen. Auch dieses Mal war es ein enger Schlagabtausch. Zunächst führten die Dortmunder mit 3:1, mussten aber noch vor der Pause den Ausgleich hinnehmen. In der zweiten Hälfte konnte sich der BSSV aber stabilisieren und siegte schlussendlich verdient mit 6:4. Matchwinnerin war hier Beate Maret, die drei Tore beisteuerte.

Zum Abschluss der Hinrunde kam es noch zum Kräftemessen mit der zweiten Mannschaft der TG Unterliederbach. Hier bot die Truppe von Eliane Exner die wohl schlechteste Vorstellung des Wochenendes. Die Sprungbälle des hessischen Gegners bekam man kaum in den Griff. In der Offensive wurden deutlich zu wenig Akzente gesetzt. Dennoch holten die schwarz-gelben einen 2:4 Rückstand auf und errangen immerhin ein 5:5 Unentschieden.

Damit kommt der BSSV Dortmund in der Zwischenabrechnung auf 7:5 Punkte und belegt Platz drei. Nur einen Punkt davor steht der TFC Kaiserslautern auf dem zweiten Rang, der noch zum Aufstieg berechtigen würde. Kaiserslautern richtet auch den Rückrundenspieltag der zweiten Bundesliga am 17. Februar 2018 aus. Bis Dahin werden die Dortmunder mit den momentan geringen Trainingsmöglichkeiten versuchen, noch ein paar Verbesserungen vorzunehmen. In wenigen Wochen steht außerdem für die zweite Dortmunder Mannschaft die Hinrunde in der ersten Bundesliga auf der Agenda.

das BSSV Team von links: Beate Maret, Helmut Jürgen, Trainerin Elian Exner, Hasan Koparan, Kevin Barth

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40 Jahre Blinden und Sehbehinderten Sportverein Dortmund:

Mit ITS Scholz auf zu neuen Ufern

Am Samstag den 26. August feierte der BSSV Dortmund mit über 30 Vereinsmitgliedern und Gästen im Rahmen des alljährlichen Sommerausflugs das 40-jährige Vereinsjubiläum.  Um als Dortmunder Verein einen Blick zurück zu werfen und zugleich sportlich aktiv in die Zukunft zu schauen bot sich der Stadtteil Dortmund Hörde an. Bei einem Stadtrundgang haben Ralph Klein und Regina Mendner den Mitgliedern des BSSV Dortmund, der 1977 aus einer Kriegsversehrtensportgruppe hervorgegangen ist, einen historisch sehr fundierten Einblick in die Geschichte Hördes gegeben. Dabei standen die Gräueltaten  der Nationalsozialisten und die Gedenkkultur der Nachkriegszeit im Zentrum der Ausführungen. Aktuell macht der Stadtteil Hörde durch den auf einem ehemaligen Industriegelände entstandenen Phönixsee auf sich aufmerksam. Dieses neue Gewässer hat auch die Wassersportfreunde auf den Plan gerufen. Zukunftsweisend ist der Segelverein Sail Togehter, der sich dem Thema Inklusion verschrieben hat und mit seinen speziell ausgestatteten Rolliseglern auch Menschen mit Mobilitätsbeeinträchtigungen den Segelsport zugänglich macht. Auf zwei Booten konnten die Mitglieder und Gäste des BSSV Dortmund diesen faszinierenden Sport auch hautnah kennen lernen und das mitten in Dortmund Hörde. Eine Erfahrung, die Lust auf mehr gemacht hat! Höhepunkt des Tages war jedoch die Vorstellung der neuen Sportjacken, die erst durch eine sehr großzügige Spende der Firma ITS Scholz möglich wurde. Herr Scholz nahm den Dank der Anwesenden Sportlerinnen und Sportler entgegen und Sportwartin Eliane Exner rief den Aktiven zu, das Motto des Essener Ingenieurbüros – „Intelligent, Treffsicher, Schnell“ – zukünftig auch beim Showdown und Torball unbedingt zu beherzigen. Es sieht ganz so aus, als ob BSSV Dortmund und ITS Scholz auch eine zukunftsweisende Verbindung wären.

Carsten Bender (Vorsitzender des BSSV)

40 Jahre Blinden und Sehbehinderten Sportverein Dortmund

26. August 2017

Ausflug per Segelschiff auf dem Phönixsee in Dortmund Hörde

links: die neuen Sportjacken gesponsert von der Firma ITS Scholz aus Essen

rechts: Carsten Bender mit Schwimmweste und wasserfester Mütze

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3. Platz des BSSV Dortmund  beim internationalen Torballturnier in Wilhelmshaven (Helmut Jürgen berichtet)

 Die Herren-Mannschaft des BSSV Dortmund war am 2. September 2017 zu einem Torball-Turnier beim 37. Internationalen Sportfest in Wilhelmshaven eingeladen. Die Mannschaft mit den Spielern Toni Monirji, Rüdiger Steinhanses und Helmut Jürgen reisten einen Tag zuvor mit dem Zug nach Wilhelmshaven an. Nach einem angenehmen Aufenthalt bis Samstagmorgen im home Hotel, fuhren wir nach dem Frühstück mit einem PKW zur Sporthalle am Mühlenweg. Abgeholt hatte uns Andreas Noltemeier (Neffe von Wolfgang Noltemeier), der unser BSSV-Team während des Turniers betreute.

Gegen 9:15 Uhr begrüßte Wolfgang Noltemeier und sein Organisationsteam neun Torball-Mannschaften: Antwerpen (Belgien), Borgsdorf, BSSV Dortmund, BVB Dortmund, Cluj-Napoca (Rumänien), Langenhagen, Magdeburg und St. Pauli. Wegen der kurzfristigen Absage von Zürich, ersetzte der BVB Dortmund das Team von Zürich.

Das erste Spiel unseres BSSV-Teams begann gleich gegen den Turnierfavoriten BVB Dortmund. Unser BSSV-Team ging schnell mit 1:0 in Führung, aber die Antwort des BVB ließ nicht lange auf sich warten. Sie nutzten mit schnellen und platzierten Würfen die Schwächen in unserer Abwehr. Der BVB ging nun mit ihren Toren selbst in Führung. Auch in der zweiten Halbzeit konnten wir das Ergebnis für uns nicht verbessern. Der BSSV verlor dieses Spiel klar mit 1:7-Toren. Im zweiten Spiel gegen St. Pauli lief es für unser BSSV-Team gleich besser. Wir gingen mit 2:0-Toren in Führung. Allerdings versäumten wir, weitere Tore zu erzielen. Unsere Abwehr wurde von St. Pauli aber auch nicht stark gefordert. Und so sprang immerhin ein klarer 3:0-Sieg heraus. Langenhagen war der nächste Gegner. Wir begannen das Spiel gleich mit guten Würfen und waren in unserer Abwehr sehr konzentriert. Die Folge war, ein kontrolliertes Spiel mit schönen Toren. Das Spiel endete mit einem klaren 8:1-Erfolg für unser BSSV-Team.

Im vierten Spiel gegen Magdeburg wurde es vom Spielergebnis wieder enger. Durch Fehler im Angriff und Abwehr kassierten wir Gegentore. Aber mit einer kämpferischen Leistung und Torerfolge kam unser BSSV-Team zurück und gewannen das Spiel knapp aber verdient mit 5:4-Toren. Das nächste Spiel gegen Antwerpen verlief zunächst ziemlich ausgeglichen. Unsere Mannschaft fand in der gegnerischen Abwehr kaum Lücken, um Tore zu erzielen. Durch Fehler auf beiden Seiten, stand es in der zweiten Halbzeit 3:3. Das bessere Ende hatte dann der Gegner. Nach einem Strafwurf gegen uns und einer verunglückten Abwehr, konnte Antwerpen das Spiel mit 5:3-Toren gewinnen. Jedoch lief es dann gegen Borgsdorf wesentlich besser. Aus einer konzentrierten Abwehr heraus kontrollierten wir das Spiel und konnten die gegnerische Abwehr mit schönen Toren bezwingen. Unser BSSV-Team gewann mit 6:2-Toren.

Im siebten Spiel trafen wir wieder auf das Team des BVB Dortmund als Ersatzteam für Zürich. Es entwickelte sich ein spannendes Spiel, indem wir den Gegner mit guten Würfen und Toren unter Druck setzten. Trotz starker Abwehr, kassierten wir Gegentore. So stand es in der zweiten Halbzeit zwischenzeitlich 4:4-Untentschieden. Aber zum Schluss verursachten wir Strafwürfe gegen uns. Der BVB ließ die Chancen nicht liegen, sondern nutzte sie zu einem 7:4-Sieg gegen unser BSSV-Team. Dennoch war es von beiden Mannschaften ein tolles Spiel. Unser letztes Spiel in diesem Turnier war gegen das rumänische Team von Cluj-Napoca. Mit einer konzentrierten Abwehr und schnellen Würfen, setzten wir den Gegner unter Druck und waren erfolgreich. Zur Halbzeit stand es schon 5:1 für unser Team. Im Verlauf der zweiten Halbzeit schlichen sich dann kleine Konditionsschwächen ein, die zu Fehlern und Gegentoren führten. Aber zum Schluss hatten wir doch mehr Tore erzielt und unser BSSV-Team gewann mit 7:4-Toren.

Mit 37:30 Toren und 10:6 Punkten belegte der BSSV Dortmund den 3. Platz. Die Torschützen für den BSSV:

Toni Monirji: 13 Tore; Rüdiger Steinhanses: 2 Tore; Helmut Jürgen: 22 Tore.

Turniersieger wurde der BVB Dortmund, die auch als Ersatzteam für Zürich den zweiten Platz belegten. Nach dem Turnier fand in der Sporthalle die Siegerehrung statt.

Für unseren 3. Platz erhielten wir einer Medaille und Urkunde für jeden Spieler, die Spielergebnisse und Tabelle sowie einen Pokal überreicht.

Und hier die Abschlusstabelle:

1.      BVB Dortmund                        60:21         16:0

2.      Ersatzteam Zürich (BVB)         55:26         14:2

3.      BSSV Dortmund                      37:30         10:6

4.      Antwerpen (Belgien)               31:26           9:7

5.      Magdeburg                             34:31           9:7

6.      Borgsdorf                               27:32           8:8

7.      Langenhagen                         27:38           4:12

8.      Cluj-Napoca (Rumänien)        21:51           2:14

9.      St. Pauli                                20:57            0:16

Wir bedanken uns bei Andreas Noltemeier, der unser BSSV-Team sehr gut betreute und wir freuen uns gemeinsam über den schönen Erfolg. Es hat wieder viel Spaß gemacht, bei diesem Turnier mitzuspielen. Nach der Siegerehrung traten wir dann schon wieder die Rückreise nach Dortmund an, wo wir dann auch am späten Abend mit dem Zug ankamen

BSSV Mannschaft: Helmut Jürgen, Rüdiger Steinhanses, Toni Monirji, Andreas Noltemeier, Wolfgang Noltemeier

 

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Mäßiges Abschneiden beim Jubiläums-Turnier in Mol/Belgien

Am 20.05.2017 fand in Mol/Belgien ein großes internationales Herrentorballturnier statt. Anlässlich ihres 40jährigen Bestehens des Vereins ViGe Mol war das Turnier in einem festlichen Rahmen eingekleidet.

Insgesamt nahmen an dem Turnier 18 Vereine aus fünf verschiedenen Ländern teil. Zu Beginn wurde in drei 6-Gruppen jeder gegen jeden gespielt. Der BSSV Dortmund, welcher mit Helmut Jürgen, Rüdiger Steinhanses, Toni Monirji und Cengiz Koparan antrat, bekam es zunächst mit Berlin, Monza, Laval, Brüssel und Hasselt zu tun.

Das erste Spiel gegen Berlin wurde nach einer 2:0-Führung noch durch einen Strafwurf und einem Penalty in den letzten Minuten mit 2:3 aus der Hand gegeben. Auch im nächsten Spiel wurde eine Führung verspielt. So konnte ein 5:2 nicht gehalten werden und man kassierte viermal hintereinander einen Hoppelball als Tor, sodass am Ende nur noch ein 6:6-Unentschieden gerettet werden konnte. Im anschließenden Spiel gegen Brüssel, dem späteren Finalisten, gab es nichts zu holen und man verlor mit 2:4. Gegen Laval folgte dann im vorletzten Gruppenspiel der langersehnte erste Sieg (5:1). Im letzen Spiel wurde dem BSSV dann noch eine „Lehrstunde“ erteilt und man musste sich mit 0:7 geschlagen geben – dabei führten sechs Strafwürfe zu Toren. Trotzdem reichten die 4 Punkte, damit man um die Plätze 7-12 mitspielte.

Hier warteten jeweils die Gruppen Dritten und Vierten aus den anderen beiden Gruppen.  Da der BSSV gegen Berlin verloren hatten, nahm er auch keine Punkte mit in die zweite Runde.

Ähnlich wie in der ersten Runde konnten die Spieler des BSSV nicht ihr eigentliches Leistungspotential abrufen, sodass man auch die nächsten Spiele nicht erfolgreich absolvieren konnte. Man verlor gegen Glarus mit 3:6 und gegen DOT mit 1:2. Anschließend folgte zwar ein weiterer Sieg gegen L’aquile – das beste Spiel des Tages vom BSSV – mit 6:3, doch schon im folgenden Spiel gegen Mol A war es wieder vorbei mit dem Gewinnen und man musste sich 4:1 geschlagen geben. Am Ende stand mit 7:20 Punkten und 26:36 Toren ein 11. Platz, mit dem man, in anbetracht der spielerischen Leistung, zufrieden sein konnte.

Das Turnier wurde am Ende in einem spannenden Finale von Vorarlberg gegen Brüssel mit 3:2 gewonnen.

Wir bedanken uns für die toll organisierte Veranstaltung und haben uns sehr gefreut, an dem Jubiläum teilhaben zu dürfen.

Spieler: Cengiz (12 Tore), Toni (9 Tore), Helmut (5 Tore) und Rüdiger

Coach: Eliane Exner

das BSSV Team von links: Toni Monirji, Cengiz Koparan, Eliane Exner, dahinter Rüdiger Steinhanses, Helmut Jürgen

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"Showdown"  Dortmunder Quintett erfolgreich in Berlin

Vom 6. Bis 9. April 2017 fand in Berlin die siebte Deutsche Meisterschaft im Showdown statt. Vom BSSV Dortmund hatten sich alle fünf Spielerinnen und Spieler, die im vergangenen Herbst und Winter zu Qualifikationen angetreten waren, für die DM qualifiziert. Nach der Anreise am Donnerstagabend im Berliner Scandic-Hotel, in dem das gesamte Turnier stattfand, wurden direkt die Spielmaterialien kontrolliert. Am nächsten Morgen begannen dann die getrennten Wettbewerbe der Damen und Herren.

Bei den Männern wurden die 24 Teilnehmer der Deutschen Meisterschaft zunächst in vier Sechsergruppen eingeteilt. Die jeweils besten vier Spieler einer jeden Gruppe würden sich für die Zwischenrunde qualifizieren. Dies war auch das erklärte Ziel der beiden Dortmunder Spieler Kevin Barth und Andreas Schmitz.       Blindensport kevin barth Barth kevin darts

Barth trat am Freitagmorgen um 8.30 Uhr zunächst gegen den erfahrenen Berliner Detlef Vulprecht an. Während des gesamten Matches merkte man beiden Spielern ihre Nervosität an. Im ersten Satz wechselte mehrfach die Führung. Am Ende konnte sich Vulprecht mit 12-9 durchsetzen. Nachfolgend bekam Barth seine Nerven immer besser in den Griff. Zwar unterliefen ihm weiterhin einige vermeidbare Fehler, aber es gelangen ihm demgegenüber auch einige schön erzielte Treffer. Den zweiten Durchgang konnte er deutlich mit 12-1 an sich bringen. Auch im dritten Satz hielt Barths Überlegenheit weitgehend an, wobei Vulprecht wie zuvor auch einige unnötige Fehler produzierte. Der Dortmunder entschied diesen Satz und damit das Match mit 11-5 für sich. Mit diesem Sieg im Gepäck spielte er in seiner zweiten Begegnung gegen den Bremer Heiner Schad selbstbewusst und nervenstark auf. Nachdem Barth den ersten Durchgang knapp mit 13-10 für sich entscheiden konnte, spielte er im zweiten Satz meist überlegen und gewann diesen Abschnitt mit 11-5 relativ deutlich. Mit zwei Siegen ging es für ihn in die Mittagspause. Zwar war damit die Qualifikation für die Zwischenrunde nicht absolut sicher, aber schon relativ wahrscheinlich.

Am Nachmittag trat Barth dann gegen einen der Favoriten auf den Titel des Deutschen Meisters, Thade Rosenfeldt aus Marburg, an. Hier waren die Verhältnisse schnell klargestellt. Rosenfeldt gewann das Match mit 11-0 und 12-4 deutlich. In seinr nächsten Begegnung trat Barth gegen Thomas Lehrmann aus Bremen an. Dabei war der Norddeutsche auf Grund der Vorleistungen leicht favorisiert. Barth konnte während des gesamten Matches gut mithalten und verlor beide Sätze mit 11-13 und 10-12 jeweils denkbar knapp.

Im letzten Match seiner Vorrundengruppe A musste der Dortmunder noch gegen einen weiteren deutschen Spitzenspieler, den Frankfurter Robert Glojnaric, antreten. Nachdem der Hesse den ersten Satz relativ deutlich mit 11-5 an sich gebracht hatte, steigerte sich Barth im zweiten Durchgang, unterlag aber auch dort knapp mit 10-12. Trotzdem hatte er sich als Vierter seiner Gruppe A für die Zwischenrunde qualifiziert. Zwar war er mit seinen beiden letzten Matches an diesem Tag nicht ganz zufrieden, aber froh über das Weiterkommen in die nächste Runde.

Der zweite Dortmunder Spieler, Andreas Schmitz, hatte am Freitagmorgen um 8.00 Uhr in seiner ersten Begegnung mit Eric Klumb aus Moers einen alt bekannten Gegner. Nach nervösem Beginn beider Spieler führte Klumb Mitte des ersten Satzes mit 6-5. Nachfolgend spielte Schmitz vor allem im Angriff jedoch immer sicherer und druckvoller. Somit gewann er den ersten Durchgang mit 11-6. Diese Tendenz setzte sich auch im zweiten Satz fort, den Schmitz mit 11-2 für sich entschied. Im nachfolgenden Match gestaltete sich die Angelegenheit für Schmitz zunächst schwieriger. Gegen den Bremer Antonius Reicksmann lag er im ersten Satz mit 8-10 zurück. Mit zwei erzielten Toren konnte Schmitz jedoch diesen Satz noch an sich bringen. Im zweiten Abschnitt setzte er sich dann schnell ab und gewann auch diesen Satz und damit das Match mit 11-4. Ebenso wie Kevin Barth ging Schmitz durch zwei Siege beruhigt in die Mittagspause. Nach dieser trat er gegen den Berliner Thomas Giese, gegen den er schon häufig Spielen durfte, an. Nach einem weitgehend ausgeglichenen ersten Satz konnte sich Schmitz am Ende mit 11-7 durchsetzen. Giese drehte im zweiten Durchgang den Spieß um und siegte hier mit 11-3. Im entscheidenden dritten Satz konnte sich dann wieder Schmitz deutlich mit 12-0 durchsetzen, wobei er von einigen unnötigen Fehlern des Berliners profitierte. Nun war Schmitz der Einzug in die Zwischenrunde am Samstag nicht mehr zu nehmen. Zunächst musste er jedoch noch zwei Begegnungen der ersten Runde am Freitagnachmittag absolvieren. Im nächsten Match trat er gegen Stefan Collet aus Kassel an, der bei der DM 2016 noch den vierten Platz belegt hatte. Hier war Schmitz dem Hessen deutlich unterlegen und verlor das Match klar mit 6-12 und 0-12. Anschließend wartete mit dem amtierenden Deutschen Meister von 2016, Deniz Kürtoglu ebenfalls aus Kassel, ein noch größerer Brocken auf Schmitz. Den ersten Satz verlor er dann auch deutlich mit 5-12. Anschließend spielte er jedoch vor allem im Angriff sehr variabel und konnte seinen Gegner immer wieder mit gezielten Schlägen überwinden. Völlig überraschend gewann er die Sätze zwei und drei jeweils mit 11-7. Durch diesen Sieg gelangte er als erster seiner Vorrundengruppe B in die Zwischenrunde am Samstag.

Das Turnier der Damen wurde mit 12 Teilnehmerinnen gespielt. Dabei musste jede Sportlerin am Freitag fünf sowie am Samstag 6 Begegnungen in der Vorrunde gegen alle anderen Sportlerinnen bestreiten. Die vier Ersten der Abschlusstabelle dieser Vorrunde sollten sich dann für das Halbfinale am Sonntagmorgen qualifizieren.

Von den drei Dortmunder Damen, die sich für die DM qualifiziert hatten, war Sabrina Schmitz zweifellos bislang die Erfolgreichste und erfahrenste Spielerin. Somit schien für sie der Einzug ins Halbfinale ein durchaus realistisches Ziel zu sein. In ihrer ersten Begegnung trat sie am Freitagmorgen gegen die Vereinskameradin Maren Grübnau an. Dieses Match gewann Schmitz mit 12-4 und 11-7. Anschließend spielte Schmitz gegen Martina Reicksmann aus Bremen. Im ersten Durchgang dieses Matches tat sich die Dortmunderin schwer, die sichere Abwehr der Norddeutschen zu durchbrechen und ließ ihrerseits einige Treffer zu. Somit verlor sie diesen Abschnitt folgerichtig mit 8-11. Nachfolgend steigerte sich Schmitz jedoch deutlich und ließ in den Sätzen zwei und drei beim 11-0 und 12-0 keinen Treffer ihrer Gegnerin mehr zu und hatte somit ihren zweiten Sieg auf dem Konto. Nachfolgend stand wieder ein vereinsinternes Duell zwischen Schmitz und Melanie Kleinhempel auf dem Programm. In den letzten offiziellen Begegnungen konnten die beiden Kontrahentinnen sich wechselseitig besiegen. Dies versprach eine enge und spannende Begegnung. Im ersten Satz wurde das Match dieser Erwartung auch gerecht. Nach hartem Kampf entschied Kleinhempel den Durchgang mit 11-9 für sich. Anschließend drehte Schmitz im zweiten Satz auf und entschied diesen Abschnitt mit 12-0 für sich. Der entscheidende dritte Satz war dann wieder äußerst eng. Ständig wechselte hier die Führung, wobei sich teilweise sehr lange Ballwechsel ergaben. Am Ende behielt Kleinhempel die besseren Nerven und konnte den Durchgang und das Match mit 14-11 für sich entscheiden.

Im anschließenden Match gegen Denise Evers aus Berlin setzte sich Schmitz dann deutlich mit 12-2 und 12-0 durch. Das letzte Spiel am Freitagabend bestritt die Dortmunderin dann gegen Andrea Vulprecht ebenfalls aus Berlin. Auch hier siegte Schmitz mühelos mit 11-6 und 11-1. Mit einer Bilanz von vier Siegen und einer Niederlage ging es für Schmitz in den zweiten Tag, was die Teilnahme am Halbfinale weiterhin offen hielt.

Am Samstagmorgen musste sie zunächst gegen die topgesetzte Turnierfavoritin Antje Samoray aus Berlin antreten, die in den vergangenen Jahren bereits dreimal Deutsche Meisterin war. Im ersten Durchgang führte Schmitz bereits mit 9-4, bevor eine Stange eines Tores brach. Somit verzögerte sich das Spiel um 15 Minuten, in denen das Tor notdürftig geflickt wurde. Nachfolgend holte Samoray immer mehr auf. Ab dem 10-10 wechselte die Führung mehrfach. Schließlich konnte sich die Berlinerin den ersten Satz mit 18-15 holen. Auch der zweite Durchgang verlief eng. Aber auch hier setzte sich Samoray mit 12-9 am Ende durch.

Ihre beiden nächsten Begegnungen gewann Schmitz dann jeweils deutlich gegen Birgit Riester aus Kassel mit 11-4 und 12-4 sowie gegen Petra Welsing aus Paderborn mit 12-1 und 11-6. In gleicher Weise besiegte Schmitz anschließend Annika Hein aus Marburg (12-4, 12-6) und Elvira Osewald aus Frankfurt (12-6, 11-3). In ihrer letzten Begegnung der Vorrunde hatte Schmitz dann gerade zu Beginn wesentlich mehr zu kämpfen. Gegen Bettina Stefan aus Kassel gewann sie den ersten Satz nur knapp mit 11-9. Im zweiten Satz spielte Stefan zwar weiterhin gut mit, ihr unterliefen jedoch einige unnötige Fehler, sodass Schmitz auch diesen Satz und damit das Match mit 11-4 für sich entscheiden konnte. In der Abschlusstabelle nach der Vorrunde belegte Schmitz bei 9 Siegen und zwei Niederlagen den dritten Platz und hatte sich somit für das Halbfinale am folgenden Sonntag qualifiziert.

Die zweite Dortmunder Dame, Melanie Kleinhempel, hatte in den vorangegangenen Jahren schon zwei mal an Deutschen Meisterschaften teilgenommen. Auch für sie schien nach den Leistungen in den vorherigen Turnieren ein Einzug ins Halbfinale durchaus möglich. In ihrer ersten Begegnung am Freitagmorgen spielte sie im ersten Satz gegen Andrea Vulprecht aus Berlin ein wenig nervös und verlor diesen mit 7-11. Anschließend spielte sie vor allem im Angriff genauer und druckvoller, sodass sie Satz zwei und drei relativ ungefährdet mit 12-3 und 11-5 für sich entschieden. Dieser Sieg gab ihr Sicherheit. In ihrer zweiten Begegnung schlug sie in einem vereinsinternen Duell Maren Grübnau mit 11-0 und 12-6. Es folgte das bereits beschriebene Match gegen Sabrina Schmitz, das Kleinhempel mit einer starken Angriffsleistung mit 11-9, 0-12 und 14-11 für sich entscheiden konnte. Auch im folgenden Match musste Kleinhempel in einen dritten Satz gehen. Nachdem sie den ersten Durchgang gegen Bettina Stefan aus Kassel deutlich mit 4-11 verlor, konnte sie sich mit einer konzentrierten Leistung in den Sätzen zwei und drei beim 12-6 und 12-7 noch relativ ungefährdet durchsetzen.

Im letzten Match des Tages trat Kleinhempel gegen Annika Hein aus Marburg an. Zunächst schien die Dortmunderin einem ungefährdeten Sieg entgegenzusteuern, nachdem sie Durchgang eins mit 11-2 an sich brachte. Nachfolgend steigerte sich die Hessin jedoch und holte sich den zweiten Satz mit 12-8. Im entscheidenden dritten Abschnitt wechselte ständig die Führung. Schließlich setzte sich Kleinhempel mit 12-10 durch. Somit hatte sie am ersten Tag 5 Siege bei keiner Niederlage auf dem Konto. Damit war die Teilnahme am Halbfinale greifbar nahe. Am Samstagmorgen musste sich Kleinhempel dann jedoch zunächst Birgit Riester aus Kassel beim 3-12 und 6-12 relativ deutlich geschlagen geben. Auch gegen Antje Samoray aus Berlin verlor sie den ersten Satz klar mit 0-11. Dann konnte die Dortmunderin sich jedoch steigern und ihr gelangen einige schöne Tore gegen die Favoritin auf den Titel der Deutschen Meisterin aus Berlin. Jedoch verlor Kleinhempel auch den zweiten Durchgang mit 10-12. Nun galt es für sie den Abwärtstrend vom Samstagmorgen zu stoppen, um das Ziel Halbfinale nicht aus den Augen zu verlieren. Gegen einer der direkten Konkurrentinnen auf einen Platz im Halbfinale, Elvira Osewald aus Frankfurt, gelang Kleinhempel dann ein klasse Match. Beim 11-7 und 11-0 ließ sie ihrer Gegnerin kaum eine Chance. Nach dem folgenden Sieg über Martina Reicksmann beim 12-8 und 11-4 war Kleinhempel nun wieder deutlich auf Kurs Halbfinale. Es folgten noch zwei weitere eindeutige Siege gegen Petra Welsing aus Paderborn (12-4, 12-7) sowie Denise Evers aus Berlin (11-6, 11-3). In der Abschlusstabelle der Vorrunde belegte Kleinhempel mit 9 Siegen und zwei Niederlagen den zweiten Platz noch vor ihrer Vereinskameradin Sabrina Schmitz aufgrund des gewonnenen direkten Vergleichs. Damit konnte sie wirklich sehr zufrieden sein. Die Platzierungen der beiden Dortmunder Spitzenspielerinnen bedeutete aber auch, dass sie am folgenden Tag im Halbfinale erneut gegeneinander antreten würden.

Die dritte Dortmunder Spielerin, Maren Grübnau, trat zum ersten Mal bei einer Deutschen Meisterschaft an. Sie musste am ersten Tag der Vorrunde direkt gegen die fünf topgesetzten Spielerinnen antreten und hatte somit einige spielerisch dicke Brocken zu bewältigen. Nach den bereits erwähnten Niederlagen gegen ihre Vereinskammeradinnen Sabrina Schmitz beim 4-12 und 7-11 sowie gegen Melanie Kleinhempel beim 0-11 und 6-12 musste sie anschließend gegen eine weitere deutsche Spitzenspielerin, Birgit Riester aus Kassel, antreten. Auch hier unterlag Grübnau im ersten Satz deutlich beim 4-12. Anschließend steigerte sich die Dortmunderin jedoch deutlich. Im zweiten Satz gelang es ihr lange dem druckvollen Spiel ihrer Gegnerin standzuhalten und selbst einige schöne Tore zu erzielen. Am Ende unterlag sie nur knapp mit 9-12 in diesem Durchgang. Im nächsten Match wurde es für die gebürtige Friesin Grübnau nicht leichter. Sie trat gegen die dreifache Deutsche Meisterin Antje Samoray aus Berlin an. Völlig überraschend holte Grübnau den ersten Satz mit 11-8, bei dem sie spielerisch aufdrehte und durch eine gute Trefferquote ihrer Angriffsschläge beeindruckte. Auch im zweiten Satz hielt sie mit der hohen Favoritin mit und schnupperte beim Stand von 7-7 tatsächlich an der Sensation. Mit zwei Toren konnte sich Samoray jedoch in den dritten Satz retten, indem sie dann ihrer Favoritenrolle beim 12-3-Sieg gerecht wurde. Dennoch hatte Grübnau in diesem Match eine wirklich gute Leistung abgeliefert. Im abschließenden Match am Freitagabend musste Grübnau sich dann jedoch Petra Welsing aus Paderborn recht deutlich beim 4-11 und 4-11 geschlagen geben.

Nun hieß es Kraft sammeln für den Samstag, an dem noch sechs Begegnungen auf dem Spielplan standen. Am Samstagmorgen trat Grübnau gegen die Marburgerin Annika Hein an. Nachdem Hein den ersten Satz mit 11-4 an sich bringen konnte, steigerte sich Grübnau und hielt im zweiten Satz lange mit, bevor sie auch hier mit 7-11 unterlag. Auch im nächsten Match konnte Grübnau gegen Elvira Osewald aus Frankfurt teilweise gut mithalten, was sich durch sehr lange Ballwechsel zeigte. Allerdings war sie der größeren Schlaghärte ihrer Gegnerin auf Dauer nicht gewachsen und unterlag mit 4-11 und 5-11. Nach einer weiteren Niederlage gegen Bettina Stefan aus Kassel (8-12, 0-11), war trotz einiger guter Begegnungen noch kein Sieg auf Grübnau Konto, was natürlich frustrierend für sie war. Aber es standen schließlich noch drei Begegnungen auf dem Programm, die mit der gleichen Konzentration wie die vorherigen Spiele anzugehen waren. Zunächst musste die Dortmunderin gegen Andrea Vulprecht aus Berlin antreten, die bereits an ihrer siebten Deutschen Meisterschaft teilnahm. Nach einem hart umkämpften ersten Satz setzte sich Grübnau knapp mit 12-10 durch. Anschließend konnte sie sich sogar noch steigern und gewann auch den zweiten Satz und damit das Match mit 12-6. Somit stand der ersehnte erste Sieg auf dem Konto. Dem ließ sie dann direkt den zweiten folgen. Beim deutlichen 11-2 und 11-1 gegen Denise Evers aus Berlin ließ Grübnau keinen Zweifel an ihrem Erfolg aufkommen. In ihrer letzten Begegnung des Turniers trat sie dann noch gegen die Bremerin Martina Reicksmann an. Beflügelt von den beiden vorherigen Siegen spielte Grübnau im ersten Satz druckvoll und konzentriert und gewann den Durchgang mit 11-7. Im zweiten Satz konnte sich Reicksmann zwar steigern, doch Grübnau behielt am Ende des Satzes die besseren Nerven und gewann auch diesen Abschnitt mit 11-9. Somit konnte Grübnau am Ende noch drei Siege für sich verbuchen, was ihr in der Abschlusstabelle einen sehr guten neunten Platz bei ihrer ersten DM einbrachte.

Für die beiden Dortmunder Herren stand am Samstagmorgen die Zwischenrunde der besten 16 Spieler an. Dabei wurden vier Vierergruppen gebildet. Die jeweils zwei besten Spieler aller Vier Gruppen würden ins Viertelfinale gelangen. Der Zufall wollte es, dass Kevin Barth und Andreas Schmitz in dieselbe Gruppe gelangten. Somit mussten sie auch direkt ihre erste Begegnung an diesem Tag gegeneinander austragen. Barth konnte im ersten Satz Schmitz immer wieder mit guten Kontern und gezielten Schlägen überwinden und gewann diesen Satz verdient aber knapp mit 11-9. Anschließend gelang es Schmitz jedoch sein Spieltempo und seine Trefferquote deutlich zu erhöhen und somit gewann er die beiden folgenden Sätze mit 11-2 und 12-2.

Nach dieser Niederlage musste Barth nachfolgend gegen Stefan Peters aus Viersen antreten. Gegen den leicht favorisierten Peters hielt der Dortmunder im ersten Satz sehr gut mit und verlor diesen nur knapp mit 11-14. Anschließend holte sich Peters auch den zweiten Durchgang deutlich mit 12-3. Vor der letzten Begegnung in dieser Runde für Barth standen seine Chancen auf das Erreichen des Viertelfinales bei zwei Niederlagen und keinem Sieg relativ schlecht. Trotzdem versuchte er gegen Christian Schäfer aus Kassel noch mal alles. Nach teilweise sehr langen Ballwechseln verlor Barth den ersten Satz mit 11-6. Auch im zweiten Durchgang war die Begegnung durchweg ausgeglichen. Am Ende gewann Schäfer auch diesen Satz denkbar knapp mit 12-10. Barth belegte somit in der Gruppe den vierten und damit letzten Platz. Am Samstagabend spielte er somit um die Plätze 9 bis 16.

In seinem ersten Match in dieser Platzierungsrunde traf er auf Alfons Vollmer aus Paderborn. In einem langen und harten Spiel siegte Barth im dritten Satz hauchdünn mit 8-12, 12-7 und 12-10. Anschließend trat er gegen den Frankfurter Martin Osewald an. Im ersten Satz setzte sich der Hesse mit 11-4 durch. Nachfolgend steigerte sich Barth deutlich, unterlag aber auch im zweiten Durchgang mit 9-12. Somit würde er in seinem Abschließenden Spiel erneut gegen Christian Schäfer aus Kassel um Platz 11 spielen. Anders als in der Zwischenrunde, in der Barth unterlag, konnte er in diesem Match viel Druck im Angriff aufbauen. Folgerichtig gewann er die Begegnung mit 11-9 und 11-4.

Der elfte Platz stellt zweifellos Barths bisher größten Erfolg im Showdown-Sport dar.

Andreas Schmitz musste nach seinem bereits erwähnten Sieg in der Zwischenrunde gegen Kevin Barth als nächstes gegen Christian Schäfer aus Kassel antreten. Relativ deutlich konnte der Dortmunder den ersten Satz beim 11-6 für sich entscheiden. Allerdings verlor er danach immer mehr den Faden und Schäfer spielte seinerseits immer schneller und druckvoller. Somit gewann der Nordhesse die Durchgänge zwei und drei deutlich mit 12-4 und 11-0. Nach dieser Niederlage musste Schmitz im abschließenden Spiel dieser Runde gegen Stefan Peters aus Viersen unbedingt siegen, um noch die Chance auf das Viertelfinale zu haben. Den ersten Satz konnte der Dortmunder noch relativ deutlich mit 11-4 für sich entscheiden. Anschließend steigerten sich beide Spieler und es ergab sich ein hochklassiges Match. Peters führte im zweiten Satz bereits mit 10-5 bevor sich Schmitz auf 10-10 herankämpfte. Mit einem klasse letzten Angriffsschlag am Ende eines langen Ballwechsels erzielte Peters dann doch noch den entscheidenden Treffer zum 12-10 und zwang Schmitz in den dritten Satz. Hier wechselte einige Male die Führung, bevor Peters am Ende des Satzes beim 9-8 quasi Matchball hatte. Jedoch gelang Schmitz mit einem gezielten Treffer die Führung zum 10-9. Mit einem weiteren Tor konnte er das Match für sich entscheiden und gewann den Satz mit 12-9. In der Abschlusstabelle seiner Vierergruppe belegte Schmitz nur auf Grund seines besseren Satzverhältnisses den zweiten Platz vor Christian Schäfer aus Kassel und qualifizierte sich somit zum ersten Mal für das Viertelfinale einer Deutschen Meisterschaft.

Dort musste er noch am Samstagabend erneut gegen den amtierenden Deutschen Meister, Deniz Kürtoglu aus Kassel, antreten, den er in der Vorrunde noch besiegen konnte.

Im Viertelfinale wurde nun über drei Gewinnsätze gespielt. Anders als in der Vorrunde gelang es Schmitz in diesem Viertelfinale zu keiner Zeit dem druckvollen Spiel des Kasselers Paroli zu bieten. Im ersten Satz überrollte Kürtoglu den Dortmunder förmlich beim 11-1. Im zweiten Abschnitt führte wieder Kürtoglu schnell mit deutlichem Abstand beim zwischenzeitlichen 9-3. Mit zwei Toren hintereinander konnte Schmitz den Rückstand auf 7-9 verkürzen. Mit einem absoluten Klasseschlag ins Tor beendete Kürtoglu dann jedoch den Satz und entschied diesen mit 11-7 für sich. Im dritten Durchgang ließ der Hesse dann Nichts mehr anbrennen und setzte sich auch hier deutlich mit 11-3 durch. Nach dieser Niederlage würde Schmitz nun am Sonntagmorgen um die Plätze 5-8 antreten.

Zunächst spielte er dabei gegen Manfred Scharpenbert aus Frankfurt. Wie in der Begegnung gegen Kürtoglu am Abend zuvor war Schmitz in diesem Match chancenlos und unterlag deutlich mit 4-12 und 2-11. Somit trat Schmitz abschließend im Spiel um den Platz sieben erneut gegen Stefan Peters aus Viersen an. Anders als das Match am Samstagnachmittag war diese Begegnung weniger hochklassig. Beide Spieler produzierten viele unnötige Fehler und ließen leichte Treffer ihres Gegners zu. Am Ende siegte Schmitz hier etwas glücklich nach einem Fehler im dritten Satz durch Peters mit 11-9, 4-11 und 11-9. Der siebte Platz ist die beste Platzierung, die Schmitz bislang bei einer Deutschen Meisterschaft erreichen konnte.

Im kleinen Finale standen sich die beiden Kassler Deniz Kürtoglu und Stefan Collet gegenüber. Nach einem spannenden Spiel setzte sich Kürtoglu in fünf Sätzen beim 11-1, 12-9, 5-12, 9-11 und 11-8 durch.

Hingegen verlief das Finale zwischen Thade Rosenfeldt aus Marburg und Benjamin Neue aus Berlin eindeutig. Der Hesse holte mit dem 11-5, 11-1 und 11-4 Sieg seinen ersten Titel als Deutscher Meister.

Am Sonntagmorgen stand für die beiden Dortmunder Damen Melanie Kleinhempel als zweite der Vorrunde und Sabrina Schmitz als dritte der Vorrunde ihr Halbfinale gegeneinander an. Dieses Match würde anders als die Begegnung der beiden in der Vorrunde über drei Gewinnsätze gehen. Schmitz gewann den ersten Satz in diesem Halbfinale relativ deutlich mit 12-5. Anschließend ergab sich, wie im Spiel in der Vorrunde, eine knappe Begegnung. Aber anders als zuvor konnte nun Schmitz die engen Sätze für sich entscheiden. So konnte sie sich in den Durchgängen zwei und drei mit 12-9 bzw. 12-10 durchsetzen. Somit stand Schmitz im Finale. Kleinhempel spielte hingegen um den dritten Platz gegen Antje Samoray aus Berlin, die überraschend ihr Halbfinale gegen Birgit Riester aus Kassel in ebenfalls drei Sätzen verlor. Samoray konnte im kleinen Finale weitgehend die Kontrolle auf ihrer Seite behalten und spielte meist druckvoll. Nur zeitweilig gelangen hingegen Kleinhempel einige gute Aktionen, mit denen sie die Berlinerin überraschen konnte. Samoray gewann die Begegnung insgesamt deutlich mit 11-2, 11-7 und 12-3.

Trotzdem ist der vierte Platz von Melanie Kleinhempel ein beachtlicher Erfolg, auf dem sie in den nächsten Jahren aufbauen kann.

Im Finale stand Sabrina Schmitz nun Birgit Riester aus Kassel gegenüber, die sie in der Vorrunde noch in zwei Sätzen deutlich besiegen konnte. Auch das Finale ging über drei Gewinnsätze. Es entwickelte sich ein spannender Kampf zweier Spielerinnen mit unterschiedlicher Spielanlage. Riester beeindruckte dabei durch ihre hohe Sicherheit in der Abwehr und ihre Härte bei Angriffsschlägen. Dementgegen spielte Schmitz sehr variabel mit hoher Schlaggenauigkeit abwechselnd mit der linken und rechten Hand.

Riester konnte sich im ersten Satz schnell absetzen und gewann diesen deutlich mit 11-3. Im zweiten Durchgang war der Spielverlauf genau umgekehrt zum ersten Durchgang. Diesen zweiten Satz gewann Schmitz mit 11-5. Das Spiel der ersten beiden Sätze wiederholte sich auch in den Sätzen drei und vier. Riester gewann den dritten Durchgang mit 12-5 und Schmitz den vierten Satz mit 11-3. Somit musste der fünfte Satz entscheiden. Hier konnte sich keiner der beiden Spielerinnen entscheidend absetzen. Beim Stand von 9-8 hatte Schmitz Matchball für sich. Im folgenden langen Ballwechsel hatten beide Spielerinnen einige gute Passagen, in denen sie einem Tor nahe waren. Schließlich gelang Riester der Treffer zum 10-9. Mit einem direkten Treffer durch einen Aufschlag gelang Riester das 12-9, was ihr den Sieg im Match und ihren ersten Deutschen Meistertitel einbrachte.

Sabrina Schmitz hat mit ihrer Silbermedaille und nach einem überzeugenden Turnier erneut einen großen Erfolg errungen.

Insgesamt ist das Abschneiden der Damen des BSSV äußerst positiv zu bewerten. Gleich zwei Damen standen im Halbfinale und auch die dritte Teilnehmerin, Maren Grübnau, kann stolz auf ihre Leistung sein.

Auch die Herren können mit ihrem Ergebnissen voll auf zu Frieden sein. Der siebte und der Elfte Platz liegen über den Erwartungen des Spieler-Trainers Andreas Schmitz.

Am Ende ist vor allem Sandra Forke zu danken, die alle fünf Spielerinnen und Spieler als Coach während der Begegnungen stets zur Seite Stand und ihre Sache, wie immer, sehr gut gemacht hat.

Als nächstes steht für das Dortmunder Team nun der zweite Spieltag der Showdown-Bundesliga im Juni an.

Abschließend noch die Platzierungen der jeweils ersten drei Spielerinnen und Spieler sowie der Dortmunder Teilnehmerinnen und Teilnehmer:

Herren:

1.       Thade Rosenfeldt (Marburg)

2.       Benjamin Neue (Berlin)

3.       Deniz Kürtoglu (Kassel)

7. Andreas Schmitz (Dortmund)

11. Kevin Barth (Dortmund)

Damen:

1.      Birgit Riester (Kassel)

2.      Sabrina Schmitz (Dortmund)

3.      Antje Samoray (Berlin)

4.      Melanie Kleinhempel (Dortmund)

9.     Maren Grübnau (Dortmund)

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Erfolgreich in der 2. Torball-Bundesliga mit Aufstieg !

Herren-Team des BSSV Dortmund 2 steigt in die 1. Liga auf!

Am 18. März 2017 fand in Stuttgart die Ausrichtung der 2. Torball-Bundesliga statt. Ausrichter war der SV Hoffeld.

Zwei Herren-Teams des BSSV Dortmund nahmen als Aufsteiger in der 2. Liga teil. Die Erfolgsaussichten waren von unserer Seite nicht so hochgesteckt, obwohl wir daran gedacht haben, dass wenigstens ein Team des BSSV den Aufstieg schaffen sollte. Und so ist es dann auch gekommen. In der Endtabelle waren die Platzierungen eng zusammen. So trennte nur einen Punkt die ersten vier Mannschaften voneinander. Erfreulich war, dass unser Team BSSV Dortmund 2 mit 8 Punkten, Punktgleich hinter München 1, den 2. Platz belegte. In dieser Mannschaft spielten Cengiz Koparan, Hüseyin Yücel, Toni Monirji und Marc Fälker. Zusammen mit ihrem Trainer Lars Potthoff freuten sie sich bei der Siegerehrung über den Erfolg.

Das Team des BSSV Dortmund 1 mit den Spielern Carsten Bender, Hasan Koparan, Kevin Barth und Helmut Jürgen und ihrer Trainerin Julia Gregor, hatten auch gute Chancen aufzusteigen. Doch mit dem dritten Platz war der Aufstieg zwar knapp verpasst, aber die Platzierung kann das Team dennoch als Erfolg verbuchen.

In den einzelnen Spielen unserer beiden Teams sah man gute bis starke Leistungen, aber auch einige Fehler, die ein erfolgreiches Spiel verhinderten. Im ersten Spiel trafen unsere beiden BSSV-Teams direkt aufeinander. Zunächst ging Team 2 in Führung, aber das BSSV-Team 1 nutzte die Fehler des Gegners und konnte das Blatt wenden. In der zweiten Halbzeit erzielte Team 1 mit gezielten Würfen weitere Tore. Am Schluss siegte das Team BSSV Dortmund 1 klar mit 6:1 Toren.

Das nächste Spiel war für das Team BSSV Dortmund 1 gegen den Mitfavoriten BSV München 1. Das Spiel begann zunächst für unser Team gut. Schnell stand es 3:1 für den BSSV. Doch München nutzte dann die Fehler in unserem Angriff und in unserer Abwehr und kam zum Ausgleich. Die Münchner gingen dann auch in Führung. Dem BSSV-Team sollte der Ausgleich nicht mehr gelingen und damit ging das Spiel mit 4:5 Toren verloren. Das Team BSSV Dortmund 2 spielte nun gegen den Magdeburg SV. Im Verlauf des Spiels war unser Team klar die bessere Mannschaft. Mit einer guten Abwehr und erfolgreich gezielten Würfen gewann das Team BSSV Dortmund 2 das Spiel klar mit 7:2 Toren. Der Magdeburger SV war nun auch Gegner für unser Team BSSV Dortmund 1. Zunächst war das Spiel ausgeglichen. Unser Team tat sich etwas schwer. Doch in der zweiten Halbzeit konnte der BSSV das Spiel für sich entscheiden. Der BSSV Dortmund 1 siegte mit 5:2 Toren. Das Team BSSV Dortmund 2 musste im nächsten Spiel gegen FSV Forst Borgsdorf eine herbe Niederlage einstecken. Durch den schnellen Rückstand schlichen sich weitere Abwehrfehler ein. Auch im Angriff sollte nicht viel gelingen. So verlor das Team BSSV Dortmund 2 das Spiel mit 2:7 Toren. Der BSSV Dortmund 1 war nun wieder an der Reihe mit dem Spiel gegen den TFC Kaiserslautern. Dieses Spiel war sehr ausgeglichen. Beide Mannschaften erspielten sich gute Tor-Chancen, doch am Schluss hieß es 3:3 Unentschieden.

Das Team BSSV Dortmund 2 hatte als nächsten Gegner den BSV München. Eine starke Leistung krönte unsere Mannschaft mit einer starken Abwehrleistung und tollen Toren. Das Spiel endete mit einem klaren 7:2-Sieg für das BSSV-Team. Der SV Hoffeld war der nächste Gegner des BSSV Dortmund 1. Zwei weitere Punkte sollten für einen oberen Tabellenplatz erspielt werden. Doch in der ersten Halbzeit gelang unserem Team nichts positives. Die Würfe waren nicht gut gezielt, außerdem verursachten wir durch Leinenwürfe Strafwürfe gegen uns. Und so hieß es zur Halbzeit 2:0 für Hoffeld. Selbst ein Spielerwechsel in der zweiten Halbzeit brachte keine Änderung. Und so endete das Spiel mit einem 2:0-Sieg für den SV Hoffeld. Ganz anders zeigte dann das Team des BSSV Dortmund 2 im Spiel gegen den TFC Kaiserslautern wieder eine starke Leistung. Belohnt wurde es mit einem 4:2-Sieg. Im letzten Spiel des Turniers wollte das Team BSSV Dortmund 1 noch zwei wichtige Punkte für sich verbuchen. Allerdings war der FSV Forst Borgsdorf immer ein starker Gegner in der Defensive. Dies war auch heute so, denn zur Halbzeit lag unser Team mit 1:2-Toren im Rückstand. Doch die zweite Halbzeit brachte die Wende. Zwei schnelle Tore über die Außenlinien sorgten für eine 3:2-Führung. Dies Ergebnis blieb bis zum Schluss. Ein schwer erkämpfter Sieg, aber vielleicht auch noch wichtig.

Die 2. Mannschaft des BSSV Dortmund siegte im letzten Spiel gegen den SV Hoffeld klar mit 5:2-Toren. Dieses Team stand mit diesem Sieg auf einen Aufstiegsplatz. Im letzten Spiel des Turniers sicherte sich die Mannschaft des BSV München 1 mit einem klaren Sieg Platz 1 und damit den Wiederaufstieg. Unser Team BSSV Dortmund 2 belegte also den zweiten Platz und steigt ebenfalls in die 1. Liga auf. Für unser Team BSSV Dortmund 1 reichte es nicht, einen Aufstiegsplatz zu belegen, aber immerhin ein erfolgreicher dritter Platz sprang heraus.

Der Magdeburger SV und der SV Hoffeld steigen in die 3. Torball-Liga ab.

Nach dem Turnier wurde die Siegerehrung durchgeführt mit Urkunden und Medaillen. Ein erfolgreicher Tag für den BSSV Dortmund endete mit einem Abendessen und einer zweiten Übernachtung in Stuttgart. Am Sonntagvormittag ging die Reise mit dem Zug wieder zurück nach Dortmund.

Im Namen aller Torball-Spieler des BSSV Dortmund bedanke ich mich sehr herzlich bei unserem Trainer-Team Julia Gregor und Lars Potthoff für die sehr gute Betreuung während der Spiele und für die Hilfe als sehende Begleiter über das gesamte Wochenende.

Bericht von Helmut Jürgen

die beiden BSSV Teams mit ihren Trainern von links: Julia Gregor, Lars Potthoff, Hüseyin Yüsel, Cengiz Koparan, Toni Monirji, Marc Fälker und vorne Kevin Barth, Carsten Bender, Helmut Jürgen

Abschlusstabelle 2. Torball-Bundesliga  vom 18.03.2017 in Stuttgart:

1.     BSV München                8 Punkte    28:19 Tore

2.     BSSV Dortmund II         8 Punkte    26:21 Tore 

3.     BSSV Dortmund I          7 Punkte    21:15 Tore 

4.     TFC Kaiserslautern        7 Punkte    21:16 Tore

5.     FSV Forst Borgsdorf       5 Punkte    17:19 Tore

6.     Magdeburger SV            4 Punkte    17:24 Tore

7.     SV Hoffeld II                3 Punkte      8:21 Tore

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Sport-Wochenende des BSSV Dortmund im winterlichen Langewiese (Helmut Jürgen berichtet)

Auch in diesem Jahr bot der BSSV Dortmund seinen aktiven Mitgliedern wieder ein gemeinsames aktives Wochenende an. Vom 27. bis 29. Januar 2017 trafen sich insgesamt 25 Personen, aktive Sportlerinnen und Sportlern, Übungsleiter und sehende Helfer, im winterlichen Winterberg-Langewiese im Sauerland. Nach der Anreise mit PKW und Zug am Freitagnachmittag im Sportzentrum des Behinderten- u. Rehabilitations-Sportverbandes NRW, begann die Veranstaltung mit dem gemeinsamen Abendessen um 18:00 Uhr. Neben der Torballsport-Gruppe hat auch die Gymnastik-Gruppe teilgenommen. Showdown-Aktive waren wegen geringer Anmeldungen diesmal nicht dabei.

Vorsitzender Carsten Bender und Sportwartin Eliane Exner begannen am Freitagabend zunächst mit Informationen zum Wochenende. Anschließend starteten wir gemeinsam in der Sporthalle mit lockeren Spielen in zwei Gruppen, die schon für viel gute Stimmung sorgten. Zum Abschluss des Tages trafen wir uns im Gästeraum zum gemütlichen Beisammensein.

Am Samstagmorgen nach dem Frühstück begann für beide Sportgruppen das getrennte Programm.

Die Torballsport-Gruppe trainierte intensiv an Technik, Spielvarianten und Fitness. Nach der Mittagspause spielten wir ein kleines Turnier mit drei Teams (Damen und 2 x Herren). Nach der Kaffeepause folgte dann noch eine Konditionseinheit. Die Gymnastik-Gruppe begann ihr Programm mit Übungen mit Deuserband, Stab und Ball. In der Mittagszeit nutzten sie das schöne Wetter zu einem längeren Spaziergang auf schneebedeckten Wegen.

Nach dem intensiven, aber auch abwechslungsreichen Training am Tag, nutzten wir nach dem Abendessen etwas Zeit zur beweglichen Entspannung, wie Tanzen, Showdown und Sauna. Danach trafen wir uns wieder zum gemütlichen und lustigen Beisammensein im Gästeraum mit Getränken und Salzgebäck.

Am Sonntagmorgen nach dem Frühstück begannen alle Teilnehmer gemeinsam in der Sporthalle mit einem Aufwärmtraining im großen Kreis. Für die Torballer standen noch einige Trainingsspiele auf dem Programm mit speziellen Aufgaben. Die Gymnastik-Gruppe ließ die restliche Zeit mit einem leichten Programm auslaufen.

Gegen 11:30 Uhr endete unser diesjähriges Sport-Wochenende. Die Sport-Materialien wurden weggeräumt bzw. eingepackt.

Carsten Bender, Vorsitzender des BSSV, dankte den Übungsleitern und sehenden Helfern für ein gelungenes Wochenende und den Sportlerinnen und Sportlern für ihre aktive Teilnahme. Auch den neuen Teilnehmern, die zum ersten Mal in Langewiese dabei waren, hat die gemeinsame und aktive Zeit gut gefallen.

Vielleicht können wir auch im nächsten Jahr wieder ein schönes und aktives Wochenende im Sauerland verbringen.

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"Showdown"  -  BSSV-Duo mit unterschiedlichem Erfolg in Finnland (Andreas Schmitz berichtet)

Zwischen dem 19. Und 22. Januar 2017 fanden in Nastula (Finnland) die PAJULAHTI GAMES statt. Bei dieser Großveranstaltung des Behindertensports mit vielen Disziplinen war erneut ein international gut besetztes Showdown-Turnier Teil des Programms. Insgesamt 15 Damen und 31 Herren aus ganz Europa nahmen am Wettbewerb teil

Vom BSSV Dortmund reiste das Ehepaar Sabrina und Andreas Schmitz an.

In der Herrenkonkurenz wurden die Spieler zunächst in sieben Vierer- und in eine Dreiergruppe eingeteilt. Die jeweils beiden ersten Spieler dieser Gruppen sollten sich dabei für die nächste Runde der besten 16 qualifizieren, während die Dritt- und Viertplatzierten der Vorrunde um die Plätze 17-31 weiterspielen würden.

Andreas Schmitz musste in seiner ersten Begegnung gegen Zygimantas Matusevicius aus Litauen antreten. Nachdem der Spieler aus dem Baltikum sich im ersten Satz schnell absetzen konnte, holte Schmitz gegen Ende des Satzes immer mehr auf. Beim Stand von 8-9 aus der Sicht von schmitz flog einer seiner Bälle aus der Kurve. Somit lag er nun 8-10 zurück. Der Litauer beendete den Satz mit einem Tor zum 12-8. Der zweite Satz verlief noch enger. Keiner der beiden Spieler konnte sich bis zum Stand von 9-9 entscheidend absetzen. Nach einem langen letzten Ballwechsel gelang Matuseviciusschließlich der entscheidende treffer zum Satz- und Matchgewinn. Nach dieser Begegnung war Schmitz nach eigener Aussage nicht unzufrieden, obwohl er sich ein wenig mehr versprochen hatte. Im folgenden Match am Freitagvormittag trat Schmitz gegen den Franzosen Thibaut Le Brun in seiner Gruppe an. Dieser rangiert 30 Plätze vor Schmitz in der Weltrangliste. Le Brunspielte zu Beginn äußerst stark und genau. Mit vier Treffern in kürzester Zeit, bei denen Schmitz wenig Chancen hatte, führte er schnell mit 8-1. Folgerichtig nahm Schmitz eine Auszeit. Nach dieser konnte er sich langsam an den Franzosen herankämpfen. Beim Stand von 9-7 nahm dieser nun seinerseits eine Auszeit. Nachfolgend gelang ihm unter Anderem mit einem genauen Treffer der 12-7 Satzgewinn. Trotz der eindeutig größeren Schlaghärte seines Gegners konnte Schmitz im zweiten Satz vor allem durch seine gute Trefferquote lange mithalten. Wie im Match zuvor stand es gegen Ende des Satzes erneut 9-9. Nach einem Schlag in die Kurve seines Gegners ging der Ball nicht ins Tor, sondern flog ab. Schmitz lag somit mit 9-10 hinten. Wieder beendete Schmitz Gegner nach einem langen Ballwechsel, bei dem die Initiative ein paar mal wechselte , mit seinem Tor den Satz und das Match. Erneut war Schmitz nicht unzufrieden über seine Spielweise, stand aber weiterhin ohne Satz- und Matchgewinn da. Im abschließenden Spiel in seiner Gruppe trat er nun gegen den Niederländer Frank De Lange an. Dort hatte Schmitz keinerlei Probleme und gewann die Begegnung mit 12-0 und 11-5. Somit sollte er am Samstag um die Plätze 17-24 spielen.

In der Vorrunde der Damen am Freitag wurden die 15 Damen in drei Vierergruppen und eine Dreiergruppe eingeteilt. Sabrina Schmitz spielte am Freitagmorgen zunächst gegen die Niederländerin Darmi Martosoewondo. Schmitz war dabei ihrer Gegnerin in allen Belangen deutlich überlegen und gewann das Match folgerichtig mit 12-5 und 12-3. Aus der Sicht von Schmitz verlief Auch die zweite Begegnung an diesem Tag ähnlich. Gegen die zweite Niederländerin in ihrer Gruppe, Ann Howalt , gewann sie wieder ungefährdet mit 11-4 und 12-5. Somit hatte sie den Einzug in die nächste Runde der Damen, in der es um die Plätze 1-8 ging, bereits sicher. Das letzte Spiel an diesem Tag hatte Schmitz dann jedoch gegen die amtierende Europameisterin Hanna Vilmi aus Finnland. Teilweise konnte Schmitz dort in einigen langen Ballwechseln mithalten. Aber vor allem der deutlich höheren Schlaghärte und überragenden Trefferquote ihrer Gegnerin war sie bei der 1-11 und 1-12 Niederlage nicht gewachsen.

Nach dem guten Abendessen am Freitag wurde im Kreis mit den weiteren Deutschen Spielern und Spielerinnen noch über die jeweiligen Begegnungen und den folgenden Tag gefachsimpelt.

Am Samstag spielten die acht dritten der Vorrundengruppen des vorherigen Tages bei den Herren zunächst in zwei Vierergruppen. Dabei traf Andreas Schmitz in seiner Gruppe auf den Esten Robert Lätt, den Polen Lukasz Skapski und den Dänen Jörn Pedersen.

In der ersten Begegnung am Samstag morgen gegen Lätt fand Schmitz zu keiner Zeit ins Spiel. Bei der 3-11 und 1-11 Niederlage erzielte er kein Tor und war seinem Gegner in allen Belangen unterlegen. Auch seine zweite Begegnung verlief ähnlich. Gegen Skapskiverlor Schmitz den ersten Satz mit 1-11. Im zweiten Satz konnte er dann zum ersten mal an diesem Tag zumindest zeitweilig mit seinem Gegner mithalten. Beim Stand von 6-6 sah es so aus, als wenn er den Satz für sich entscheiden könnte. Nachfolgend verlor er aber wieder den Faden und unterlag auch in diesen Durchgang mit 6-11.

In seiner dritten Begegnung in seiner Gruppe schien Schmitz zu Beginn gegen den Dänen Pedersen durchaus die Chance auf einen Satzgewinn zu haben. Er führte schnell mit 5-0. Nachfolgend gelang ihm in diesem Satz kein weiterer Punkt mehr und er verlor diesen mit 5-12. Dieser Trend setzte sich im zweiten Satz fort. Auch hier unterlag Schmitz mit 4-12. Insgesamt war Schmitz von seinen Leistungen in dieser Runde sehr enttäuscht. In seinem Platzierungsspiel um den Rang 23 musste er am Samstagabend noch gegen den Niederländer Henk Battem antreten. Auch hier tat Schmitz sich sehr schwer. Ohne auch nur in die Nähe seiner normalen Leistungsfähigkeit zu kommen, verlor er den ersten Satz mit 4-12. Mit viel Zittern konnte er dann den zweiten Satz mit 12-9 für sich entscheiden. Im dritten Satz setzte er sich dann früh ab und gewann diesen mit 12-2. Somit belegte Schmitz am Ende den 23. Platz.

Sabrina Schmitz spielte in einer Vierergruppe ab Samstagmorgen um den Einzug ins Halbfinale. Dabei war direkt die erste Begegnung gegen die Französin Elvina Vidotein echter Prüfstein. Zwar konnte Schmitz im ersten Satz in den Ballwechseln lange mithalten, zog am Ende dann aber meist den kürzeren und verlor diesen Durchgang mit 4-11. Im zweiten Satz lag sie schnell zurück und sah schon wie die sichere Verliererin aus. Sie kämpfte sich dann aber immer näher an ihre Gegnerin heran und ging sogar in Führung. Beim Stand von 10-7 für Schmitz sajh es so aus, als könne sie ihre Gegnerin in den dritten Satz zwingen. Vor allem ihre Trefferquote zu diesem Zeitpunkt war außergewöhnlich gut. Nun nahm die Französin eine Auszeit. Nachfolgend spielte diese sehr druckvoll und gewann den Durchgang und somit das Match doch noch mit 12-10.

In der folgenden Begegnung trat Schmitz gegen die weltklassespielerin Jana Pesari aus Finnland an. Im ersten Satz setzte sich die finnische Weltranglistendritte deutlich mit 11-1 durch. Trotz der deutlich höheren Schlaghärte ihrer Gegnerin konnte Schmitz im zweiten Durchgang dann jedoch erstaunlich gut mithalten. Dies lag vor allem an ihrer hervorragenden Abwehrleistung und der außergewöhnlich guten Trefferquote. Beim Stand von 8-10 aus der Sicht von Schmitz flog einer ihrer Bälle nach einem zu gut gezieltem Schlag in die Kurve abb. Somit gewann Pesari auch den zweiten Satz mit 11-8. Die dritte Begegnung in dieser Runde spielte Sabrina Schmitz gegen Oksana Dobrovolskaja aus Litauen. Schon schnell war klar, dass die Spilerin aus dem Baltikum mit härteren Schlägen ausgestattet war als Schmizt. Diese setzte wieder ihre gute Trefferquote dagegen. Gegen Ende des Satzes stand es 8-8. Nach einem episch langen Ballwechsel gelang Dobrovolskaja der Treffer zum 10-8. Mit einem weiteren Tor machte sie den ersten Satz für sich Perfekt. Auch im zweiten durchgang waren die Ballwechsel an sich ausgeglichen. Aber fast immer behielt die Litauerin die Oberhand und gewann auch diesen Satz mit 12-2.

Somit belegte Sabrina Schmitz in ihrer Gruppe den vierten Platz. Am Samstagmorgen trat sie zu ihrem abschließenden Match gegen die Dänin Tove Knudsen im Spiel um Platz 7 an. Schmitz fand im ersten Satz wesentlich schneller ins Spiel und ließ ihrer Gegnerin beim 11-3 keine Chance. Auch hier war vor allem ihre Genauigkeit im Spiel für sie ausschlaggebend. Im zweiten Durchgang fand aber auch Knudsen deutlich besser ins Match. Mit einigen schönen Treffern konnte sie Schmitz überraschen. Diese hingegen wusste mit ähnlich schönen Toren nach variablen Spiel immer eine gute Antwort. Mit einem unglücklichen Fehler beendete Knudsen den zweiten Satz und damit das Match zu ihren Ungunsten mit 8-11.

Somit belegte Sabrina Schmitz den siebten Platz im Damenturnier. Sie war mit ihrer eigenen Leistung durchaus zufrieden, hätte sich in einigen Begegnungen allerdings eine größere Durchschlagskraft gewünscht.

Nach einem problemlosen Rückflug landeten die beiden Dortmunder am Sonntagabend wieder in Düsseldorf.

Wie immer war ein solches internationales Turnier ein tolles Erlebnis und spielerisch eine gute Erfahrung.

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Showdown Landesmeisterschaft 2016  - Altunok verteidigt Titel im Westen (Andreas Schmitz berichtet)

Am 3. Dezember 2016 trafen sich in Düsseldorf an der LVR Karl-Tietenberg-Schule 9, Showdown-Spieler zum letzten Spieltag der Vorrunde und den Finalspielen der Landesmeisterschaft der Herren in NRW 2016. Leider mussten im Vorfeld zwei Sportler verletzungsbedingt ihre Teilnahme für dieses Turnier absagen. Im Oktober hatten schon zwei Spieltage der Landesmeisterschaft in Moers bzw. Dortmund stattgefunden, sodass noch 23 Spiele der Vorrunde ausgetragen werden mussten.

Vor dem Spieltag führte Murat Altunok vom BSSV Dortmund die Tabelle vor Kevin Barth ebenfalls aus Dortmund und Stefan Peters vom BSV Viersen an. Gleich in einer der ersten Begegnungen traten Altunok und Andreas Schmitz aus Dortmund gegeneinander an. Diese beiden Spieler hatten im vergangenen Jahr noch im Endspiel der Landesmeisterschaft gestanden, als Altunok seinen ersten Titel gewann. Auch diesmal musste sich Schmitz deutlich mit 3-12 und 3-11 geschlagen geben. Nachfolgend konnte Altunok seine weiteren drei Spiele in der Vorrunde jeweils in zwei Sätzen für sich entscheiden, sodass er nach der Vorrunde mit acht Siegen aus acht Spielen unangefochten die Tabelle anführte. Lediglich gegen Stefan Felix aus Düsseldorf wurde es in einem Satz beim 11-9 eng. Um die Plätze zwei bis vier hinter Altunok, die zur Teilnahme am Halbfinale berechtigten, kämpften Peters aus Viersen, sowie die beiden Dortmunder Barth und Schmitz. Im Duell der beiden Vereinskameraden setzte sich Schmitz vor allem im ersten Satz knapp mit 12-10 und 11-7 durch. Auch gegen Peters verlor Barth in zwei Sätzen und belegte nach der Vorrunde somit den vierten Platz in der Tabelle. Da Schmitz am zweiten Spieltag bereits gegen Peters unterlegen war platzierte er sich auf den dritten Rang nach der Vorrunde hinter dem Viersener auf dem zweiten Platz, obwohl beide sechs Siege und zwei Niederlagen auf dem Konto hatten.

Auch um die Plätze 5 und 6, die zur Teilnahme an der DM 2017 in Berlin berechtigten wurde hart gekämpft. Vor diesem Spieltag hatte dort Eric Klumb von der BSWG Moers mit zwei Siegen die besten Aussichten gefolgt von Dirk Trautmann ebenfalls aus Moers mit einem Sieg und Stefan Felix von Borussia Düsseldorf, Alfons Vollmer vom TV Paderborn sowie Erik Engler vom BSV Viersen mit jeweils 0 Siegen.

Da bis auf eine Ausnahme alle diese Spieler gegen die ersten Vier der Tabelle ihre Begegnungen verloren, waren deren Spiele gegeneinander entscheidend für den fünften und sechsten Platz. Felix gewann dabei gleich seine erste Begegnung gegen den direkten Konkurrenten Eric Klumb beim 11-3; 5-11 und 11-9 im dritten Satz knapp. Bei einer Niederlage in diesem Spiel wäre die Möglichkeit der Qualifikation für die DM schon in weite Ferne für den Düsseldorfer gerückt. Somit war ihm die Erleichterung nach diesem Auftaktsieg deutlich anzumerken. Diesem ersten Sieg konnte Felix dann zwei relativ einfache Erfolge gegen Dirk Trautmann und Alfons Vollmer in jeweils zwei Sätzen folgen lassen. Somit fehlte ihm nur noch ein Sieg zur sicheren Qualifikation für die Deutsche Meisterschaft. Die erste wirkliche Chance auf diesen Sieg vergab er dabei gegen Kevin Barth. Nachdem Felix den ersten Satz noch nach hartem Kampf mit 14-11 an sich bringen konnte, drehte Barth nachfolgend auf und gewann Satz zwei und drei mit 11-3 bzw. 12-8. Die nächste Gelegenheit für einen weiteren Sieg bot sich Felix in der Begegnung gegen Erik Engler aus Viersen. Den ersten Satz konnte der Düsseldorfer mit 12-8 für sich entscheiden und war seiner ersten Teilnahme an einer DM schon deutlich näher. Allerdings drehte Engler den Spieß im zweiten Satz um und gewann diesen seinerseits mit 11-6. Im entscheidenden dritten Durchgang setzte sich Felix dann jedoch schnell ab und gewann diesen und damit das Match mit 11-4 und löste das DM-Ticket. Alfons Vollmer stieg an diesem Spieltag noch ohne einen einzigen Sieg ins Turnier ein, hatte allerdings auch 8 Begegnungen zu bestreiten. Der spielerische Beginn dieses Tages war für ihn auch frustrierend, da er jeweils in zwei Sätzen gegen Barth, Altunok und Felix verlor. Gegen Erik Engler konnte er dann seinen ersten Sieg in zwei Sätzen einfahren. Nachdem er nachfolgend jedoch erneut in zwei Sätzen gegen Schmitz verlor, musste er in den letzten drei Begegnungen mindestens zwei, wenn nicht sogar drei Siege zur Teilnahme an der DM einholen. In dem Match gegen Stefan Peters zeigte Vollmer seine beste Leistung des Tages. Nachdem er den ersten Satz mit 11-8 für sich entscheiden konnte, ging er im zweiten Durchgang beim 0-12 unter. Jedoch konnte der Paderborner sich im dritten Satz erneut aufraffen und gewann diesen mit 11-8. Auch in der nächsten Begegnung gegen Dirk Trautmann gab es keine Atempause für Vollmer. Er musste bei seinem 11-9 und 11-8 Sieg jeweils hart um die Satzgewinne kämpfen. Das entscheidende Spiel um den sechsten Platz bei der Landesmeisterschaft zwischen Eric Klumb und Alfons Vollmer war gleichzeitig die letzte Begegnung in der Vorrunde. Der Gewinner würde sich das letzte Ticket für die DM im April 2017 sichern. Anders als in den Matches zuvor geriet Vollmer hier niemals in Gefahr und gewann in zwei Sätzen mit 12-3 und 11-5 und sicherte sich auf der Zielgerade noch die Teilnahme bei der Deutschen Meisterschaft. Klumb blieb nur der undankbare siebte Platz.

Nach der Vorrunde folgten noch die Halbfinals und Finals.

Im ersten Halbfinale standen sich Altunok und Barth beide aus Dortmund gegenüber. Letzterer wusste sich zwar gut zu wehren war dem druckvollen Spiel Altunoks beim 7-11 und 8-11 jedoch nicht gewachsen.

Im zweiten Halbfinale traten Stefan Peters aus Viersen und Andreas Schmitz aus Dortmund gegeneinander an. Peters dominierte den ersten Durchgang und gewann diesen folgerichtig mit 12-7. Im zweiten Satz ließ Schmitz dem Viersener dann keine Chance beim 11-3. Im dritten Durchgang setzte sich dann wieder Peters mit 8-0 ab und sah schon wie der sichere Sieger aus, bevor sich Schmitz auf 8-10 herankämpfte. Nach einem langen letzten Ballwechsel gelang Peters das entscheidende Tor zum 12-8 und somit der Einzug in sein erstes Finale einer Landesmeisterschaft.

Im Spiel um den dritten Platz setzte sich nachfolgend Schmitz mit 3-1 Sätzen gegen Barth durch. Dabei war lediglich der letzte Satz beim 11-5, 11-2, 7-11 und 11-9 eng.

Das große Finale zwischen Peters und Altunok über ebenfalls drei Gewinnsätze bot da schon mehr Spannung. Dabei gewann Altunok den ersten Satz deutlich mit 12-3. Im zweiten Durchgang wurde die Angelegenheit jedoch schon deutlich enger für den Dortmunder. Peters führte hier schon mit 9-5 bevor Altunok aufdrehte und den Satz noch mit 11-9 gewann. Nun fehlte ihm noch ein Satz zu seiner zweiten Landesmeisterschaft. Im dritten Durchgang führte er schon mit 10-6 und hatte mehrfach Matchball bevor Peters diesen Durchgang noch mit 13-11 für sich entscheiden konnte und sich in einen vierten Satz rettete. Wie in den beiden Sätzen zuvor verlor der Spieler diesen vierten Satz, der bereits relativ deutlich geführt hatte. Peters lag mit 10-6 vorn und war kurz davor den Titelverteidiger in den Entscheidungssatz zu zwingen, bevor Altunok noch mal sein ganzes Können abrief und den Satz noch mit 13-11 und somit das Match und auch die Landesmeisterschaft zum zweiten Mal gewann. Mit einem Schrei der Erleichterung quittierte er sein letztes Tor.

Wie bei jedem derartigen Turnier ging ohne viele Helfer auch hier wieder mal nichts. Die vier NRW-Eignen Schiedsrichter Eliane Exner, Markus Mans, Julian Rosenthal und Victoria Reul-Kallenberg pfiffen die insgesamt 27 Begegnungen an diesem Tag ohne Fehl und Tadel. Auch den Transporteuren der Showdownplatten, Christian Looks und Lars Schmitz ist zu danken. Schließlich waren da noch die drei Lehrerinnen der Karl-Tietenberg-Schule xx, xx und xx, denen für die Verpflegung der Spieler und Schiedsrichter ein „Danke schön“ gilt.


Abschließend noch die Rangliste der Landesmeisterschaft im Showdown der Herren 2016:

Pl. 1: Murat Altunok (BSSV Dortmund)

Pl. 2: Stefan Peters (BSV Mönchengladbach Viersen)

Pl. 3: Andreas Schmitz (BSSV Dortmund)

Pl. 4: Kevin Barth (BSSV Dortmund)

Pl. 5: Stefan Felix (Borussia Düsseldorf)

Pl. 6: Alfons Vollmer (TV Paderborn)

Pl. 7: Eric Klumb (BSWG Moers)

Pl. 8: Dirk Trautmann (BSWG Moers)

Pl. 9: Erik Engler (BSV Mönchengladbach Viersen)

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Dortmunder Damen dominieren die Qualifikation zur DM im Showdown (Andreas Schmitz berichtet)

Am 26. November 2016 trafen sich in Dortmund 13 Spielerinnen aus neun Vereinen und vier Bundesländern zur Nordwest-Qualifikation für die Deutschen Meisterschaften 2017 im Showdown. Dabei wurden fünf freie Plätze zur Teilnahme an der DM ausgespielt.

In der Vorrunde wurden die Damen in zwei Gruppen eingeteilt. Dabei bestand die Gruppe A aus sieben und die Gruppe B aus sechs Sportlerinnen. In den Gruppen trat jede gegen jede an. Die jeweils besten drei Spielerinnen der beiden Vorrundengruppen sollten sich für die Hauptrunde der besten sechs qualifizieren.

In der Gruppe A war gleich eins der ersten Begegnungen zwischen den Dortmunderinnen Melanie Kleinhempel und Sabrina Schmitz das entscheidende Match um den Gruppensieg. Vor einigen Wochen hatte Kleinhempel Schmitz im Endspiel der Landesmeisterschaft in NRW noch schlagen können. Diesmal konnte Schmitz den Spieß jedoch umdrehen, wobei Kleinhempel sich durchaus zu wehren wusste. Nachdem Schmitz den ersten Satz deutlich mit 12-1 an sich bringen konnte, gewann Kleinhempel den zweiten Satz mit 13-10. Im Entscheidungssatz konnte sich dann wieder Schmitz frühzeitig absetzen und gewann diesen und damit das Match mit 12-6. Nachfolgend konnte Schmitz alle ihre weiteren Begegnungen meist deutlich für sich entscheiden. Im Match gegen Petra Welsing aus Paderborn traf sie jedoch auf große Gegenwehr. Welsing entschied Satz eins mit 12-10 für sich. Nachfolgend legte Schmitz jedoch einen Zahn zu und gewann die Sätze zwei und drei mit 12-2 und 12-0. Sowohl Kleinhempel als auch Welsing konnten ihre weiteren Begegnungen in der Gruppe A gegen Angela Hune (Bonn), Erika Nolle (Braunschweig), Dagmar Hahn (Viersen und Kirstin Rosenbaum (Hamburg) meist deutlich für sich entscheiden. Im entscheidenden Spiel um den zweiten Platz in der Gruppe konnte sich Kleinhempel in den Sätzen knapp mit 12-8 und 13-11 gegen Welsing durchsetzen. Neben Schmitz gelangten aber beide Spielerinnen in die Hauptrunde der besten sechs Sportlerinnen. In Gruppe B verliefen anders als in Gruppe A viele Begegnungen knapp und gingen über die volle Distanz von drei Sätzen.

Dabei konnten sich jedoch Martina Reicksmann aus Bremen, Maren Grübnau aus Dortmund und Brigitte Otto-Lange aus Moers mit jeweils vier Siegen und einer Niederlage auf die ersten drei Plätze der Abschlusstabelle setzen. Diese drei Spielerinnen schlugen sich dabei gegenseitig. Während Reicksmann Otto-Lange in zwei Sätzen besiegen konnte, gewann Grübnau gegen Reicksmann in drei Durchgängen und verlor wiederum gegen Otto-Lange ebenfalls in drei Sätzen. Allerdings hatten alle drei Spielerinnen auch gegen die anderen Sportlerinnen in der Gruppe teilweise schwer zu kämpfen, um ihre Siege nach hause zu Bringen. Beispielsweise musste Grübnau gegen Jessica Meyer aus Hannover in einen dritten Satz. Meyer konnte ebenso Otto-Lange einen Satz abnehmen bevor sie sich im dritten Durchgang geschlagen geben musste.

In der Hauptrunde spielten nun Schmitz, Kleinhempel, Welsing, Reicksmann, Grübnau und Otto-Lange um die fünf begehrten Startplätze für die DM. Dabei spielte in dieser Gruppe wieder jede gegen jede. Die Ergebnisse gegen die Spielerinnen aus der gleichen Vorrundengruppe wurden jedoch mitgenommen. Somit spielten nun noch die drei Sportlerinnen der Gruppe A gegen die drei Teilnehmerinnen aus der Gruppe B.

Dabei zeigte sich, dass die drei Damen aus der Gruppe A einen besseren Tag erwischt hatten. Sie gewannen jeweils ihre drei Begegnungen gegen die Damen aus der Gruppe B in zwei glatten Sätzen. Somit belegten Schmitz, Kleinhempel und Welsing auch die ersten drei Plätze der gesamten Qualifikation, die sie zuvor schon in der Gruppe A eingenommen hatten. Um die weiteren zwei Plätze, die zur Teilnahme an der DM 2017 berechtigten wurde es sehr knapp. Otto-Lange, Grübnau und Reicksmann hatten jeweils einen Sieg und vier Niederlagen auf dem Konto. Nun wurde der direkte Vergleich dieser drei Spielerinnen untereinander herangezogen. Bei dieser Wertung hatte auch jede Spielerin jeweils einen Sieg sowie eine Niederlage. Das nächste Kriterium brachte dann die Entscheidung. Beim Satzverhältnis der drei Sportlerinnen in ihren Begegnungen untereinander hatte Reicksmann eine Differenz von +1 (3:2), Grübnau eines von +-0 (3:3) und Otto-Lange eines von -1 (2:3). Somit qualifizierten sich Reicksmann und Grübnau als letzte beiden noch für die Deutsche Meisterschaft 2017 in Berlin. Otto-Lange blieb leider nur der undankbare sechste Platz.

Zu danken ist wieder einmal den vielen Helfern, die ein solches Turnier erst möglich gemacht haben durch ihren Einsatz beim Plattentransport oder als fleißige Brötchenschmierer und Kuchenverteiler am Spieltag. Ein großer Dank geht auch an Eliane Exner, Victoria Reul-Kallenberg, Julian Rosenthal und Markus Mans, die als Schiedsrichter dieses Turnier erst möglich machten.

Abschließend noch die Rangliste der Nordwest-Qualifikation der Damen 2016. Die mit einem Q gekennzeichneten Spielerinnen sind für die Deutsche Meisterschaft Qualifiziert.

1.     Sabrina Schmitz (Dortmund) Q

2.     Melanie Kleinhempel (Dortmund) Q

3.     Petra Welsing (Paderborn) Q

4.     Martina Reicksmann (Bremen) Q

5.     Maren Grübnau (Dortmund) Q

6.     Brigitte Otto-Lange (Moers)

7.     Angela Hune (Bonn)

8.     Ivonne Wächter (Hamburg)

9.     Jessica Meyer (Hannover)

10. Kirstin Rosenbaum (Hamburg)

11. Michaela Barnstorf (Braunschweig)

12. Dagmar Hahn (Viersen)

13. Erika Nolle (Braunschweig)

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Showdown - Überraschung bei der Landesmeisterschaft der Damen in NRW (Andreas Schmitz berichtet)

Am Sonntag den 6. November fanden sich an der Universität Dortmund 8 Spielerinnen aus Dortmund, Paderborn, Bonn und Viersen zur Landesmeisterschaft der Damen im Showdown ein. Leider musste kurzfristig eine Spielerin wegen Krankheit absagen. Somit wurden die acht Sportlerinnen in zwei Vierergruppen eingeteilt. In den Gruppen spielte jede Spielerin gegen jede.

In Gruppe A traten die beiden Dortmunderinnen Melanie Kleinhempel und Maren Grübnau sowie die Bonnerin Angela Hune und Barbara Lemke aus Viersen gegeneinander an.

In der ersten Begegnung zwischen Kleinhempel und Grübnau wurde es gleich eng. Nachdem Grübnau den ersten Satz mit 12-10 knapp an sich gebracht hatte, drehte Kleinhempel den Spieß im zweiten Satz um und gewann diesen mit 11-6, obwohl sie bis zur Mitte des Durchgangs zurückgelegen hatte. Im dritten Satz sah Sie dann schon beim Stand von 9-3 wie die sichere Siegerin aus, aber Grübnau kämpfte sich mit drei Toren nochmals auf 9-9 heran. Im letzten Ballwechsel hatten beide Sportlerinnen Gelegenheiten zum entscheidenden Tor, aber auf beiden Seiten rutschten die Bälle mehrfach übers Tor, bevor Kleinhempel einen Treffer erzielte und somit das Spiel gewann.

In der zweiten Begegnung konnte Angela Hune aus Bonn Barbara Lemke deutlich in zwei Sätzen besiegen. Lemke verlor ihre nächste Begegnung gegen Kleinhempel ebenfalls in zwei Sätzen. In einem langen Match konnte anschließend Hune Grübnau mit 12-7 und 12-9 besiegen. Somit kam es nachfolgend zwischen Hune und Kleinhempel zum entscheidenden Spiel um den Gruppensieg, da beide ihre bisherigen Matches gewinnen konnten. Kleinhempel konnte in dieser Begegnung weitgehend die Initiative ergreifen und gewann in zwei Sätzen 12-4 und 12-3. Damit stand sie als Gruppensiegerin und erste Teilnehmerin des Finales fest. In der abschließenden Begegnung der Gruppe A besiegte Maren Grübnau Barbara Lemke in zwei Sätzen und belegte nach Hune den dritten Platz in der Gruppe A.

In der Gruppe B war Sabrina Schmitz aus Dortmund die klare Favoritin. Dieser Rolle wurde sie auch weitgehend gerecht. In ihrer ersten Begegnung schlug sie Petra Welsing vom TV Paderborn mit 12-2 und 11-7. Wobei sich dabei teilweise sehr lange und hochklassige Ballwechsel ergaben, die das reine Ergebnis nicht widerspiegeln. Schmitz konnte die beiden weiteren Begegnungen in ihrer Gruppe gegen die Viersenerinnen Britta Heesen und Dagmar Hahn jeweils in zwei Sätzen für sich entscheiden, wobei sie in diesen vier Sätzen lediglich einen Punkt gegen sich zulassen musste. Welsing konnte ebenso wie Schmitz beide Matches gegen die beiden Damen aus Viersen in jeweils zwei Sätzen für sich entscheiden und belegte somit den zweiten Platz in der Gruppe B. Im Spiel um den dritten Platz in dieser Gruppe setzte sich Dagmar Hahn aus Viersen gegen ihre Vereinskameradin Britta Heesen in zwei Durchgängen durch.

Nach der Vorrunde spielten die jeweils Viert-, Dritt-, Zweit- und Erstplatzierten die Plätze 1-8 aus.

Im Spiel um Platz 7 kam es zur Begegnung der beiden Viersenerinnen Britta Heesen und Barbara Lemke. Nachdem letztere den ersten Satz deutlich mit 12-0 gewinnen konnte, schien die Begegnung schon fast gelaufen. Aber Heesen konnte sich steigern und gewann die beiden weiteren Sätze mit 12-4 und 12-8 und somit das Match.

In der Begegnung um Platz 5 zwischen Maren Grübnau aus Dortmund und Dagmar Hahn aus Viersen war die Spielerin aus dem Ruhrgebiet ihrer Gegnerin deutlich überlegen und gewann folgerichtig mit 12-0 und 12-0.

Anschließend ging es zwischen Angela Hune aus Bonn und Petra Welsing aus Paderborn um die Bronzemedaille. Der erste Satz verlief äußerst spannend und Welsing konnte diesen erst in der Verlängerung mit 13-11 an sich bringen. Auch im zweiten Satz gestaltete sich das Ergebnis lange ausgeglichen bevor sich Welsing gegen Ende des Durchgangs absetzen und den Satz mit 11-7 für sich entscheiden konnte. Damit holte Sie ihre erste Medaille bei einer Meisterschaft.

Im finale standen sich die beiden Dortmunderinnen Melanie Kleinhempel und Sabrina Schmitz gegenüber. Es ergab sich von Beginn an ein hochklassiges Match mit hohem Tempo. Dabei konnte die Außenseiterin Kleinhempel Schmitz mehrfach mit gezielten Bällen in die Lücken zwischen Schläger und Tor überraschen. Jeweils gegen Ende der Sätze konnte sie sich hiermit den entscheidenden Vorteil herausarbeiten. Somit gewann sie den Titel der Landesmeisterin durch einen 11-8 und 12-8 Erfolg.

Sechs der am Wochenende angetretenen Spielerin werden sich bereits in drei Wochen bei der Nord-West-Qualifikation der Damen zur Deutschen Meisterschaft am gleichen Ort wiedertreffen.

Ein freundliches „DANKE“ gilt wieder Mal den beiden Schiedsrichtern Victoria Reul-Kallenberg und Julian Rosenthal,ohne deren Einsatzwillen die Landesmeisterschaft wieder nicht möglich gewesen wäre. 

Abschließend noch die Rangliste der Landesmeisterschaft im Showdown der Damen 2016:

1.    Melanie Kleinhempel (BSSV Dortmund)

2.    Sabrina Schmitz (BSSV Dortmund)

3.    Petra Welsing (TV Paderborn)

4.    Angela Hune (BSV Bonn)

5.    Maren Grübnau (BSSV Dortmund)

6.    Dagmar Hahn (BSV Mönchengladbach Viersen)

7.    Britta Heesen (BSV Mönchengladbach Viersen)

8.    Barbara Lemke (BSV Mönchengladbach Viersen)

 

 

Erfreulicher 3. Platz beim internationalen Torballturnier in Magdeburg (Helmut Jürgen berichtet)

Unsere Herren-Torballmannschaft des BSSV Dortmund war am 5. November 2016 zum 26. internationalen Torballturnier nach Magdeburg eingeladen worden. Die Anreise erfolgte mit dem Zug am Freitag. Im BSSV-Team waren vier Spieler dabei: Cengiz Koparan, Toni Monirji, Rüdiger Steinhanses und Helmut Jürgen. Am Samstag nach der Begrüßung begann das Turnier mit 11 Herren-Mannschaften. Unser erster Gegner hieß Magdeburg 2. Zunächst begann das Spiel ausgeglichen. Unser BSSV-Team konnte im Verlauf des Spiels mit 4:2 in Führung gehen, aber am Ende hieß es dann doch 4:4 Unentschieden.

Die nächsten drei Spiele gewann unser BSSV-Team mit einer guten Abwehrleistung und geduldigem Spiel nach vorne:  4:2-Sieg gegen Nürnberg, 4:1-Sieg gegen Magdeburg 1 und ein 4:2-Sieg gegen Mol. Ein weiterer Sieg folgte dann mit 2:0 gegen Linz. Es war nicht leicht, Tore zu erzielen, aber mit einer guten Abwehr kamen wir dennoch zum Erfolg.

Unser nächster Gegner hieß Basel. Eigentlich ein starkes Team, aber in diesem Turnier waren weniger erfahrene Spieler dabei. Für unser Team begann das Spiel mit schnellen Toren. Schnell lagen wir mit 5:0-Toren vorne. Während wir in der zweiten Halbzeit weiter auf Tor-Jagd gingen, wurde unsere Abwehr nur wenig gefordert. Das Spiel endete mit einem klaren 11:2-Sieg für unser BSSV-Team. Im nächsten Spiel gegen Salzburg verlief es dann wieder anders. Eine junge Mannschaft mit viel Ehrgeiz und Siegeswillen, machte es unserem Team nicht leicht. In der zweiten Halbzeit führte Salzburg mit 2:1-Toren. Nur mit Geduld und etwas Glück konnten wir das Spiel wenden und unser Team gewann das Spiel knapp mit 3:2-Toren.

Dann kam wie erwartet ein schweres Spiel für uns gegen Waasland. Obwohl wir lange ein 1:1-Unentschieden hielten, fiel dann für Waasland doch noch der Siegtreffer zum 1:2. Im vorletzten Spiel gegen Augsburg verlief es auch wieder spannend. Obwohl Augsburg auch ein starkes Turnier spielte, konnte unser Team in der zweiten Halbzeit eine 3:2-Führung halten. Unsere Abwehr wurde sehr gefordert, aber am Schluss blieb es beim 3:2-Sieg für uns. Zum Schluss des Turniers spielte unser Team gegen Borgsdorf. In diesem Spiel konnten wir kräftemäßig nicht mehr mithalten. Die Folge war, dass wir schnell mit 0:3-Toren zurücklagen. Irgendwie war die Luft bei uns raus. So verloren wir das Spiel ziemlich deutlich mit 1:8-Toren.

Insgesamt gesehen war es dennoch ein erfolgreiches Abschneiden  bei diesem Turnier. Unser BSSV-Team belegte hinter dem Turniersieger Waasland aus Belgien und Augsburg den 3. Platz mit 37:25 Toren und 15:5 Punkten.

Nach dem Turnier bei geselligem Beisammensein, gab es dann ein Abendessen und später folgte dann die Siegerehrung. Neben einer Urkunde und den Spielergebnissen, erhielten wir für unseren 3. Platz einen Pokal überreicht. Am Sonntagmorgen nach dem Frühstück traten wir unsere Rückreise mit dem Zug nach Dortmund an.

Abschlusstabelle:               Tore:         Punkte

1.     Waasland                  42:19        18:2

2.     Augsburg                   46:16        15:5

3.     BSSV Dortmund         37:25        15:5

4.     Borgsdorf                  36:20        12:8

5.     Magdeburg 2             37:26        12:8

6.     Salzburg                    20:36        10:10

7.     Linz                           27:27          9:11

8.     Mol                           31:35          7:13

9.     Basel                        22:41          6:14

10.    Nürnberg                 22:52          4:16

11.    Magdeburg 1             9:32          2:18

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 Internationales Herren-Torballturnier des BSSV Dortmund  (Helmut Jürgen berichtet)

Am Samstag, 8. Oktober 2016 richtete der BSSV Dortmund auch in diesem Jahr wieder ein internationales Torball-Turnier aus.

Nachdem vom BSSV ausgerichteten Damenturnier in 2015 waren in diesem Jahr die Herren an der Reihe.

Der BSSV lud sieben Mannschaften zu diesem Turnier ein, davon reisten zwei Teams aus dem Ausland an: TCB Basel aus der Schweiz und Vi.Ge. Mol aus Belgien. Die anderen fünf Teams aus Deutschland waren: TG Unterliederbach, BSG Langenhagen, SG Berlin/Kaiserslautern, SV Hoffeld-Stuttgart und der Magdeburger SV 90.

Der BSSV Dortmund stellte selbst drei Teams: In der Mannschaft BSSV Dortmund 1 spielten Carsten Bender, Hasan Koparan, Kevin Barth und Helmut Jürgen; in der Mannschaft BSSV Dortmund 2 spielten Cengiz Koparan, Marc Fälker, Toni Monirji und Hüseyin Yücel; in der Mannschaft BSSV Dortmund 3 spielten Beate Maret, Jasna Majchrzak und Andreas Becker. Kevin Barth unterstützte dieses Team zwischendurch als vierter Spieler.

Die Vorbereitungen verliefen ohne Probleme. Am Freitagabend wurden die beiden Spielfelder aufgebaut. Die Gastmannschaften reisten bis Freitagabend an und waren im Hotel Holiday Inn Express, Moskauer Straße untergebracht.

Am Samstagmorgen trafen dann alle Teams, Schiedsrichter und Helfer in der Sporthalle der Gesamtschule Gartenstadt, Hueckstr. 26 in Dortmund ein. Die Gastmannschaften ohne eigenem Auto, wurden vom Hotel zur Sporthalle durch den eingerichteten Fahrdienst (JRK Dortmund) befördert.

Gegen 10:00 Uhr begrüßten der Vorsitzende Carsten Bender und die Sportwartin Eliane Exner alle Gast-Mannschaften, Schiedsrichter und Helfer zum diesjährigen internationalen Herren-Torballturnier in Dortmund. Sie informierten über den Tagesablauf und gaben Details zum Turnier und zur Abendveranstaltung bekannt.

Zu Turnierbeginn wurde im Eingangsbereich auch eine Cafeteria eingerichtet. Ein fleißiges Team mit den Personen: Helga Grundmann, Marga Stauch, Ute Maschmann, Siglinde und Jürgen Steffen sorgten für reichlich Speisen und Getränke wie Kaffee und Mineralwasser, belegte Brötchen, selbstgebackenen Kuchen und Würstchen. In der Sporthalle an den Protokoll- und Zeitnehmer-Tischen unterstützten uns weitere Mitglieder und Freunde des BSSV, wie z. B. Sabrina u. Andreas Schmitz, Maria Röhl, Victoria Reul-Kallenberg, Frau Fälker, Melanie Schäfer, Robin Maret, Murat Koparan. Für die Verwaltung der Spielergebnisse sorgte auch in diesem Jahr wieder Bernd Meier mit seiner Computer-Technik. Über die Großmonitoren konnten sich alle über die aktuellen Ergebnisse und Tabellenstand informieren.

Eine große Hilfe war auch, wie in den vergangenen Jahren, eine Gruppe des Jugendrotkreuzes Dortmund. In der Sporthalle hatten sie ihren Einsatz als Torrichter. Nach dem Turnier unterstützten sie uns auch beim Abbau der Spielfelder.

Der sportliche Erfolg unserer drei Teams verlief eher mäßig als gut. Zum einen lag es an den wenigen Trainingseinheiten der letzten Monate, zum anderen aber auch der fehlende Einsatz von Trainern. Eliane Exner betreute überwiegend die Mannschaft 2 des BSSV, versuchte aber zwischendurch auch bei den anderen beiden Teams als Trainerin auszuhelfen. Die Mannschaft 3 wurde in den ersten Spielen von Andreas Schmitz betreut. Auch wenn manche Spiele verloren gingen, gab es dennoch einige gute und spannende Spiele unserer BSSV-Teams zu sehen. Wichtig war auch bei diesem Turnier wieder der Spaß am Sport -  und der war in jedem Fall vorhanden.

Nach dem Turnier halfen viele mit, die beiden Spielfelder abzubauen. Jürgen Steffen und sein Enkel Niklas sorgten dafür, dass die Tore wieder zur Lagerung nach Unna transportiert wurden.

Zur Abendveranstaltung trafen sich dann alle in der benachbarten Gaststätte des Kleingartenverein "Hans-Böckler" in der Johannes-Gronowski-Str. 11. Gegen 19:00 Uhr gab es das Abendessen mit Salat und Nachtisch. Anschließend fand die Siegerehrung statt. Zuvor dankte Carsten Bender allen Helferinnen und Helfern für ihren Einsatz und freute sich über den reibungslosen Ablauf. Ein kleines Präsent erhielten dann auch alle Schiedsrichter für ihren Einsatz. Vom BSSV waren Karola Grimm und Helge Bröckelmann als Schiedsrichter tätig.

Und dann kam es zur Siegerehrung. Jede Mannschaft erhielt eine Urkunde und die Spielergebnisse. Außerdem erhielt das jüngste Team einen Pokal zur Erinnerung an unseren früheren Sportwart und Übungsleiter Karl-Heinz Lauer mit der Bezeichnung „Lauers Lausbuben“. Diesen Pokal erhielt das Team von Vi.Ge. Mol. Und für den Sieger des Turniers gab es einen Wanderpokal. Das war die Mannschaft der SG Berlin/Kaiserslautern. Vi.Ge. Mol belegte den zweiten Platz vor der TG Unterliederbach. Unsere drei BSSV-Teams belegten die Plätze wie folgt: 5. Platz BSSV 2, 7. Platz BSSV 1 und 10. Platz BSSV 3.

Ein schönes Turnier ging zu Ende. Wir haben mit vielen Helferinnen und Helfern versucht unseren Gastmannschaften einen angenehmen Aufenthalt in Dortmund zu bieten. Wir hoffen, dass ist und auch in diesem Jahr wieder gut gelungen.

Und hier noch die Abschlusstabelle:

                                                       Tore:              Punkte

1.    SG Berlin/Kaiserslautern            41 : 19            15 :  3

2.    Vi.Ge. Mol                                 26 : 20            15 :  3

3.    TG Unterliederbach                    49 : 22            12 :  6

4.    BSG Langenhagen                     34 : 25             11 :  7

5.    BSSV Dortmund 2                     35 : 30             10 :  8

6.    TCB Basel                                 33 : 27               9 :  9

7.    BSSV Dortmund 1                     23 : 27               8 : 10

8.    Magdeburger SV 90                   27 : 23               7 : 11

9.    SV Hoffeld-Stuttgart                  19 : 51               2 : 16

10.  BSSV Dortmund 3                     20 : 63                1 : 17

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Leider nur Platz 12 in Hasselt – der BSSV weiter in der Testphase (Marc Fälker berichtet)

Am Samstag, 24.09.2016, veranstaltete die VI.GE. Hasselt ein internationales Torballturnier mit 12 Mannschaften. Gekommen waren: 5 Teams aus Deutschland, darunter unser BSSV Dortmund, Viktoria Dortmund-Kirchderne, München, Magdeburg und Langenhagen, aus Frankreich Nizza, Poitiers und Toulouse, Basel aus der Schweiz, die Italiener aus Bergamo, sowie  2 belgische Vertreter mit DOT und dem Gastgeber aus Hasselt. Gespielt wurde im Rundenmodus Jeder gegen Jeden.

Für den BSSV spielten: Beate Maret, Carsten Bender, Marc Fälker und Toni Monirji. Als Betreuer war Thomas Maret dabei.

Da man bei den schwarz-gelben schon auf Grund des erlesenen Teilnehmerfeldes wusste, dass dieses Turnier kein „Zuckerschlecken“ werden würde, stapelte man vorher auch dementsprechend tief. Nur nicht letzter werden, lautete die Devise.

Es begann sehr viel versprechend, denn Dank einer konzentrierten Abwehrleistung, und mit ein bisschen Glück, besiegte man München überraschend im ersten Spiel mit 2:1. Dann jedoch konnte die Truppe dieses Niveau nicht halten, und verlor im 2. Spiel am Ende ziemlich deutlich gegen Nizza mit 1:6. Man fing sich jedoch wieder, und bot Kirchderne im nächsten Spiel einen großen Kampf auf Augenhöhe an. Auch von einer Druckphase des Gegners zu Beginn der 2. Halbzeit ließ sich das Team nicht aus dem Konzept bringen, und verlor am Ende nur sehr knapp mit 0:2. Auch das Spiel gegen die Gastgeber aus Hasselt verlief für die Bierstädter am Ende äußerst unglücklich. Drei mal glich man den Vorsprung der Belgier postwendend wieder aus. Nur den 4. Gegentreffer konnte man nicht mehr kontern, und verlor auch hier denkbar knapp mit 3:4.

Auch gegen Langenhagen gab es am Ende nichts zu holen. Nachdem man zu Beginn noch führte, und die Führung ständig wechselte, konnte die junge Langenhagener Truppe mit einem 5:3-Sieg am Ende jubeln. Im nächsten Spiel gegen Basel lief gar nichts zusammen, und der BSSV verlor ziemlich deutlich mit 1:6.

Wer nun gedacht hatte, unsere Truppe würde jetzt frustriert aufstecken, der sah sich getäuscht. Im Spiel gegen Toulouse kämpften die schwarz-gelben mit allem was sie hatten. Es entwickelte sich ein tolles und schnelles Spiel. Bis Mitte der 2. Halbzeit hielt die Reviertruppe beim 1:1 super dagegen, aber am Ende entschieden die Franzosen das Spiel dann leider doch noch mit 3:1 für sich. Enttäuschte Gesichter bei den Dortmundern, so toll gekämpft, und wieder keine Punkte.

Aber es sollte noch dicker kommen. Nächster Gegner waren jetzt die Italiener aus Bergamo, und es wurde noch dramatischer. Kurz vor Schluss führte man noch mit 3:2, aber die Bergamasken drehten mit den letzten beiden knall harten Würfen, (kaum zu verteidigen), innerhalb von ein paar Sekunden, doch noch die Partie zu ihren Gunsten, und gewannen am Ende mit 4:3. Auf dem Spielplan für den BSSV stand jetzt das Matsch gegen die Franzosen aus Poitiers. Auch das war wieder sehr eng, aber diesmal behielten die schwarz-gelben mit 3:2 endlich mal wieder die Oberhand. Nun folgte der Vergleich mit den Belgiern aus DOT. Auch dieses Spiel gestaltete man offen bis zum Schluss, aber am Ende verlor man wieder mit 3:5. Den Abschluss bildete nun das Matsch gegen Magdeburg. Jetzt war wohl die Luft endgültig raus, denn die BSSVler verloren, relativ sang- und klanglos mit 0:5.

In der Abschlusstabelle stand man nun mit 2 Siegen und 9 Niederlagen auf dem 12. Und damit letzten Tabellenplatz. Turniersieger wurde das Team aus Kirchderne. Auch wenn das Ergebnis punktemäßig am Ende etwas enttäuschend war, und man gerne das ein oder andere Spiel mehr gewonnen hätte, muss man auch sagen, viele Spiele waren äußerst knapp, und so schlecht, wie der Tabellenplatz es vielleicht aussagen mag, war die neu zusammengestellte Dortmunder Mannschaft nicht. Man hat viel herumexperimentiert, und natürlich einige Fehler gemacht. Aber Freundschaftsturniere sind doch dazu da, etwas auszuprobieren, Erfahrung zu sammeln und dazuzulernen, miteinander Spaß zu haben, als Team aufzutreten, und vor allem, auf- und neben der Matte, ein guter und fairer Gegner zu sein. Und das zumindest, haben wir geschafft.

Die Chance, es sportlich besser zu machen, bekommt man schon am 08.10., wenn man mit 3 Mannschaften beim eigenen internationalen Torballturnier antritt.

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Starker vierter Platz für BSSV-Team - ein Bericht von Hasan Koparan

Am 17.09.2016 nahm der Blinden- und Sehbehindertensportverein Dortmund am internationalen Torballturnier in Kaiserslautern teil. Insgesamt acht Mannschaften kämpften im Modus Jeder-Gegen-Jeden um den Turniersieg.

Direkt im Auftaktspiel unterlag der BSSV dem späteren Turniersieger Berlin mit 1:4. Die Begegnung war lange ausgeglichen, allerdings entschieden die Hauptstädter das Spiel Mitte der zweiten Halbzeit mit zwei schnellen Toren. Anschließend folgten drei starke Auftritte, in denen die Mannschaft aus dem Ruhrgebiet sechs  Punkte holte. Kaiserslautern wurde 4:1 und Kaiserslautern II mit 2:1 bezwungen. Auch der bayrische Vertreter aus Augsburg wurde mit 2:1 geschlagen. Mit den aufeinander folgenden Niederlagen, 1:4 gegen Unterliederbach und 2:3 gegen Hoffeld, hatten die Schwarzgelben keine Chance mehr auf den Turniersieg. Im letzten Turnierspiel wurde die Partie gegen Straßburg souverän mit 7:3 gewonnen.

Am Ende belegte der BSSV Dortmund mit 8:6 Punkten und 19:17 Toren einen starken vierten Platz und war punktgleich mit Unterliederbach, die aufgrund des besseren Torverhältnisses den dritten Platz erreichten.

Für den BSSV spielten: Beate Maret, Cengiz Koparan, Hasan Koparan und Marc Fälker

Trainiert wurde die Mannschaft von Julia Gregor.

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6. Platz für Torball-Mannschaft des BSSV Dortmund in Wilhelmshaven

Am 3. September 2016 fand in Wilhelmshaven das 36. Internationale Behinderten-Sportfest statt. Eine Herren-Mannschaft des BSSV Dortmund nahm am internationalen Torballturnier teil. Das Team mit den Spielern: Toni Monirji, Rüdiger Steinhanses und Helmut Jürgen belegten von 10 Mannschaften den 6. Platz.

Durch das freundschaftliche Verhältnis zum Organisator des Turniers, Wolfgang Noltemeier, wurde das BSSV-Team von seinem Neffen, Andreas Noltemeier, betreut. Unsere Mannschaft begann das Turnier mit einem klaren 4:1-Sieg gegen Magdeburg. Im zweiten Spiel gegen Wien gab es dagegen eine 2:3-Niederlage. Die gegnerische Abwehr war schwer zu überwinden. Durch verursachte Strafwürfe kassierte unser Team die Gegentore.

Im Spiel gegen St. Pauli fielen für den BSSV zwei schnelle Tore. Aber leider wurde versäumt, weitere Tore zu erzielen. Unsere Abwehr wurde jedoch kaum gefordert. Ausgeglichener war das Spiel gegen Zürich. Unser Team hielt lange eine 1:0-Führung. Doch der Druck von Zürich wurde stärker. Kurz vor Schluss kassierte unser BSSV-Team dann doch noch zwei Gegentore durch zwei abgefälschte Bälle. Einen Punkt hätten wir schon verdient gehabt. Im Spiel gegen Borgsdorf konnte unser Team mit 2:0 Toren in Führung gehen. Aber im Verlauf des Spiels schlichen sich Konzentrationsfehler in unserem Spiel ein. Demzufolge endete das Spiel für uns nur mit einem 3:3-Unentschieden.

Der nächste Gegner hieß Antwerpen. Bis in die zweite Halbzeit hinein konnte unsere Mannschaft ein 1:1-Unentschieden halten. Eine kurze Phase mit eigenen Fehlern führte dann zu Gegentoren. Da stand es plötzlich 1:4. Unsererseits konnten wir im Angriff nichts Zählbares mehr umsetzen. So endete das Spiel mit einer 1:4-Niederlage. Dann folgten doch noch zwei Siege für uns. Gegen das rumänische Team von Cluj Napoca gab es einen 6:4-Sieg und gegen das französische Team von Nizza kamen wir zu einem 5:3-Erfolg. In beiden Spielen konnten wir wieder unsere Stärken in der Abwehr und im Angriff zeigen.

Unser letztes Spiel des Turniers bestritten wir gegen den Lokalrivalen von Dortmund-Kirchderne. Kirchderne war Titelverteidiger und hatte auch in diesem Turnier bisher alle Spiele gewonnen. Wir wollten zu Beginn schnelle Gegentore vermeiden. Dies gelang uns zwar auch, aber durch die technisch guten Würfe von Kirchderne fielen dann doch Gegentore. Unser BSSV-Team konnte aber auch selbst Tore erzielen und hielt das Spiel spannend.

Am Schluss kam dann ein knapper 4:3-Sieg für Kirchderne heraus. Kirchderne wurde Turniersieger vor Zürich und Wien.  Auch wenn der sportliche Erfolg für unser BSSV-Team nicht so hoch ausfiel, war es dennoch ein schöner Turniertag in Wilhelmshaven.

Bericht:  Helmut Jürgen

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Sommerausflug des Blinden- und Sehbehinderten-Sportvereins Dortmund zum Freilichtmuseum Hagen.

Am Samstag dem 27. August 2016 machten sich insgesamt 17 Personen auf den Weg zum diesjährigen Sommerausflug des BSSV Dortmund nach Hagen zum Freilichtmuseum.

Dort war eine Führung für uns organisiert, die mit etwa 2 Stunden im Bereich Handwerk und Technik eingeplant war. In den sechziger Jahren wurde das Freilichtmuseum aufgebaut. Umgeben von vielen Fachwerkhäusern wurde es im Jahr 1973 für Besucher geöffnet. Zu Beginn unserer Führung erhielten wir einige Gegenstände in die Hände zum abtasten, wie zum Beispiel einen Handbohrer, Halb-Edelsteine, ein Seil und Büttenpapier. Unser Weg führte uns dann zur "Seilerei". In diesem 72 m langen Gebäude werden Seile aus Naturmaterial (Sisal und Hanf) hergestellt. Anschließend ging es weiter zum Haus der Blaufärberei. Hier beschrieb uns eine Mitarbeiterin, wie Stoffe blau gefärbt werden und die Bearbeitung von verschiedenen Mustern.

Danach gab es Infos über die Tabakfabrik und gingen dann anschließend in das nächste Haus der Kaffeerösterei. Eine Mitarbeiterin beschrieb, wie der Rohkaffee geröstet wird. Hier konnten wir nicht nur die gerösteten Kaffeebohnen probieren, sondern auch abgepackt kaufen. Als nächstes versammelten wir uns am Haus der Holzverarbeitung. Hier gab es wieder Material und Gegenstände zum Anfassen, wie z. B. Rinde, Hobelspäne, einen Hobel und gefertigte Holzschuhe. Zum Abschluss unserer Führung zeigte uns die Mitarbeiterin, Marita Völmeke, im Gasthof zur Post die „Luxusküche des 19. Jahrhunderts“ - einen alten Kohleherd und daneben zur Kühlung die Eingangsklappe zum Keller.

Die Führung, bei sommerlichem Wetter mit hohen Temperaturen, war für einige Personen zwar anstrengend, aber trotzdem für alle Teilnehmer sehr interessant.  Nach Verlassen des Freilichtmuseums, gingen wir zum Restaurant Rosengarten. Dort gab es für alle Kaffee und Kuchen, aber zuvor ein erfrischendes Kaltgetränk.

Am späten Nachmittag beendeten wir unseren Ausflug mit der Rückfahrt im Zug nach Dortmund.

Bericht:  Helmut Jürgen

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Freundschaftstorballturnier in Langenhagen/Hannover

Bericht von Hüseyin Yücel

Am 06.08.2016 fand in Langenhagen ein Torballturnier statt, zu dem auch unsere Torballer vom BSSV Dortmund eingeladen waren. Jasna, Toni, Hüseyin sowie Victoria als Begleitung, nahmen seitens des BSSV am Turnier teil. Das Turnier war von den Gastgebern gut organisiert, wozu auch eine ausreichende und gute Verpflegung zählte.

Sportlich war es eher ein durchwachsener Turnierverlauf. Zwei Siege und drei Niederlagen brachten aufgrund des Torverhältnisses vorerst den 3. Platz. Schlussendlich verlor unser Team jedoch das Platzierungsspiel um Platz 3 gegen die viertplazierten Langenhagener Damen. Bei den Niederlagen konnte unser Team durch eine hohe Vielzahl an Leinenwürfen einfach nicht ins Spiel kommen. Im Spiel gegen St. Pauli zeigte sich jedoch durch ein 10:4, dass unser Team durchaus fähig ist, auch ein hohes Tempo zu gehen. Alles in allem haben unsere Spieler großen Spaß gehabt. Allerdings wissen die Spieler, woran sie in sportlicher Hinsicht noch arbeiten müssen.

Für Dortmund spielten: Jasna Majchrzak, Hüseyin Yücel (Tore: 10), Toni Monirji (Tore: 21).

Betreut wurde das Team von Victoria Reul-Kallenberg, die zum ersten Mal ein Torballteam begleitete

Spielergebnisse der Vorrunde:

Dortmund

Friedberg

5:4

Langenhagen 2

Dortmund

6:5

Langenhagen 1

Dortmund

8:4

Dortmund

Langenhagen Damen

3:5

Dortmund

St. Pauli

10:4

Vorrundentabelle:

 

Punkte

Tore

1.    Langenhagen 1

8:2

31:18

2.    Langenhagen 2

8:2

23:17

3.    BSSV Dortmund

4:6

27:27

4.    Langenhagen Damen

4:6

20:23

5.    St. Pauli

3:7

17:26

6.    Friedberg

1:9

16:25

Platzierungsspiel um Platz 3:

Dortmund

Langenhagen Damen

4:7

Abschlusstabelle:

1.         Langenhagen 2

2.         Langenhagen 1

3.         Langenhagen Damen

4.         BSSV Dortmund

5.         Friedberg

6.         St. Pauli

 

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BSSV-Dortmund richtet erfolgreich Deutsche Meisterschaft im Showdown aus: Sabrina Schmitz belegt Platz 6

Vom 1. - 3. April 2016 hat der Blinden und Sehbehinderten Sportverein Dortmund in der Sportschule Kamen-Kaiserau die 6. Deutsche Meisterschaft im Showdown ausgerichtet. Teilgenommen haben insgesamt 32 blinde, sehbehinderte und sehende Spielerinnen und Spieler die sich über vier Regionalturniere für die Meisterschaft qualifiziert haben. Auf vier Spieltischen wurden an drei Tagen insgesamt 160 Spiele ausgetragen. Möglich war die Veranstaltung unter anderen nur durch die finanzielle Unterstützung der Firma Ingenieurtechnik Scholz, durch die tatkräftige Unterstützung zahlreicher Helfer sowie durch die Unterstützung der BSG Moers, der Showdowngruppe Viersen und der LVR Johaniterschule Duisburg, die ihre Showdowntische für das Turnier zur Verfügung gestellt haben. Der nahezu reibungslose Ablauf des Turniers und der Spiele wurde durch den Turnierleiter Herman Schlat, das EDV Team und die 8 Schiedsrichterinnen und Schiedsrichter gewährleistet.

Im Finalspiel am Sonntag konnte sich Deniz Kürtoglu aus Kassel in drei Sätzen gegen Christian Frenzel aus Marburg durchsetzen. Das Spiel um Platz 3 gewann die Berlinerin Antje Samoray gegen Stefan Collet, ebenfalls aus Kassel.

Der Blinden und Sehbehinderten Sportverein schickte beim Heimturnier gleich 8 Spielerinnen und Spieler ins Rennen. Kevin Bath konnte bei seiner ersten DM-Teilnahme Platz 29 und Melanie Kleinhempel bei ihrer zweiten DM-Teilnahme Platz 25 belegen. Gleich fünf Dortmunder kämpften um die Plätze im Mittelfeld. Am späten Samstagabend mussten daher mehrere vereinsinterne Duelle ausgetragen werden. Das Ergebnis war Platz 16 für Eliane Exner, Platz 15. für Carsten Bender, Platz 14 für Andreas Schmitz und Platz 13 für Murat Altunok. Sabrina Schmitz war die einzige Spielerin des BSSV Dortmund die die Finalrunde der besten acht am Sonntagvormittag erreichen konnte. Im Viertelfinale musste sie sich der ehemaligen Deutschen Meisterin Antje Samoray geschlagen geben. In den Platzierungsspielen musste sie dann gegen die Frankfurter Robert Glojnaric und Martin Osewald antreten und konnte durch einen Souveränen Sieg über Glojnaric Platz 6 sichern. Damit ist Sabrina Schmitz zum wiederholten male die zweibeste weibliche Showdownspielerin Deutschlands.

Nach der Deutschen Meisterschaft steht für das Showdownteam des BSSV gleich die nächste Aufgabe an. Bereits in wenigen Wochen treten die Dortmunder zu der neu gegründeten Showdown-Bundesliga an.

Platz Name Verein

1 Deniz Kürtoglu Kassel, 2 Christian Frenzel Marburg, 3 Antje Samoray Berlin, 4 Stefan Collet Kassel,

5 Martin Osewald Frankfurt, 6 Sabrina Schmitz Dortmund, 7 Mario Rosenbaum Hamburg,

8 Robert Glojnaric Frankfurt, 9 Benjamin Neue Berlin, 10 Horst Griffaton Kassel, 11 Birgit Riester Kassel,

12 Murat Altunok Dortmund, 13 Andreas Schmitz Dortmund, 14 Cengiz Koparan Dortmund,

15 Carsten Bender Dortmund, 16 Eliane Exner Dortmund, 17 Marc Schuster Marburg,

18 Lutz Egeling Quedlinburg, 19 Andrea Vulprecht Berlin, 20 Alfons Vollmer Paderborn,

21 Thomas Giese Berlin, 22 Reinhard Winkelgrund Cottbus, 23 Elvira Osewald Frankfurt,

24 Heiner Schad Bremen, 25 Melanie Kleinhempel Dortmund, 26 Frank Meyer Hannover,

27 Peter Eisenach Berlin, 28 Martina Reicksmann Bremen, 29 Kevin Barth Dortmund,

30 Antonius Reicksmann Bremen, 31 Heiko Kulmann, 32 Stefan Peters

 

Torballbundesliga: BSSV Dortmund steigt mit zwei Teams auf !

Halle 16.1.2016. Die Reise zur neu gegründeten 3. Bundesliga nach Halle an der Saale war eine sehr erfolgreiche für die Torballer des BSSV Dortmund. So belegten die beiden schwarz-gelben Teams am Ende die Plätze Eins und Zwei und machten somit den Aufstieg in die zweite Bundesliga perfekt.

Insgesamt waren fünf Teams anwesend und gespielt wurde in einer Doppelrunde im Modus „jeder gegen jeden“. Neben den beiden Dortmunder Mannschaften waren auch Vertretungen aus Nürnberg, Hoffeld und vom Gastgeber aus Halle anwesend.

Zu Beginn des Turniers trafen die beiden Dortmunder Teams aufeinander. Dabei machte Dortmund II zwar insgesamt keinen schlechten Eindruck, geriet aber 0:2 in Rückstand. Dortmund 1 verursachte insgesamt 6 Leinenwürfe, da jedoch Dortmund I fünf der sechs Strafwürfe nicht verwandeln konnte endete die Auftaktpartie 2:1 für Dortmund II. Im zweiten Spiel gegen Nürnberg lief es für Dortmund I schon deutlich besser. Die Franken wurden von Beginn an unter Druck gesetzt und die dabei provozierten Fehler konnten konsequent ausgenutzt werden. Am Ende stand ein 6:1 für die Westfahlen zu Buche. Es folgte ein 5:0 über Hoffeld und ein 1:0 gegen Halle, wo vor allem die konsequente und gute Verteidigung der ersten Dortmunder Mannschaft der Schlüssel zum Erfolg war. Dortmund II konnte in der Hinrunde beim 10:1 und 6:1 gegen Halle mit einer starken offensive auftrumpfen. Einen deutlichen Dämpfer gab es im Spiel gegen Nürnberg. Dortmund II war kaum wieder zu erkennen und verspielte mit einer 1:8 Niederlage die sehr gute Ausgangsposition. Nach der Hinrunde lagen mit je einer Niederlage Dortmund 1, Dortmund II und Nürnberg gleich auf.

„Genau diese Intensität in der Abwehr müssen wir jetzt beibehalten und weiter unser Spiel durchziehen“, gab Kapitän Koparan zum Beginn der Rückrunde als Marschrichtung seinem Team Dortmund II vor. Genau das schafften seine Mannen im zweiten aufeinander treffen mit Dortmund I allerdings nicht und so wurde aus einer 1:0 Führung noch eine 4:5 Niederlage für Dortmund II. Dabei nutzte Dortmund II drei Strafwürfe eiskalt für drei Treffer. die nun folgende Aufholjagd der ersten Mannschaft kam zu spät. Danach fand Dortmund I aber schnell wieder in die Spur. Zwei Siege gegen Nürnberg (3:1) und Hoffeld (6:0) brachten sie ganz nah an den Aufstieg heran. Dortmund I verschlief allerdings im letzten Spiel gegen die Gastgeber die Anfangsphase, weshalb sie zu Beginn des zweiten Spielabschnitts bereits 0:3 zurück lagen. Tore von Helmut Jürgen und Kevin Barth machten es noch einmal spannend, in der Schlussphase agierte Dortmund aber zu hektisch und verpasste so den Ausgleich. Das Spiel endete 3:2 für Halle, was Dortmund I einige unruhige Minuten bescherte.

Dortmund II agierte in der Rückrunde weiter souverän. Hoffelt wurde erneut deutlich geschlagen (6:1) und für die deutliche Hinrundenniederlage gegen Nürnberg revangierten sich die schwarz-gelben mit einem  5:2 Sieg. Der Aufstieg war perfekt! Da Dortmund II im letzten Turnierspiel jedoch 4:6 gegen die in der Rückrunde stark aufspielenden Hallenser verlor, begann für die Vereinskameraden das rechnen. Doch schnell war klar: Dortmund I hatte die deutlich bessere Tordifferenz als Halle und belegte somit Platz 2, was ebenfalls den Aufstieg in die 2. Torballbundesliga bedeutete.

In der Torschützenliste belegte Cengiz Koparan mit 17 Treffen Rang 3 und Toni Monirji mit 15 Treffern Rang 4. 

Für Dortmund I spielten:

Hasan Koparan (12 Tore), Helmut Jürgen (6 Tore), Carsten Bender (vier Tore) und Kevin Barth (6 Tore). Betreut wurde das Team von Stefan Stauch.

Für Dortmund II spielten Hüseyin Yücel (2 Tore), Rüdiger Steinhanses, Toni Monirji (15 Tore); Cengiz Koparan  (17 Tore) und Marc Fälker (5 Tore). Betreut wurde das Team von Eliane Exner

Endtabelle:

1.     BSSV Dortmund 2  (NRW)     12 :  4  Punkte       39 : 24 Tore

2.     BSSV Dortmund 1  (NRW)     10 :  6  Punkte       28 : 12 Tore

3.     PRSV Halle (SAA)                 10 :  6  Punkte       36 : 31 Tore

4.     BVSV Nürnberg (BAY)             7 :  9  Punkte       37 : 32 Tore

5.     SV Hoffeld (WÜR)                   1 : 15 Punkte       11 : 52 Tore

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4.12. Weihnachtsfeier des BSSV im Vereinslokal "Flora" (K.-H. Lauer berichtet)

45 Vereinsmitglieder, Freunde und Helfer konnte der Vorsitzende des BSSV, Carsten Bender, zu der diesjährigen Weihnachtsfeier begrüßen. In einem kurzen Rückblick ließ er einige wichtige Geschehnisse des ablaufenden Jahres Revue passieren. Unterbrochen durch ein gemeinsames Abendessen ehrte er dann unser Mitglied, Gisela Schiemann, für 15 jährige Vereintreue. Den Übungsleitern und vielen anderen Helfern sprach er den Dank des Vereins für ihren engagierten Einsatz in 2015 aus. Adventlich wurde es dann als Eliane Exner mit gekonntem Geigenspiel bekannter Weihnachtslieder die Anwesenden zum Mitsingen animierte. Das erfreute den dann angekommenen Nikolaus, der aus dem entfernten Wien einen Abstecher beim Blinden und Sehbehinderten Sportverein Dortmund machte, und erstaunlich viel über einige Mitglieder und und das Vereinsgeschehen wusste. Bei Kaffee, Tee und allerlei Naschwerk wurden in gemütlicher Atmosphäre noch viele Gespräche geführt bevor diese gelungene Feier endete.

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Showdown - 2. Qualifikation in NRW (Ein Bericht von Andreas Schmitz)

Am 17. Oktober 2015 trafen sich in Viersen 8 Showdownspielerinnen und –Spieler aus vier Vereinen, um weitere fünf Startplätze für die Landesmeisterschaft im Showdown im November auszuspielen.

Die Sportlerinnen wurden zuvor in zwei Vierergruppen gelost. Innerhalb der Gruppen spielte Jeder bzw. Jede gegen Jeden bzw. Jede.

In der Gruppe A entbrannte ein harter Kampf um den ersten Platz. Cengiz Koparan und Melanie Kleinhempel beide vom BSSV Dortmund sowie Alfons Vollmer vom TV Paderborn boten den Zuschauern in ihren drei Begegnungen jeweils enge Matches. In der Auseinandersetzung zwischen Melanie Kleinhempel und Cengiz Koparan konnte letzterer den ersten Satz ohne Probleme mit 12-2 für sich entscheiden. Im zweiten Satz konnte Kleinhempel den Spieß jedoch umdrehen und diesen Durchgang mit 11-3 gewinnen. Diesen Schwung des zweiten Satzes nahm sie auch in den dritten Durchgang mit und konnte auch diesen Satz mit 11-5 relativ deutlich für sich entscheiden. Somit hatte sie den ersten Sieg auf dem Konto. Im Vergleich zwischen Cengiz Koparan und Alfons Vollmer ergab sich ebenfalls ein Spiel über drei Sätze. Dabei konnte Vollmer den ersten Satz mit 12-8 für sich verbuchen. Koparan gelang es nachfolgend jedoch die Spielkontrolle mehr auf die eigene Seite zu bringen. Somit gewann er die Sätze 2 und 3 jeweils mit 12-8.

Im Match zwischen Alfons Vollmer und Melanie Kleinhempel ging es dann zum dritten Mal in dieser Gruppe über die komplette Distanz von drei Sätzen. Nachdem Kleinhempel den ersten Satz noch deutlich mit 12-2 an sich bringen konnte, gelang Vollmer es die Sätze 2 und 3 durch eine sicherere Spielweise und eine höhere Trefferquote mit 12-2 und 11-8 für sich zu entscheiden. Da Koparan, Kleinhempel und Vollmer jeweils ihr Spiel gegen Erik Engler aus Viersen in zwei Sätzen gewinnen konnten, hatten alle drei in der Abschlusstabelle der Gruppe A zwei Siege und ein Satzverhältnis von 5:3. Auch im direkten Vergleich waren die Drei gleich auf. Somit musste das Punkteverhältnis der in den Sätzen erzielten und zugelassenen Punkte entscheiden. Bei diesem Kriterium lag Vollmer mit einem Punkteverhältnis von +22 vor Kleinhempel (+14) und Koparan (+9) und belegte somit den ersten Platz. Für Erik Engler aus Viersen war dies das erste ernsthafte Turnier und er konnte dabei erste wichtige Erfahrungen sammeln.

In der Gruppe B ergab sich nach der Vorrunde ein eindeutigeres Bild. Obwohl auch hier zwei enge Matches über die Platzierungen entschieden. Nachdem Andreas Schmitz vom BSSV Dortmund und Stefan Felix von Borussia Düsseldorf ihre ersten beiden Begegnungen jeweils in zwei Sätzen für sich entscheiden konnten, kam es bei der dritten Begegnung beider quasi zu einem Finale um den Gruppensieg. Nachdem Schmitz den ersten Satz mit 11-7 für sich verbuchen konnte, holte sich Felix den zweiten Durchgang mit 11-8. Der Dritte Durchgang war dann eine äußerst spannende und ausgeglichene Angelegenheit. Mit ein wenig Glück konnte Schmitz diesen Durchgang mit 12-10 für sich entscheiden und belegte somit den ersten Platz in der Gruppe B vor Felix. Auch im Spiel um die Plätze 3 und 4 in dieser Gruppe gab es eine entscheidende Begegnung zwischen Petra Welsing vom TV Paderborn und Barbara Lemke vom #BSV Viersen. Dabei waren die beiden ersten Sätze jeweils sehr eng. Jede der beiden Spielerinnen konnte einen Satz mit jeweils 12-9 gewinnen. Im entscheidenden Durchgang konnte sich jedoch Petra klar mit 11-1 durchsetzen und belegte somit den dritten Platz in der Gruppe B.

Nach der Vorrunde spielten die jeweils Viert-, Dritt-, Zweit- und Erstplatzierten der beiden Gruppen die Plätze 1-8 aus. In der Begegnung der beiden Viersener zwischen Erik Engler und Barbara Lemke um den Platz 7 konnte sich der erstgenannte mit 11-6 und 12-8 durchsetzen. Im entscheidenden Spiel um den fünften Platz, der zur direkten Teilnahme an der Landesmeisterschaft berechtigte, standen sich Petra Welsing TV Paderborn und Cengiz Koparan (BSSV Dortmund) gegenüber. Nachdem Koparan den ersten Satz mit 10-12 verlor konnte er den zweiten Durchgang klar mit 12-1 für sich entscheiden. Im entscheidenden dritten Satz behielt Welsing jedoch die besseren Nerven und gewann diesen mit 11-7. Somit konnte sie sich noch so eben als Fünftplatzierte der Qualifikation für die Landesmeisterschaft qualifizieren.

Die beiden Begegnungen um die Plätze 3 und 1 waren dann eher eindeutige Angelegenheiten.

Dabei konnte Melanie Kleinhempel aus Dortmund sich den dritten Platz durch einen Sieg mit 14-11 und 11-3 gegen Stefan Felix aus Düsseldorf sichern, wobei sie im ersten Satz hart zu kämpfen hatte.

Das Finale gewann Andreas Schmitz (BSSV Dortmund) dann gegen Alfons Vollmer (TV Paderborn) mit 11-6 und 12-2. Abschließend ist noch der Showdown-Gruppe aus Viersen zu danken, die nicht nur die Räumlichkeiten sondern auch Kaffee, Kuchen und kalte Getränke für die Spielerinnen und Spieler zur Verfügung stellte. Ebenso ist den beiden Schiedsrichterinnen Viktoria Reul Kallenberg und Eliane Exner zu danken, die die Begegnungen während der Qualifikation leiteten.

Am 31. Oktober folgt nun noch die dritte und letzte Qualifikation in Moers, bei der sich weitere fünf Sportlerinnen bzw. Sportler für die Landesmeisterschaft im Showdown am 28. November in Duisburg qualifizieren können.

Abschließend noch die Platzierungen der zweiten Qualifikation

Platzierungen:

1.      Andreas Schmitz (BSSV Dortmund)

2.      Alfons Vollmer (TV Paderborn)

3.      Melanie Kleinhempel (BSSV Dortmund)

4.      Stefan Felix (Borussia Düsseldorf)

5.      Petra Welsing (TV Paderborn)

6.      Cengiz Koparan (BSSV Dortmund)

7.      Erik Engler (BSV Mönchengladbach Viersen)

8.      Barbara Lemke (BSV Mönchengladbach Viersen)

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Showdown-Qualifikation in NRW (Ein Bericht von Andreas Schmitz)

Am 3. Oktober 2015 fand in Duisburg die erste Qualifikation zur Landesmeisterschaft im Showdown in NRW statt.

Es reisten 8 Sportlerinnen und Sportler aus 4 Vereinen an. Im Vorhinein wurden die Teilnehmerinnen und Teilnehmer in zwei Vierergruppen gelost. Leider musste am Spieltag ein Teilnehmer wegen eines ungültigen Sportgesundheitspasses vom Wettbewerb ausgeschlossen werden, sodass in der Gruppe B nur 2 Frauen und ein Mann spielten. Jede Begegnung wurde über zwei Gewinnsätze gespielt.

In der Gruppe A mit vier Sportlerinnen bzw. Sportlern spielte jeder bzw. Jede gegen jeden bzw. jede. Dabei konnte sich Sabrina Schmitz vom BSSV Dortmund in ihren drei Begegnungen jeweils deutlich in zwei Sätzen durchsetzen und belegte in dieser Gruppe den ersten Platz. Lediglich in einem ihrer gespielten sechs Sätze wurde es knapp, als sie gegen ihre Vereinskollegin Maren Grübnau den zweiten Satz mit 11-9 gewann.

Im entscheidenden Spiel um den zweiten Platz in der Gruppe musste sich Maren Grübnau Harald Lott vom BSV Bonn in drei engen Sätzen mit 12-15; 12-7; 9-12 geschlagen geben. Trotz einer durchaus strukturierten Spielweise musste sich der Neuling Wilhelm Boltendahl (Borussia Düsseldorf) in allen seinen drei Begegnungen in zwei Sätzen geschlagen geben und belegte nach Maren Grübnau den vierten Platz in der Gruppe A. Durch den erwähnten Spielerausfall in der Gruppe B traten hier die Sportlerinnen und der Sportler jeweils zwei Mal gegeneinander an.

Eliane Exner vom BSSV Dortmund konnte sich dabei in allen ihren vier Begegnungen klar in zwei Sätzen durchsetzen und belegte in der Abschlusstabelle der Gruppe B den ersten Platz. Ebenso wie Sabrina Schmitz in Gruppe A musste sie jedoch in einem ihrer acht Sätze kämpfen, als sie gegen Sebastian Klein von Borussia Düsseldorf im zweiten Satz knapp mit 13-10 die Oberhand behielt.

Ein harter Kampf entbrannte um den zweiten Platz in dieser Gruppe zwischen Sebastian Klein und Angela Hune vom BSV Bonn. Beide Begegnungen der beiden gingen jeweils über die volle Distanz von drei Sätzen. Angela Hune konnte sich dabei im ersten Match mit 9-11; 12-10, 12-2 durchsetzen. Im Rückspiel revanchierte sich dann Sebastian Klein mit 7-12; 12-10; 12-10. In der Abschlusstabelle konnte sich Angela nur aufgrund ihres besseren Punkteverhältnisses gegenüber Sebastian durchsetzen. Beide hatten jeweils die gleiche Anzahl an Siegen, das gleiche Satzverhältnis und auch im direkten Vergleich waren sie gleich auf. Nach der Gruppenphase spielten die jeweils Dritt-, Zweit- und Erstplatzierten der beiden Gruppen die Plätze 1-6 aus. Dabei kam dem Spiel um Platz 5 der beiden Gruppendritten – Maren Grübnau (BSSV Dortmund) und Sebastian Klein (Borussia Düsseldorf) – eine besondere Bedeutung zu, da der fünfte Platz die direkte Qualifikation für die Landesmeisterschaft bedeutete.

Diese Begegnung gewann Maren Grübnau mit 12-1; 11-9.

Im Spiel um Platz 3 zwischen den beiden Vereinskollegen Angela Hune und Harald Lott aus Bonn setzte sich letzterer mit 12-4; 13-10 durch. Dabei ergab sich vor allem im zweiten Satz eine spannende und teilweise gutklassige Begegnung.

Im Finale zwischen den beiden Dortmunderinnen Sabrina Schmitz und Eliane Exner wurde dieses Niveau jedoch noch gesteigert. Sabrina konnte sich dabei mit 11-6; 12-10 durchsetzen. Das Tempo war in dieser Begegnung äußerst hoch und Sabrina Schmitz gewann vor allem aufgrund ihrer besseren Trefferquote.

In zwei Wochen findet die zweite Qualifikation mit ebenfalls 8 Spielerinnen und Spielern in Viersen statt. Anschließend noch die Platzierungen der ersten Qualifikation. Die ersten fünf Sportler haben sich für die Landesmeisterschaft am 28. November qualifiziert.

Platzierungen:

1.    Sabrina Schmitz (BSSV Dortmund)

2.    Eliane Exner (BSSV Dortmund)

3.    Harald Lott (BSV Bonn)

4.    Angela Hune (BSV Bonn)

5.    Maren Grübnau (BSSV Dortmund

6.    Sebastian Klein (Borussia Düsseldorf)

7.    Wilhelm Boltendahl (Borussia Düsseldorf)

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Großes internationales Damen-Torballturnier beim BSSV Dortmund: Die Turniersiegerinnen und Lauers-Ladies kommen aus Belgien

Am 26. September 2015 hat der BSSV Dortmund mit 9 teilnehmenden Mannschaften aus vier Nationen wieder eines der größten Damentorballturniere der Saison ausgerichtet. Selten besteht für die Damen die Gelegenheit an einem Turniertag 10 Spiele zu bestreiten. Am Ende des Turniertages waren sowohl die Zuschauer als auch der französische Nationaltrainer Mikael Maunies von der hohen Qualität vieler Spiele begeistert.

Erstmalig vergab der BSSV Dortmund den Wanderpokal „Lauers Ladies“. Der Anlass diesen Pokal auszuloben war, dass sich Karl-Heinz Lauer nach über 50 Jahren sehr aktiver ehrenamtlicher Tätigkeit beim BSSV Dortmund sowie im DBS (er war u. a. Trainer der Goalball Nationalmannschaft, Ausbildungs- und Lehrgangsleiter der Schiedsrichter für Tor- und Goalball, Bundesfachwart für Blindensport u.v.m.) in Jahr 2015 weitgehend aus dem aktiven Sportgeschehen zurückgezogen hat. Da Karl-Heinz Lauer immer besonders viel an der Förderung junger Sportler lag, wurde der Pokal an die jüngste Mannschaft vergeben, die in diesem Jahr Vi.Ge. Nordzee hieß. Der BSSV Dortmund freut sich schon jetzt dieses junge Team beim nächsten Damentorballturnier wieder in Dortmund begrüßen zu können. Der Wanderpokal für die Siegermannschaft ging ebenfalls nach Belgien.

Das Team von Vi.Ge. Waasland, welches nur mit drei Spielerinnen und ohne Trainer angereist war, zeigte während des gesamten Turniertags eine konstante Leistung. In der Vorrunde gaben sie lediglich ein Spiel verloren, im Halbfinale gewannen sie deutlich gegen Vi.Ge. Nordsee und im Finale gegen die Damen aus dem französischen Poitiers, die im zweiten Halbfinale die Deutschen Meisterinnen der SG Hoffeld-München-Karlsruhe besiegt hatten. Die Damen des BSSV Dortmund waren als Titelverteidigerinnen angetreten, waren aber in diesem Jahr im Kampf um die Spitzenplätze chancenlos. Im Auftaktspiel entwickelte sich gegen TG Unterliederbach zunächst ein offener Schlagabtausch. Die Hessen nutzten die Lücken in der Abwehr der Schwarzgelben gnadenlos aus und gewannen die Begegnung mit 4:2. Anschließend wurde auch die Partie gegen Langenhagen bis zur letzten Minute offen gestaltet. Die 1:4-Niederlage spiegelt nicht den Spielverlauf wider, da die letzten beiden Tore der Niedersachsen in der letzten Minute fielen. Im dritten Turnierspiel belohnte sich das BSSV-Team und gewann gegen den belgischen Vertreter aus Nordzee mit 5:2. Auch gegen das Topteam aus Waasland hielten die BSSV-Damen lange mit und konnten sich nach einem 0:3-Rückstand bis auf 2:3 herankämpfen. Am Ende wurde die Begegnung jedoch mit 2:4 verloren. Eine spannende Begegnung entwickelte sich gegen den französischen Vertreter aus Nizza. Lange dominierte das BSSV-Team die Partie und lag mit 3:1 vorne. Individuelle Fehler führten dazu, dass die Führung abgegeben wurde. Doch in letzter Sekunde konnte Dortmund zum 4:4 ausgleichen. Die darauf folgenden Spiele wurden klar und deutlich verloren. 1:6 gegen Poitiers und 0:4 gegen die Spielgemeinschaft Hoffeld-München-Karlsruhe waren hier die Endresultate. Mit einem Sieg in der heimischen Halle wollte sich die Dortmunder Mannschaft vom Turnier verabschieden. Deshalb gingen die Schwarzgelben mit viel Elan und Ehrgeiz an die Begegnung gegen Graz und schlugen den österreichischen Vertreter verdient mit 3:2.

Mit 5:13 Punkten und 18:31 Toren belegte der BSSV Dortmund den 9. Platz.  Wie eng das Klassement war zeigt sich darin, dass der BSSV Dortmund mit einem Sieg mehr bereits Platz 5 belegt hätte.

Für den BSSV spielten: Monika Bender, Jasna Majchrzak, Beate Maret, Melanie Schäfer

Trainiert wurde die Mannschaft von Julia Gregor und Hasan Koparan

Der BSSV Dortmund bedankt sich ganz herzlich bei den zahlreichen Helfern und den Schiedsrichtern! Ohne sie ist ein solches Turnier nicht möglich!

(Ein Bericht von Carsten Bender und Hasan Koparan)

Tabelle nach der Vorrunde:

1.  Vi.Ge. Waasland,                                 40:23 Tore 14:2 Punkt     + 17

2.  SG München-Hoffeld-Karlsruhe            41:26 Tore 13:3 Punkte    + 15

3.  ASSHAV Poitiers                                  28:24 Tore 10:6 Punkte     + 4

4.  Vi.Ge. Nordzee                                    24:30 Tore 7:9 Punkte        - 6

5.  Graz                                                   28:28 Tore 6:10 Punkte         0

6.  ANICES Nizza                                      30:33 Tore 6:10 Punkte        -3

7.  BSG Hannover-Langenhagen               19:31 Tore 6:10 Punkte       -12

8.  TG Unterliederbach                             22:25 Tore 5:11 Punkte         -3

9.  BSSV Dortmund                               18:30 Tore 5:11 Punkte    -12

das BSSV-Team am 26.09.2015 mit ihren Trainern

die Mannschaft von Poitiers (Frankreich) bei der Siegerehrung

 

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Diesmal nur Platz 5 für die Torball-Herren des BSSV in Kaiserslautern  (Helmut Jürgen berichtet)

Am 19. September 2015 war die Herren-Mannschaft des BSSV Dortmund zu einem Torball-Turnier in Kaiserslautern eingeladen.

Einen Tag zuvor reiste unsere Mannschaft mit dem Zug mit drei Spielern – Kevin Barth, Toni Monirji, Helmut Jürgen – und unserem  Team-Betreuer Stefan Stauch nach Kaiserslautern an. Cengiz Koparan musste aus Krankheitsbedingt kurzfristig absagen. Insgesamt nahmen sieben Herren-Mannschaften am Turnier teil. Nach der Begrüßung begann das Turnier gegen 10:30 Uhr:

Die Vorrunde begann für unser BSSV-Team gegen Hoffeld. Dies war für unsere Mannschaft ein leichter Einstieg in das Turnier. Unsere Abwehr wurde nur wenig ernsthaft gefordert. Und dann gingen wir in Führung und erhöhten bis auf 4:0 Toren. Hoffeld gelang zwar noch ein Tor, aber es war am Schluss ein verdienter 4:1-Erfolg unseres Teams. Im zweiten Spiel hieß der Gegner Berlin. Hier wurde unser BSSV-Team schon stark gefordert. Anfangs konnten wir noch gut mithalten. Nach unserer Führung, glich Berlin aus und wurde stärker im Angriff. Unsere Abwehr konnte zwei weitere Gegentore nicht verhindern, so dass am Schluss Berlin mit 3:1-Toren siegte. Gegen den Gastgeber Kaiserslautern gab es ein ausgeglichenes Spiel. Zwar fielen auf beiden Seiten die Tore, aber es gab keinen Sieger. Das Spiel endete mit einem gerechten 3:3-Unentschieden.

Im nächsten Spiel gegen Augsburg war unser Team zunächst bestimmend und erzielte die Führung. Im Verlauf des Spiels nutzte dann die Augsburger Mannschaft einige Fehler in unserer Abwehr. So stand es in der zweiten Halbzeit dann 4:4-Unentschieden. Wir verpassten in der Restspielzeit gute Chancen, um zu gewinnen. So blieb es beim Unentschieden. Im fünften Spiel gegen Unterliederbach begann unser BSSV-Team zunächst konzentriert in der Abwehr. Außer ein frühes Tor von uns, ließ die gegnerische Abwehr dann nichts mehr zu. Dafür konnte aber Unterliederbach durch gute Würfe unsere Abwehr überwinden und ging mit 4:1 Toren in Führung. Durch konzentrierte Würfe, kam unser BSSV-Team noch bis auf 3:4 heran, aber das Ausgleichstor wollte nicht mehr fallen.

Das letzte Spiel der Vorrunde war für unser Team gegen Karlsruhe. Auch in diesem Spiel begannen wir zunächst konzentriert. Aber der Angriffsdruck von Karlsruhe wurde stärker. Durch platzierte Würfe nutzten sie die Fehler in unserer Abwehr. So konnte Karlsruhe in Führung gehen und weitere Tore erzielen. Am Schluss ging dieses Spiel für uns mit 1:5-Toren verloren.

Damit stand fest, dass unser Team die Finalrunde nicht erreicht hatte. Mit dem 5. Platz war für uns das Turnier beendet. Die Mannschaften von Berlin und Karlsruhe konnten sich in ihren Halbfinalspielen durchsetzen. Der Gastgeber Kaiserslautern gewann im Spiel um Platz 3 gegen Unterliederbach. Das Finale wurde erst nach der Verlängerung entschieden. Berlin gewann gegen Karlsruhe mit 4:3-Toren (Silvergoal).

Und hier noch die Abschlusstabelle:

                                                      Tore:             Punkte:

1.  Berlin                        (Vorrunde)     30 : 12          10 : 2    

2.  Karlsruhe                  (Vorrunde)     28 : 7            10 : 2

3.  Kaiserslautern           (Vorrunde)     22 : 19            7 : 5

4.  Unterliederbach         (Vorrunde)     23 : 21            6 : 6

5.  BSSV Dortmund                             16 : 20             4 : 8

6.  Augsburg                                       19 : 26             3 : 9

7.  Hoffeld                                            7 : 40             0 : 12

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Herren-Team des BSSV Dortmund belegte erneut den 3. Platz (ein Bericht von Helmut Jürgen).

Nach dem 3. Platz beim Torball-Turnier in Magdeburg vom 29. August 2015, folgte eine Woche später am 5. September 2015 der nächste Einsatz beim 35. Internationalen Behindertensportfest in Wilhelmshaven.

Der BSSV Dortmund reiste mit drei Spielern, Toni Monirji, Rüdiger Steinhanses und Helmut Jürgen, zum internationalen Torball-Turnier nach Wilhelmshaven an. Am Samstagmorgen begrüßte Wolfgang Noltemeier neun Mannschaften aus Belgien, Österreich, Rumänien, Schweiz und Deutschland. Sein Neffe, Andreas Noltemeier, betreute unser Team des BSSV Dortmund. Und dann begann das Turnier.

Unser erster Gegner hieß Kirchderne. In unserer ungewohnten Formation musste sich unser Team erst einmal finden und ins Turnier hinein kommen. Zu Beginn verlief es noch gut, aber es schlichen sich dann Fehler in unserer Abwehr ein, so dass Kirchderne in Führung ging diese noch ausbaute. Schließlich verloren wir unser Auftaktspiel mit 2:6-Toren. Zum zweiten Spiel gegen Wien stellten wir unser Team um. Mit guten Würfen der Außenspieler Toni und Helmut, konnten wir in Führung gehen. Unsere Abwehr war jetzt stabiler. Wir kontrollierten das Spiel und gewannen verdient mit 7:4-Toren. Der nächste Gegner hieß Magdeburg. Unsere beste Formation hatten wir nun gefunden. In diesem Spiel war unsere Abwehr sehr konzentriert und ließ keine Gegentore zu. Mit platzierten Würfen konnten wir aber unsererseits Tore erzielen. Magdeburg konnte unsere Abwehr nur einmal überwinden. Mit einem 4:1-Sieg gingen wir zufrieden vom Feld.

Im vierten Spiel gegen Antwerpen zeigte unser BSSV-Team wieder eine gute Leistung. Auch wenn Antwerpen zunächst in Führung ging, kontrollierten wir dann aber das Spiel und erzielten unsere Tore. Auch dieses Spiel gewannen wir verdient mit 4:1-Toren. Dann folgte das Spiel gegen Napoca Cluj aus Rumänien. Eine junge Mannschaft, die aus einer guten Abwehr ihre Tor-Chancen suchten. Zunächst verlief das Spiel ausgeglichen. Auch in der zweiten Halbzeit fanden wir in der gegnerischen Abwehr keine Lücken, Das  rumänische Team wurde stärker und ging in Führung. Schließlich hatten wir keine Chance mehr, das Spiel zu wenden und verloren mit 0:3-Toren. Der nächste Gegner hieß Langenhagen. In diesem Spiel war unsere BSSV-Abwehr nicht so souverän. Durch Fehler kam es zu Gegentoren. Aber wir wurden dann im Angriff stärker. Durch druckvollen Spiel fielen dann auch unsere Tore zum verdienten 8:5-Sieg.

Im vorletzten Spiel gegen Borgsdorf war unsere Abwehr wieder sehr konzentriert. Die schnelle 1:0-Fuhrung, hatte auch zu Beginn der zweiten Halbzeit Bestand. Aber durch ein fehlerhaftes Passspiel landete der Ball ins eigene Tor. In der restlichen Zeit gelang uns kein Tor mehr. So blieb es beim gerechten 1:1 Unentschieden. Dann folgte das letzte Spiel für uns gegen Zürich. Nach der 2:0-Führung der Züricher Mannschaft, konnten wir noch den Ausgleich erzielen. Doch die Konzentration in unserer Abwehr ließ nach und wir kassierten zwei weitere Tore. Das Spiel ging mit 2:4-Toren verloren.

Mit diesen Ergebnissen belegte der BSSV Dortmund den dritten Platz hinter Kirchderne und Napoca Cluj. Aufgrund von gerade überstandenen Verletzungen von Toni und der Trainingsmangel allgemein, freuten wir uns zusammen mit Andreas Noltemeier über den Erfolg. Es war ein schönes Turnier und unser Team hat dazu angenehm beigetragen.

Und hier noch die Abschlusstabelle:

1. Kirchderne          39 : 13 Tore        16 : 0    Punkte

2. Cluj-Napoca        31 : 16 Tore        12 : 4    Punkte

3. BSSV Dortmund  28 : 25 Tore          9 : 7    Punkte

4. Magdeburg          26 : 26 Tore          9 : 7    Punkte

5. Zürich                 19 : 19 Tore          9 : 7    Punkte

6. Borgsdorf            15 : 13 Tore          7 : 9    Punkte

7. Wien                   23 : 31 Tore          6 : 10  Punkte

8. Langenhagen      24 : 40  Tore          4 : 12  Punkte

9. Antwerpen          13 : 35  Tore          0 : 16  Punkte

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Platz drei für den BSSV (Hasan Koparan berichtet von Magdeburg)

Der Blinden- und Sehbehindertensportverein Dortmund nahm am 29.08.2015 am 25. Internationalen Torballturnier in Magdeburg teil. Insgesamt neun Mannschaften kämpften im Modus Jeder-Gegen-Jeden um den Turniersieg. Dortmund zeigte während des Turniers eine gute Leistung und freut sich über Bronze.

In der Auftaktbegegnung legten die Schwarzgelben einen starken Turnierstart hin und bezwangen Halle souverän und verdient mit 5:1. Gegen den belgischen Vertreter aus Mol entwickelte sich ein spannendes Spiel mit dem besseren Ende für die Belgier. Dortmund unterlag knapp mit 1:2. Im dritten Turnierspiel gestaltete sich zunächst einmal eine offene Partie gegen Nizza. Doch nach dem 2:2 leisteten sich die Dortmunder grobe Abwehrpatzer, welche der französische Vertreter gnadenlos ausnutzte und die Begegnung mit 8:2 für sich entschied. Nach dieser schmerzhaften Niederlage rehabilitierten sich die Mannen um Spielertrainer Helmut Jürgen und schlugen Würzburg souverän mit 7:2. Nach einer verdienten 0:2-Niederlage gegen TG Unterliederbach legten die Schwarzgelben eine Siegesserie von drei Spielen hin. Augsburg (3:1), Borgsdorf (4:3) und Magdeburg (3:2) lauteten die Endresultate.

Mit insgesamt fünf Siegen, drei Niederlagen und einem Torverhältnis von 25:21-Toren belegte der BSSV Dortmund aufgrund des besseren Torverhältnisses den dritten Platz. Der Blinden- und Sehbehindertensportverein bedankt sich bei Magdeburg für ein sehr gut organisiertes Turnier und freut sich bereits jetzt auf das Wiedersehen.

Für den BSSV Spielten: Hasan Koparan (7 Tore),  Helmut Jürgen (14 Tore), Hüseyin Yüsel (1 Tor),

Marc Fälker (3 Tore). Betreut wurde die Mannschaft von Stefan Stauch.

Abschlusstabelle

Platz

Mannschaft

Tore

Differenz

Punkte

1.

TG Unterliederbach

44:17

+27

14:2

2.

ANICES Nizza

30:17

+13

10:6

3.

BSSV Dortmund

25:21

+4

10:6

4.

Vi. Ge. Mol

22:22

+/-0

10:6

5.

Magdeburger SV 90

35:28

+7

9:7

6.

FSV Forst Borgsdorf

20:21

-1

8:8

7.

PRSV Halle/Saale

27:23

+4

7:9

8.

SV REHA Augsburg

18:28

-10

4:12

9.

BFW Würzburg

14:58

-44

0:16

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Hier die aktuellen Showdowntermine für die Landesebene Saison 2015/16

1 Qualifikation zur Landesmeisterschaft:

Datum: 03.10.2015,  Zeit: 12.00 Uhr

Ort: LVR-Johanniterschule Förderschwerpunkt Sehen

Johanniterstr. 103-105, 47053 Duisburg, Tel: 0173 47729711

2 Qualifikation zur Landesmeisterschaft:

Datum: 17.10.2015, Zeit: 12.00 Uhr

Ort: Maximilian-Maria-Kolbe Haus, Josefstraße 13, 41747 Viersen,  Tel: 0173 4772971

Qualifikation zur Landesmeisterschaft:

Datum: 31.10.2015,  Zeit: 12.00 Uhr

Ort: Blinden und Sehbehinderten-Wassersportgemeinschaft (BSWG) Moers

Römerstraße 790, 47443 Moers, Tel: 02841 42318

Landesmeisterschaft im Showdown :

Datum: 28.11.2015, Zeit: 9.30 Uhr

Ort: LVR-Johanniterschule, Förderschwerpunkt Sehen

Johanniterstr. 103-105, 47053 Duisburg, Tel: 0173 47729711

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Zwei Tore fehlen auf Platz 3    (Hasan Koparan berichtet vom Torballturnier in Mol)

Am 30.05.2015 nahm der Blinden- und Sehbehindertensportverein Dortmund am internationalen Torballturnier im belgischen Mol teil. Verletzungsbedingt konnten nur drei Feldspieler anreisen, die ihre Aufgaben allerdings ordentlich erledigten. Insgesamt 9 Mannschaften kämpften im Modus „Jeder-Gegen-Jeden“ um den Turniersieg. Dabei gab es anders als in Deutschland für einen Sieg drei Punkte.

Im ersten Turnierspiel mussten die Dortmunder gegen den Turnierfavoriten aus Frankfurt antreten. Die Hessen wurden von Christian Bachmann aus Kaiserslautern unterstützt und vom Nationaltrainer Hans-Dieter Weidner gecoacht, um eine gute Vorbereitung auf die kommende Weltmeisterschaft zu haben. Die Begegnung ging klar und auch in der Höhe verdient mit 4:0 verloren. Anschließend entwickelte sich in der Begegnung gegen den französischen Vertreter aus Poitiers ein offenes und spannendes Match. Am Ende konnten die Dortmunder knapp aber verdient mit 3:2 siegen. Als nächster Gegner wartete der Gastgeber aus Mol A auf die Schwarz-Gelben. Von Anfang an übten die Belgier viel Druck auf die Abwehr der Dortmunder aus, die klasse dagegen hielten und durch präzise Sprungbälle auch immer in Führung lagen. Am Ende konnte die Partie 5:1 gewonnen werden. Für Mol A sollte es die einzige Niederlage im gesamten Turnier bleiben. Die übrigen sieben Spiele konnte der Gastgeber für sich entscheiden.

Gegen Basel sahen die Zuschauer in der Halle ein packendes Duell. Ungewohnt war, dass in diesem Spiel viele Tore fielen. Normalerweise lassen beide Abwehrreihen wenig zu, wenn sie aufeinander treffen. Für Dortmund brillierte Cengiz Koparan, der mit seinen vier Toren sein Team immer in Schlagdistanz hielt. Doch das Gegentor in letzter Minute zum 4:6 verschaffte den Schweizern den nötigen Vorsprung zum Sieg. Im fünften Turnierspiel zeigten die Westfalen die schlechteste Turnierleistung. Die französische Mannschaft aus Nizza lag immer in Führung, so dass die Auseinandersetzung mit 1:4 klar abgegeben wurde. Neun Punkte gab es noch zu holen; dank einer tollen Teamleistung und einem exzellent aufgelegten Cengiz Koparan blieben diese Punkte auch im Ruhrgebiet. Zunächst wurde Borgsdorf nach einem 0:2-Rückstand noch mit 5:3 bezwungen. Anschließend konnte Mol B nach anfänglichen Unsicherheiten souverän mit 6:3 besiegt werden. Im letzten Spiel waren die Bierstädter gegen Monza aus Italien 10 Minuten sehr konzentriert und klar überlegen. Deshalb wurde die Begegnung auch verdient 4:0 gewonnen.

Mit 15:9 Punkten und einem Torverhältnis von 28:23 belegte der BSSV Dortmund den vierten Platz. Da Basel lediglich zwei Tore weniger kassierte, nahmen sie Bronze mit in die Schweiz.

Der BSSV Dortmund bedankt sich bei Mol für ein super organisiertes Turnier und freut sich bereits auf die nächste Begegnung mit den Freunden aus Belgien.

Für den BSSV Spielten: Cengiz Koparan (23 Tore), Hasan Koparan (4 Tore), Hüseyin Yücel (1Tor)

Betreut wurde das Team von Murat Koparan

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Karl-Heinz Lauer zum Ehrenmitglied des Blinden und Sehbehinderten Sportvereins Dortmund ernannt

Auf der Jahreshauptversammlung am 24. April 2015 wurde Karl-Heinz Lauer zum Ehrenmitglied des BSSV Dortmund ernannt. Alleine schon das Karl-Heinz Lauer seit 1963 in Dortmund als Übungsleiter im Dortmunder Blindensport tätig ist und seid dem Bestehen des Vereins durchweg in verschiedenen Funktionen Mitglied des Vorstandes war ist schon auszeichnungswürdig. Er hat in diesen Funktionen entscheidende Wegkreuzungen des Vereins mitgestaltet, drei sollen hier exemplarisch genannt werden. Erstens der Ausritt aus der VSG Dortmund 1951 e.V. und die Gründung eines eigenständigen Vereins für Blindensport 1977. Zweitens die Neuausrichtung des Vereins hin zum Rehabilitationssport (neben den Leistungsport) inklusive der Zertifizierung durch den BRSNW. Drittens die Weiterführung des Vereins nach dem plötzlichen Tod des langjährigen ersten Vorsitzenden Dieter Grundmann.

Die Sportlerinnen und Sportler des BSSV haben in den letzten Jahrzehnten unglaublich vom umfassenden Fachwissen, welches sich Karl-Heinz angeeignet und stets aktualisiert hat profitiert. Zudem hat er sein Wissen immer bereitwillig an interessierte Nachwuchsübungsleiter weitergegeben und selbst maßgeblich Neuentwicklungen im Blindensport mit geprägt (z. B. in den 1970iger und 1980iger Jahren in der Leichtathletik). Ohne ihn hätten unsere Sportlerinnen und Sportler in der Vergangenheit nicht so zahlreiche nationale und internationale Erfolge feiern können.

All dies beruhte darauf, dass sich Karl-Heinz mit ganzem Herzen und vollem Engagement dem Blindensport verschrieben hat. Es soll nicht verschwiegen werden, dass dieses volle Engagement und die Perfektion die er dabei an den Tag gelegt hat auch hin und wieder dazu geführt hat, dass er angeeckt ist und den ein oder anderen Konflikt ausgetragen hat. Aber hier hat er selbst auf ein physikalisches Gesetz verwiesen: Nur da wo Reibung ist entsteht auch Wärme.

Wärme im Sinne von körperlicher Erwärmung war nicht nur garantiert wenn er eine Übungseinheit geleitet hat. Sondern war und ist bei all seinem Schaffen im Verein auch immer eine unvergleichbare und unfassbare emotionale Wärme zu spüren!

Für all das Gesagte und all das was ungesagt geblieben ist bedankt sich der Blinden und Sehbehinderten Sportverein Dortmund und ernennt Karl-Heinz Lauer als erstes Mitglied des Vereins zum Ehrenmitglied. Alle sind schon gespannt wie er diese für ihn und den Verein neue Position ausgestalten wird!

Zukünftig wird der Verein bei seinen Torballturnieren zu Karl-Heinz ehren für die jeweils jüngste Mannschaft einen Wanderpokal vergeben. "Lauers Löwinnen" und "Lauers Lausbuben".

Carsten Bender (Vorsitzender)

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Am 24. April 2015 wurde auch Vorstand des BSSV Dortmund neu gewählt. Die Mitglieder des aktuellen Vorstands finden sich unter dem Link „Der Vorstand“

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Ein ausführlicher Bericht über Showdown ist in der "Welt" erschienen. Hier der Link

http://www.welt.de/regionales/nrw/article139705144/Showdown-heisst-Tischtennis-mit-den-Ohren-zu-spielen.html

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NRW-Sieben mit durchschnittlichem Ergebnis  (ein Bericht von Andreas Schmitz)

Vom 10. April bis 12. April fand in Bad Salzdetfurth nahe bei Hannover die fünfte Deutsche Meisterschaft im Showdown statt. Aus Nordrhein-Westfalen reisten dazu sechs Spielerinnen und Spieler aus Dortmund sowie eine Spielerin aus Moers an, um die Showdown-Region West zu vertreten. Am Freitagnachmittag um 14.00 Uhr begannen die Spiele an vier Platten. Die 32 Teilnehmerinnen und Teilnehmer wurden in der ersten Runde in 8 Vierergruppen eingeteilt. Die jeweils drei Erstplatzierten in jeder dieser Gruppen sollten sich für die nächste Runde qualifizieren. In der Gruppe A konnte sich Eliane Exner aus Dortmund souverän mit drei Siegen für die nächste Runde Qualifizieren. In der Gruppe B hatte Brigitte Otto-Lange aus Moers eine äußerst schwierige Konstellation erwischt. Gegen die beiden deutschen Spitzenkräfte Martin Osewald aus Frankfurt und Antje Samoray aus Berlin war sie in ihren Begegnungen erwartungsgemäß chancenlos. Im entscheidenden Spiel um den Einzug in die nächste Runde ergab sich ein enges Match zwischen Brigitte und Martina Reicksmann aus Bremen. Nachdem Verlust des ersten Satzes konnte Brigitte den zweiten Satz deutlich für sich entscheiden. Nachdem Martina im Entscheidungssatz bereits mit 6:0 geführt hatte, konnte sich Brigitte noch mal auf 7:10 herankämpfen; musste sich jedoch am Ende Martina geschlagen geben. In der Gruppe D konnte sich Andreas Schmitz aus Dortmund bei zwei Siegen und einer Niederlage für die nächste Runde am Samstag qualifizieren.

Cengiz Koparan aus Dortmund gelang in Gruppe E bei seinem ersten Match direkt ein Achtungserfolg. Er besiegte Thomas Giese aus Berlin, den späteren Drittplatzierten der Deutschen Meisterschaft, in drei Sätzen. Nachfolgend verlor Cengiz noch ein Spiel gegen Birgit Riester aus Kassel, konnte jedoch mit einem weiteren Sieg gegen Jessica Stracke aus Hannover den Einzug in die nächste Runde klar machen. Ein wenig schwer tat sich Sabrina Schmitz in der Gruppe F. Sie verlor zwei Begegnungen in jeweils drei Sätzen gegen Mario Rosenbaum aus Hamburg bzw. Marc Schuster aus Marburg. Mit einem Zweisatzsieg über Reinhard Winkelgrund aus Cottbus erreichte jedoch auch sie die nächste Runde. Für eine Überraschung sorgte Melanie Kleinhempel aus Dortmund in der ausgeglichenen Gruppe G mit zwei Siegen und einer Niederlage. Auch sie konnte sich mit diesen Ergebnissen für die Runde der letzten 24 qualifizieren. Dabei schlug sie den in ihrer Gruppe toppgesetzten Christian Frenkel.

Die eindeutig schwerste Vorrundengruppe hatte Murat Altunok aus Dortmund erwischt. Er musste gegen Benjamin Neue aus Berlin und Deniz Kürtoglu aus Kassel antreten, die bei der letzten Deutschen Meisterschaft die Plätze 1 und 4 belegt hatten und auch bei der Meisterschaft 2015 am Ende wieder genau diese Plätze belegen sollten. Zunächst gelang Murat ein klarer Zweisatzsieg gegen Philip Naraschkewitz aus Hamburg. Nachfolgend musste er sich jedoch ebenso klar Benjamin in zwei Sätzen geschlagen geben. Im Abschließenden Match gegen Deniz konnte sich Murat mit einer kontrollierten Spielweise in drei Sätzen durchsetzen und belegte in der Gruppe H den zweiten Platz. Somit war auch er für die nächste Runde am Samstag qualifiziert.

Die Spiele am Samstagmorgen begannen bereits um 8.00 Uhr. Dabei wurden die jeweils drei ersten Spielerinnen und Spieler zweier Vorrundengruppen zu einer Sechsergruppe zusammengelegt. Somit ergaben sich vier neue Gruppen. Dabei wurden die Ergebnisse vom Vortag gegen die Sportlerinnen und Sportler aus der gleichen Vorrundengruppe mitgenommen. In dieser Runde kam es zu zwei vereinsinternen Begegnungen Dortmunder Spielerinnen und Spieler. Eliane Exner und Cengiz Koparan traten dabei in ihrer Gruppe als erstes gegeneinander an. Dabei konnte sich Eliane durchsetzen. Cengiz verlor auch seine beiden weiteren Matches in dieser Runde. Dabei ist festzuhalten, dass er mit einer starken Erkältung zur DM anreiste, die ihn sichtbar schwächte. Eliane gelang nach dem Sieg über Cengiz noch ein weiterer Erfolg bei einer Niederlage. Somit konnte sie sich zum dritten Mal hintereinander für die Runde der letzten 16 bei einer Deutschen Meisterschaft qualifizieren.

Die zweite Begegnung zwischen zwei Dortmunder Spielern in dieser Runde war eine äußerst umkämpfte Angelegenheit. Andreas Schmitz konnte sich nach über 45 Minuten Spielzeit mit ein wenig Glück in drei Sätzen gegen Murat Altunok durchsetzen. Dabei dauerte allein der erste Satz ca. 20 Minuten und ging mit 18:16 an Andreas. Nachfolgend verlor Andreas seine Begegnung gegen Benjamin Neue in zwei Sätzen; konnte sein letztes Match in dieser Runde jedoch ebenso in zwei Sätzen gegen Deniz Kürtoglu für sich entscheiden. Somit stand er zum ersten Mal im vierten Anlauf in der Runde der letzten 16 bei einer Deutschen Meisterschaft. Dies gelang Murat leider nicht. Nach der Niederlage gegen Andreas konnte er zwar eine Begegnung gewinnen verlor jedoch sein letztes Spiel in dieser Runde gegen Bernd Kerseboom aus Marburg.

Unter einem gewissen Druck stand Sabrina Schmitz in ihrer stark besetzten Gruppe. Da sie am Vortag zwei Begegnungen verloren hatte, mussten in dieser Runde nun mindestens zwei Siege her, um sich für die folgende Runde zu qualifizieren. In ihrem ersten Match an diesem Tag konnte sie den späteren Vizemeister Martin Osewald aus Frankfurt in drei Sätzen niederringen. Die nachfolgende Begegnung gegen Martina Reicksmann aus Bremen gewann sie dann jedoch klar und qualifizierte sich ebenso wie Eliane zum dritten Mal hintereinander für die Runde der besten 16 Spielerinnen und Spieler. Einen nicht so guten Tag erwischte Melanie Kleinhempel. Sie verlor alle ihre Spiele in dieser Runde und konnte sich nicht für die folgende Runde qualifizieren. Anschließend wurden die Plätze 25 Bis 32 ausgespielt. Dabei gelang Brigitte bei zwei Niederlagen noch ein Sieg. Sie landete damit am Ende auf Platz 30.

In den Begegnungen um die Plätze 17 bis 24 spielte sich Murat den Frust der vorherigen Runde von der Seele und gewann seine drei Begegnungen klar und belegte am Ende den Platz 17. Cengiz Koparan konnte in dieser Platzierungsrunde noch zwei Siege einfahren und landete damit auf Platz 21. Auch Melanie Kleinhempel gelang noch ein Sieg, was ihr den 23. Platz bescherte. Dies kann als großer Erfolg bezeichnet werden, weil – wie bereits erwähnt – dies für sie die erste Deutsche Meisterschaft war.

In der Runde der letzten 16 wollte es der Modus so, dass das Ehepaar Schmitz in derselben Gruppe landete. Dabei konnte Andreas die Begegnung gegen seine Frau Sabrina in drei relativ schwachen Sätzen für sich entscheiden. Am Ende konnte sich Sabrina in der Abschlusstabelle dieser Gruppe doch noch vor ihren Mann setzen, da jeweils drei Sportler zwei Siege und eine Niederlage auf dem Konto hatten und somit das bessere Satzverhältnis zu Gunsten von Sabrina entschied. Damit war sie zum zweiten Mal hintereinander unter den besten 8 Spielerinnen und Spielern der DM. Dies erreichte Eliane Exner durch eine Ungerechtigkeit des Modus‘ leider nicht. Trotz eines Sieges im direkten Vergleich gegen Deniz Kürtoglu und somit auch einem Sieg mehr in der Tabelle landete Eliane hinter dem Spieler aus Kassel in der Abschlusstabelle der Gruppe.

In den Spielen um die Plätze 9 bis 16 zogen sich nachfolgend Andreas und Eliane achtbar aus der Affäre. Eliane konnte alle ihre Matches für sich entscheiden und somit ihren Platz 9 aus dem Vorjahr verteidigen. Andreas gelangen in dieser Runde noch zwei Siege, was ihm den 11. Platz einbrachte. Am Sonntag trat Sabrina durch starke Kopfschmerzen beeinträchtigt zu den Spielen um die Plätze 1 bis 8 an. Schließlich erreichte sie den 8. Platz und war erneut die zweitbeste Frau im Feld der 32 Teilnehmerinnen und Teilnehmer.

Insgesamt gelang den Spielerinnen und Spielern aus NRW eine durchschnittliche Leistung. Die Erfolge der letzten beiden Jahre konnten durchaus verteidigt werden, große Schritte nach vorn waren jedoch auch nicht zu verzeichnen.

Am Ende bleibt Heiko Kuhlmann aus Hannover und seinem Team für die hervorragende Organisation des Turniers zu danken. Ihr könnt stolz auf euch sein.

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Damen-Torball-Mannschaft des BSSV Dortmund erkämpft 4. Platz bei der Deutschen Meisterschaft

 Am 14. März 2015 wurde in Dortmund-Scharnhorst die Deutsche Meisterschaft im Torball für Damen und Herren ausgetragen. Vom BSSV Dortmund nahm die Damen-Mannschaft an dem Turnier teil.

Am Samstagmorgen trafen sich die Spielerinnen Anna Abeln, Monika Bender, Jasna Majchrzak und Beate Maret sowie das Trainer- und Betreuerteam Julia Gregor, Carsten Bender und Helmut Jürgen in den Sporthallen der Gesamtschule Dortmund-Scharnhorst. Nach der Begrüßung begann das Herren-Turnier mit 10 Mannschaften und das Damen-Turnier mit 5 Mannschaften.

Im ersten Spiel traf unser Damen-Team auf den Titelverteidiger Dortmund-Kirchderne. Unsere Mannschaft tat sich schwer und konnte in der gegnerischen Abwehr keine Lücken finden. Auch die eigene Abwehr war noch nicht stabil. So führte Kirchderne zur Halbzeit mit 3:0 Toren. In der zweiten Halbzeit konnte unser Damen-Team sich nicht verbessern und Kirchderne erzielt noch weitere Tore zum 7:0-Endstand. Die SG Hoffeld war zweiter Gegner unserer BSSV-Damen. Das Spiel unserer Damen sollte jetzt besser werden. Während unsere Mannschaft in der Abwehr zunächst stabil war und sogar mit 1:0 in Führung ging, erhöhte Hoffeld den Angriffsdruck. Noch vor der Halbzeit konnte Hoffeld ausgleichen und auch mit 2:1 in Führung gehen. In der zweiten Halbzeit erhöhte Hoffeld auf 3:1. Durch den Anschlusstreffer von Monika Bender kam noch Hoffnung auf, um die Niederlage abzuwenden. Jedoch blieb es beim 2:3-Endstand für die SG Hoffeld. Gegner im dritten Spiel unserer Damen-Mannschaft war die BSG Langenhagen. Hier zeigte unser Damen-Team zunächst Schwächen in der Abwehr. Dadurch fielen Gegentore und Langenhagen führte schließlich mit 4:0-Toren. Aber unsere Damen kämpften und konnten bei einer stabilen Abwehr ihrerseits auch Tore erzielen. Leider reichte es nicht für einen Punktgewinn. Das Spiel ging mit 3:4-Toren verloren.

Im vierten Spiel gegen die SSG Hessen hofften unsere BSSV-Damen auf die ersten Punkte. Das Spiel verlief über die gesamte Zeit relativ ausgeglichen. Unsere Damen konnten zweimal in Führung gehen. Jedoch erzielte die SSG Hessen jeweils den Ausgleich und ging ihrerseits in Führung. Aber unser Damen-Team erkämpfte sich ein 4:4-Unentschieden.

Die zweite Spielrunde begann für unsere BSSV-Damen wieder gegen Kirchderne. In diesem Spiel konnte unsere Damen-Mannschaft durch eine gute Leistung die Begegnung zunächst ausgeglichen halten. Zwischenzeitlich hieß es 1:1. In der zweiten Halbzeit entschied Kirchderne mit zwei weiteren Toren das Spiel für sich und gewann mit 3:1-Toren. Trotz Niederlage ging unser Damen-Team positiv in das nächste Spiel gegen die SG Hoffeld. In einem guten und abwechslungsreichen Spiel ging die SG Hoffeld mit 2:0 in Führung. Nach dem Anschlusstreffer unserer Mannschaft erhöhte die SG Hoffeld noch vor der Halbzeitpause auf 3:1. In der zweiten Halbzeit jedoch zeigten unsere Damen Stärken in der Abwehr und waren im Angriff auch erfolgreich. Mit zwei Toren von Monika Bender war der Ausgleich geschafft. Ein Sieg lag in der Luft, aber es blieb am Ende beim 3:3-Unentschieden. Dann folgte das beste Spiel unserer Damen-Mannschaft. Gegen die BSG Langenhagen zeigten unsere Damen eine gute Abwehrleistung und setzten die gegnerische Abwehr unter Druck. Folglich fielen dann auch zwei Tore für unser Team. Unsere Damen freuten sich über einen 2:0-Sieg gegen Langenhagen. Im letzten Spiel der Vorrunde war die SSG Hessen Gegner unserer BSSV-Damen. Hier zeigten sich nun Konzentrationsschwächen in der Abwehr, so dass zwangsläufig Gegentore fielen. Zur Halbheit führte die SSG Hessen mit 3:1-Toren. In der zweiten Halbzeit verbesserte sich unsere Mannschaft und kämpften sich wieder heran. Am Ende hieß es dann 3:4 für die SSG Hessen. Dies lag auch teilweise an der nachlassenden Konzentration.

Mit  4:12 Punkten und 18:28 Toren belegte unsere Damen-Mannschaft des BSSV Dortmund damit den 4. Platz. Für das Finalspiel reichte es noch nicht, aber die Spielerinnen haben Möglichkeiten, an denen noch gearbeitet werden muss.

Das Finale der Damen gewann die SG Hoffeld klar mit 5:0-Toren gegen die in der Vorrunde souverän spielenden Titelverteidigerinnen von Kirchderne.

Die Abschlusstabelle:                                    Tore:               Punkte:

1.    SG Hoffeld                       Vorrunde:       32:26                12:4

2.    Dortmund-Kirchderne       Vorrunde:      40:19                 15:1

3.    BSG Langenhagen                                  31:36                 6:10    

4.    BSSV Dortmund                                     18:28                 4:12

5.    SSG Hessen                                           22:34                 3:13

Nach dem Turnier gab es in der Nähe der Sporthalle in Dortmund-Scharnhorst eine Abendveranstaltung mit Abendessen und Siegerehrung. Das Finale der Herren gewann München 1 gegen die TG Unterliederbach (Frankfurt).

Ein Bericht von Helmut Jürgen

das BSSV Damenteam mit ihren Trainern und Betreuern

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Starker zweiter Platz für den BSSV  Hasan Koparan berichtet

Am 21.02.2015 nahm der Blinden- und Sehbehindertensportverein Dortmund mit einem Herrenteam am internationalen Torballturnier in Borgsdorf teil. Trotz eines holprigen Starts wurde am Ende ein ganz starkes Resultat erzielt.

Insgesamt 10 Mannschaften kämpften im Modus Jeder-Gegen-Jeden um den Turniersieg. Im ersten Spiel wartete der Gastgeber auf die Mannschaft aus Dortmund. In der eigenen Trainingshalle ließ der FSV Borgsdorf nichts anbrennen und entschied die Begegnung verdient mit 5:2 für sich. Um keinen Fehlstart hinzulegen, waren die Schwarz-Gelben bereits gegen Magdeburg unter Druck. Dank einer sehr konzentrierten und engagierten Abwehrleistung wurde diese Partie souverän mit 3:1 gewonnen. Auch im darauf folgenden Spiel behielten die Spieler um die Spielertrainer Helmut Jürgen und Hasan Koparan deutlich die Oberhand. Die aus Torballneulingen bestehende Mannschaft aus Würzburg wurde mit 5:0 bezwungen. Die Siegesserie wurde gegen den bayerischen Vertreter aus Augsburg fortgesetzt. Beim 5:2-Erfolg war der Sieg nie wirklich gefährdet. Routinier Helmut Jürgen war mit drei geschossenen Toren der Matchwinner. Beim nächsten Aufeinandertreffen entwickelte sich gegen das Schweizer Topteam aus Basel ein packender Schlagabtausch. Der Verein aus dem Ruhrgebiet konnte die 1:0-Führung nicht behaupten, so dass sie zur Halbzeit knapp mit 1:2 zurücklagen. Toni Monirji drehte die Partie nach seiner Einwechslung mit zwei schönen Toren. Die Führung wurde sogar noch auf 4:2 ausgebaut. Die Abwehr hielt gegen den starken Angriff der Baseler stand, so dass nur noch zum Schluss ein einziger Treffer zugelassen wurde. Mit dem Abpfiff freuten sich die Mannen des BSSV über einen 4:3-Erfolg.

Mit Berlin wartete direkt der nächste hochkarätige Gegner. Im zweiten Wurf brachte Cengiz Koparan die Schwarz-Gelben in Führung. Dieser Treffer entschied auch die Begegnung, da die Dortmunder bis zum Ende ruhig blieben, exzellent verteidigten und dem Hauptstadtclub keine Lücken zuließen. Als nächstes musste man gegen Waasland aus Belgien antreten, die zu dem Zeitpunkt das Turnier klar dominierten. Schnell führte der belgische Vertreter mit 3:0 und sah wie der klare Sieger aus. Der eingewechselte Hasan Koparan stabilisierte die Abwehr, die Sturmkombination Toni Monirji-Cengiz Koparan sorgte Mitte der zweiten Halbzeit für den Ausgleich. Leider ließ das Team aus der Bierstadt kurz vor dem Abpfiff noch einen Treffer zu, welcher durch einen Strafstoß zustande kam. So ging das Spiel knapp mit 3:4 verloren. Schnell Rehabilitierte sich die Mannschaft aus Dortmund und schlug das belgische Team aus Mol – auch in der Höhe verdient – mit 7:1. Im letzten Turnierspiel sollte mit einem Sieg das Turnier mit starken 14 Punkten beendet werden. Gegen Wien ließ man erneut wenig zu, spielte im Angriff stark auf und auch dank der drei Tore von Helmut Jürgen bezwang der BSSV Dortmund den ABSV Wien verdient mit 4:1. Nach 9 absolvierten Begegnungen hatte der Blinden- und Sehbehindertensportverein eine Bilanz von 7 Siegen und zwei Niederlagen bei einer Tordifferenz von 34:17. Damit wurde mit 14 Punkten der zweite Platz hinter Waasland erreicht.

Der BSSV bedankt sich beim FSV Borgsdorf für die Einladung sowie das einwandfrei organisierte Turnier.

Für den BSSV Spielten: Cengiz Koparan (10 Tore), Hasan Koparan (5 Tore), Helmut Jürgen (11 Tore), Rüdiger Steinhanses, Toni Monirji (8 Tore). Betreuer der Mannschaft Stefan Stauch.

die zweiten Sieger in Borgsdorf von links: Helmut Jürgen, Cengiz und Hasan Koparan, Stefan Stauch, Rüdiger Steinhanses, Toni Monirji

 

Erster Spaß-Pokal im Showdown in NRW  Eliane Exner berichtet

Am 14. Februar 2015 richtete der BSSV Dortmund gemeinsam mit Borussia Düsseldorf den ersten Spaß-Pokal im Tischball für Neulinge in diesem Sport aus. Wie gesagt, richtete sich das Angebot ausdrücklich an Spielerinnen und Spieler, die noch keine Erfahrung mit einem derartigen Turnier hatten. Es traten insgesamt 18 Sportler und Sportlerinnen aus Viersen, Düsseldorf, Koblenz, Dortmund und Paderborn an. Dabei war die jüngste Teilnehmerin 13 und der älteste Teilnehmer 67 Jahre alt.

Es wurde an zwei Platten in Gruppe A und B mit jeweils neun Sportlerinnen bzw. Sportlern gespielt. Aufgrund der hohen Teilnehmerzahl mussten die Begegnungen leider auf einen Gewinnsatz begrenzt werden. Gepfiffen wurden die Spiele von Eliane Exner und Andreas Schmitz. Bis zur Mittagspause konnte der enge Zeitplan eingehalten werden auch weil sich die Spielerinnen und Spieler immer schnell zur ihren jeweiligen Begegnungen einfanden. Es zeigte sich schnell, dass alle Sportler und Sportlerinnen mit vollem Einsatz und Ehrgeiz bei der Sache waren und sich über ihre Siege freuten oder Niederlagen ärgerten. Auch konnte man als neutraler Zuschauer schnell ausmachen, wer schon länger an seinem Standort trainiert und wer erst ein paar Monate dabei ist. Es ergaben sich dabei häufig enge Spiele, die erst auf den letzten Punkt entschieden wurden. Nach der Mittagspause wechselten die beiden Gruppen die Platten, sodass jeder bzw. jede auf den beiden unterschiedlichen Modellen spielen musste. Da die Spielerinnen und Spieler weiterhin sehr diszipliniert pünktlich an der Platte standen, konnte die Vorrunde schon gegen 15.45 Uhr beendet werden. Nach einer kurzen Pause, in der die Platzierungen in den Gruppen ausgerechnet wurden, gab Eliane die abschließenden Begegnungen bekannt, in denen die Plätze 1 bis 18 ausgespielt wurden. Dabei trat der 9. der Gruppe A gegen den 9. der Gruppe B an bis hoch zur Begegnung der beiden Gruppenersten. Auch in diesen Spielen wurde noch mal um jeden Punkt gekämpft. Beeindruckend war die ausgereifte Spielweise und der fünfte Platz der jüngsten Spielerin Stefanie Sonneborn aus Düsseldorf. Im Spiel um Platz 3 hatte Klaus Sommer aus Koblenz gegen Stefan Peters aus Viersen beim 0 – 12 keine Chance.

Im Finale standen sich die beiden Paderborner Petra Walking und Alfons Vollmer gegenüber, die im gesamten Turnierverlauf durch ihre strukturierte Spielweise beeindrucken konnten. Im Finale konnte sich Alfons aufgrund der besseren Trefferquote und der größeren Gelassenheit schnell mit 9 – 2 absetzen. Nachfolgend konnte sich Petra jedoch besser auf seine Angriffe einstellen und kam nach und nach auf 7 – 9 heran. Im letzten Ballwechsel hatte Petra im Angriff durchaus einige gute Chancen zum Ausgleich, musste sich aber letztendlich doch mit 7 – 11 dem Sieger des Turniers, Alfons, geschlagen geben. Viele der Spieler und Spielerinnen äußerten sich nach der Siegerehrung, dass sie jetzt auch an der Landesmeisterschaft im Showdown, die mit Qualifikationsturnieren im kommenden Herbst ausgetragen wird, teilnehmen möchten.

Am Ende ist noch Borussia Düsseldorf zu danken, die eine Platte, die Räumlichkeiten für das Turnier und Essensmöglichkeiten zur Verfügung stellten. Ebenso ist der Johanniterschule in Duisburg zu danken, die ebenfalls ihre Platte zur Verfügung stellte. Ein extra großes Lob gilt Lars Schmitz, der nun wiederholt mit seinem Einsatz den Transport der Showdownplatten ermöglicht hat. Auch diesmal stand er am Karnevalswochenende wieder zur Verfügung. Einen besonderen Dank an ihn!

Hier die Platzierungen auf einen Blick:

18. Sascha Eick (Düsseldorf)

17. Peter Joedecke (Düsseldorf)

16. Nina Odenius (Viersen)

15. Britta Heesen (Viersen)

14. Rolf Herfs (Viersen)

13. Christina Stüwe (Viersen)

12. Livia Hecker (Viersen)

11. Tobias (Viersen)

10. Stefan Lammertz (Viersen)

9.  Stefan Felix (Düsseldorf)

8.  Ramona Vlaisavjevic (Dortmund)

7.  Barbara Lemke (Viersen)

6.  Eric Engler (Viersen)

5.  Stefanie Sonneborn (Düsseldorf)

4.  Klaus Sommer (Paderborn)

3.  Stefan Peters (Viersen)

2.  Petra Welsing (Paderborn)

1.  Alfons Vollmer (Paderborn)

die Teilnehmer des Showdown-Spaß- Pokals

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29.11.2014 Tischball für Blinde und Sehbehinderte in Deutschland

Exner zum dritten Mal NRW’s Beste – fünf Dortmunder fahren zur Deutschen Meisterschaft

Am vergangenen Samstag  fand in Duisburg die NRW-Meisterschaft im Showdown statt. Dazu trafen sich zwölf Spielerinnen und Spieler. Der letztjährige zweite Carsten Bender musste leider kurzfristig wegen Krankheit absagen. So wurde in zwei Sechser-Gruppen gespielt. Dabei kamen drei Platten zum Einsatz, an denen gleichzeitig Matches ausgetragen wurden. Die besten drei jeder Gruppe spielten anschließend die Plätze Eins bis Sechs aus. Hier wurde dann auch noch in Halbfinals und dem Finale der NRW-Meister ermittelt. Diese sechs Spieler waren nach der Vorrunde bereits für die Deutsche Meisterschaft qualifiziert. Für die Plätze Vier bis Sechs jeder Gruppe ging es dann noch um die Plätze Sieben bis Zwölf.

Auch diese Spieler hatten noch ein großes Ziel vor Augen, denn der oder die siebtplazierte bekam ebenfalls noch einen Startplatz bei der Deutschen Meisterschaft.
In Gruppe A setzten sich in der Vorrunde mit Eliane Exner, Andreas Schmitz und Cengiz Koparan drei Spieler durch, die sich bereits letztes Jahr für die Deutsche Meisterschaft qualifiziert haben. In Gruppe B dominierten Sabrina Schmitz und Murat Altunok das Geschehen. Um Platz Drei gab es dagegen einen harten Kampf. Am Ende hatten mit Brigitte Otto-Lange, Melanie Kleinhempel und Angela Hune drei Spielerinnen die gleiche Punktzahl. Nun musste das Satzverhältnis und der direkte Vergleich entscheiden. Am Ende belegte Brigitte Otto-Lange aus Moers den begehrten dritten Platz und war damit direkt für die Deutsche Meisterschaft qualifiziert.
Anschließend begann die zweite Runde mit den beiden neu gebildeten Sechsergruppen. Im Kampf um Platz Sieben hatte am Ende Melanie Kleinhempel aus Dortmund die Nase vorne. Sie fährt damit zum ersten Mal zur Deutschen Meisterschaft. In der Gruppe um die Plätze Eins bis Sechs standen am Ende mit Eliane Exner, Andreas und Sabrina Schmitz sowie Cengiz Koparan vier Dortmunder im Halbfinale. Im ersten Halbfinale behielt Eliane Exner in zwei Sätzen gegen Cengiz Koparan die Oberhand. Den ersten Durchgang gewann sie dabei klar mit 11:3. Im zweiten Satz wehrte sich Koparan und hatte der neuntplatzierten der letzten Deutschen Meisterschaft einiges entgegenzusetzen. So stand es zwischendurch 6:6, bevor Exner sich doch wieder entscheidend absetzen konnte und den Sieg perfekt machte.
Im anderen Spiel der Vorschlussrunde gewann Andreas Schmitz ein brisantes Duell gegen seine Frau Sabrina in drei Sätzen. Dabei führte Sabrina Schmitz schon relativ deutlich im Entscheidungssatz, bevor Andreas Schmitz zurückkam und das Spiel noch drehte. Entscheidend dabei waren einige Körpertreffer, die Sabrina in dieser Phase der Partie kassierte. Somit standen sich erstmalig Eliane Exner und Andreas Schmitz im Finale gegenüber. Im Spiel um Platz drei setzte sich Cengiz Koparan in drei Sätzen gegen Sabrina Schmitz durch. Beiden Spielern merkte man die Müdigkeit nach einem langen Turniertag an. Koparan konnte den ersten Satz gewinnen, bevor Schmitz sich den zweiten Durchgang sicherte. Im Entscheidungssatz ging es eng zu. Schlussendlich sicherte sich Koparan mit 12:10 den dritten Platz. Im Finale zeigte Eliane Exner erneut ihre Klasse und siegte klar in zwei Sätzen. Der Schlüssel zum Sieg war hier vor allem ihre gute Abwehr. Andreas Schmitz fand kaum ein Mittel gegen die starke Defensive seiner Vereinskameradin. So geht der Titel verdient an Eliane Exner, die im gesamten Turnierverlauf nur ein Spiel verlor. Damit ist sie zum dritten Mal in Folge NRW-Landesmeisterin. Dazu herzlichen Glückwunsch! An dieser Stelle auch noch ein großer Dank an alle Beteiligten, die dafür gesorgt haben, dass das Turnier so reibungslos über die Bühne gehen konnte.

Hier noch die Komplette Rangliste der Meisterschaft:

1.     Eliane Exner (Dortmund)

2.     Andreas Schmitz (Dortmund)

3.     Cengiz Koparan (Dortmund)

4.     Sabrina Schmitz (Dortmund)

5.     Murat Altunok (Moers)

6.     Brigitte Otto-Lange (Moers)

7.     Melanie Kleinhempel (Dortmund)

8      Eric Klumb (Moers)

9.     Harald Lott (Bonn)

10.   Maren Grübnau (Dortmund)

11.   Kevin Barth (Dortmund)

12.   Angela Hune (Bonn)

(Der Artikel wurde von Kevin Barth geschrieben)

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NRW  Torball-Landesmeisterschaft  2014 in  Dortmund

Am 25. Oktober 2014 fand in der Sporthalle der Gesamtschule Gartenstadt in Dortmund die NRW-Landesmeisterschaft im Torball statt. Ausrichter war der BSSV Dortmund. In diesem Jahr nahmen nur noch zwei Vereine – zwei Dortmunder Vereine – an dieser Meisterschaft teil. Der Blinden- und Sehbehinderten-Sportverein Dortmund (BSSV) stellte gleich drei Teams und Dortmund-Kirchderne war mit einem Team dabei.

Carsten Bender, Vorsitzender des BSSV, und Wilfried Hellmich, Gruppenleiter für Torball im BSNW, begrüßten die Mannschaften, Schiedsrichter und Helfer und wünschten einen guten Verlauf des Turniers. Anschließend gegen 10:00 Uhr begann das Turnier. Es gab spannende Spiele mit knappen Ergebnissen.

Neben des Teams  BSSV 3  war auch das Team von Kirchderne für den Landesmeister-Titel favorisiert. Nach der Vorrunde lagen die ersten drei Teams – BSSV 3, Kirchderne und BSSV 2 – mit je 4:2-Punkten  noch ziemlich ausgeglichen vorn. In der Rückrunde spielten die beiden Favoriten – BSSV 3  und  Kirchderne – zunächst unentschieden, aber dann setzte sich  Kirchderne  mit zwei  klaren Siegen an die Tabellenspitze vor.  Durch die 1:5-Niederlage des Teams BSSV 3  gegen  BSSV 2  blieb das Team von Kirchderne vorn und wurde verdient  NRW-Landesmeister.

Kurz nach dem Turnierende wurde die Siegerehrung durchgeführt. Schiedsrichterin Karola Grimm verlas die Abschlusstabelle und überreichte den Mannschaften die Medaillen und Urkunden. Zum Abschluss bedankte sich Wilfried Hellmich für die gute Ausrichtung und Organisation dieser Landesmeisterschaft durch den BSSV Dortmund. Außerdem informierte er darüber, dass drei Mannschaften an der Norddeutschen Meisterschaft  am 17. Januar 2015 in Frankfurt  teilnehmen können. Anwesend war heute auch der Abteilungsleiter für die Rundenspiele im BSNW, Hans-Peter Vieth. Er freute und bedankte sich über den guten Verlauf der Torball-Landesmeisterschaft.

Bericht von Helmut  Jürgen

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Showdown EM in Schweden (13.-17.08.2014)

Nachdem alle sieben Spielerinnen und Spieler (Antje, Sabrina, Andrea, Deniz, Martin, Thomas, Andreas), sowie die vier Begleiter (Detlef, Benni, Hermann, Eliane) ihren Flug gut überstanden und ihre Zimmer bezogen hatten, ging es für einige erst einmal auf Erkundigungstour: Wo finde ich welchen Raum oder auch, wie genieße ich noch am besten die Sonne? etc.

Anschließend hieß es für einige, sich der Klassifikation zu widmen, die bei diesem Turnier zur Spielberechtigung führt. Doch aufgrund von „Verzögerungen im Betriebsablauf“, hatten Martin, Deniz, Andreas und Antje noch eine Schonfrist, die von den meisten für die Schläger-Kontrolle genutzt wurde. Hier waren sich die beiden Vermesser nicht immer ganz einig in der Regelauslegung, sodass erklärende Sätze von Martin und die Absprache mit dem Headreferee, Stefan Wimmer, notwendig waren, damit alle Schläger als gültig akzeptiert wurden. Die Klassifikation lief für die Deutschen darauf ohne große Vorkommnisse. Die einzige Überraschung bestand im Ausschluss der Weltranglisten- Ersten aus Polen, Elzbieta Mielczarek, die nicht zugelassen wurde.

Der Abend klang mit einem Dinner im Hotelrestaurant aus, bevor die EM kurz und knapp vom Ausrichter, in Form von Krister Olenmo, offiziell eröffnet wurde. In den zweiten Tag starteten die Männer mit ihren Spielen. Leider konnte bis auf Thomas keiner eines gewinnen. Jedoch konnte der ein oder andere Gegner – z.B. Deniz gegen Teemu, der jeweils die Sätze eng halten konnte und Andreas gegen Zebastian, der sogar ein Satz gewann – geärgert werden.

Die Frauen begannen mit ihren Spielen erst gegen Mittag. Antje setzte sich dabei souverän in ihrer Gruppe durch. Für Andrea und Sabrina gab es dagegen nicht so viel zu holen, außer, dass das ein oder andere Spiel in den 3. Satz gebracht werden konnte, hier aber nicht der Sack zugemacht wurde.
Am Nachmittag stand noch der Teamwettbewerb auf dem Plan. Hier startete man gegen Estland. Deutschland trat mit seiner für diesen Tag stärksten Formation an (Deniz-Antje-Thomas) und fuhr einen sicheren Sieg ein. Danach folgte einer der hohen Favoriten und der spätere Sieger Finnland: Hier gab es gegen einen sehr ausgeglichen besetztes und stark aufspielendes Team nichts zu holen, außer Erfahrung im Teamspiel. Im Viertelfinale traf man dann auf die Heimmannschaft Schweden. Es entwickelte sich ein spannendes und bis zum 20 Punkt auch enges Match. Dann folgten ein paar kleine Unaufmerksamkeiten in der deutschen Mannschaft, sodass richtigerweise das Timeout in Anspruch genommen werden wollte. Doch dieses wurde von den Schiedsrichtern verwehrt, ein Fehler, der nach einem anschließenden Protest auch revidiert wurde, indem man beim Stand von 22:25 erneut den Sieger ausspielte. Am Endresultat änderte sich jedoch nichts mehr. Deutschland musste sich knapp mit 27:31 geschlagen geben und belegte schließlich den 5. Platz in der Mannschaftswertung.

Der dritte Tag stand ganz im Zeichen der Positionierung, denn für die Männer hieß es, sich die beste Platzierung im Bereich 25-32 zu sichern und das in einer beinahe komplett deutschen Gruppe. Thomas, der in seiner Gruppe Zweiter wurde und damit am Ende um Platz 27-28 spielte, war der einzige Deutsche in der Parallelgruppe. So mussten drei deutsch-deutsche Duelle in der anderen Gruppe ausgespielt werden. Dabei gewann jeder ein Duell (Martin gegen Andreas, Andreas gegen Deniz und Deniz gegen Martin). Am Ende hieß der Gruppensieger Martin, da nur er den vierten Mann in der Gruppe, den Dänen Jörn, niederringen konnte. Andreas wurde dritter und Deniz letzter. Andrea und Sabrina hatten auch das Pech, in einer Gruppe zu spielen, in der zusätzlich noch die dritte Spielerin aufgrund des Ausschlusses der Polin fehlte. Das interne Duell entschied Sabrina für sich. Für Antje dagegen hieß es, sich soweit wie möglich nach vorne zu spielen. In der erneuten Gruppenphase konnte sie drei Siege – u.a. gegen die Weltmeisterin aus Finnland– einfahren und musste nur zwei Niederlagen gegen Hanna und Nicky hinnehmen. Das folgende Viertelfinale gegen Elvira Sjöblom verlief dagegen gar nicht nach Antjes Wunsch. Sie musste sich der späteren Finalistin glatt in drei Sätzen geschlagen geben, sodass es für sie um die Plätze 5-8 gehen würde. Hier zeigte Antje wieder gewohnt starke Leistungen und sicherte sich damit den fünften Platz. Für die anderen liefen die Spiele um die Endplatzierung nicht so erfolgreich: Martin, Andreas, Deniz, Thomas, Andrea und Sabrina mussten sich nach z.T. hartem Kampf geschlagen geben, sodass folgende Plätze erzielt werden konnten:
Martin Platz 26, Sabrina Platz 20, Thomas Platz 28, Andrea Platz 22, Andreas Platz 30, Deniz Platz 32.

Ab Mittag standen dann noch die Medaillenspiele auf dem Programm, welche folgendermaßen endeten:
Herren: 3. Claudio aus Schweden, 2. Ari aus Finnland, 1. Peter aus Slowenien (nun Welt + Europameister)

Damen: 3. Sanja aus Slowenien, 2. Elvira aus Schweden, 1. Hanna aus Finnland (zum 4 Mal in Folge Europameisterin geworden)

Team: 3. Schweden, 2. Slowenien, 1. Finnland

Es war wieder ein sehr gut organisiertes und schönes Turnier, bei dem die meisten von uns viele neue Erfahrungen und Eindrücke sammeln konnten, die sie für die kommenden Trainingseinheiten mitnehmen und bestenfalls umsetzen werden.

Eliane Exner

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Showdown in der ARD: Team des BSSV Dortmund spielt mit Prominenten bei Hirschhausen

Erstmals wird Showdown im Deutschen Fernsehen einem Millionenpublikum vorgestellt. Am Donnerstag den 29.5.2014 wird ein Team des Blinden und Sehbehinderten Sportvereins Dortmund Showdown im "Hirschhausens Quiz des Menschen" präsentieren. Zunächst werden Sabrina Schmitz und Carsten Bender unterstützt durch die fachkundigen Erläuterungen von Eliane Exner die Sportart kurz vorstellen. Dann werden sie die Schläger an die Prominententeams weitergeben, welche in der Show um 20000 Euro für einen guten Zweck spielen. In einem kleinen Turnier werden dann der Comedian Wigand Boning, der Beachvollyballer Julius Brink und der Bergdoktor Hans Sigl gegeneinander antreten. Angefeuert werden sie dabei von ihren Teampartnerinnen Sonja Zietlow (Moderatorin) Christina Obergföll (Speerwerferin) und Michaela May (Schauspielerin). Selbstverständlich steht bei dieser Fernsehaktion der Spaß im Vordergrund und Eliane Exner wird bei der Leitung der Spiele das Regelwerk sehr großzügig Auslegen, d. h. immer mal wieder beide Augen zudrücken.

Wir hoffen, dass diese Medienpräsens den Aufstieg des Sports weiter vorantreibt und noch mehr Menschen für Showdown begeistert werden. Auf der Homepage des Hirschhausen Quiz sollen die Zuschauer Links zu weiteren Informationen finden. Also allen viel Spaß beim Fernsehen!

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BSSV-Dortmund erfolgreich bei der Showdown DM: Sabrina Schmitz qualifiziert sich für die Europameisterschaft

Schon bevor der erste Aufschlag zur Deutschen Meisterschaft in Showdown geschlagen wurde, konnte der BSSV Dortmund bereits einen Erfolg verbuchen: Denn einmal abgesehen von Berlin, konnten sich von keinem anderen Standort so viele Spielerinnen und Spieler für die DM qualifizieren. Vom 5. - 8. April kämpften die 5 Aktiven des BSSV Dortmund um die Plätze 1 bis 32. Neben den 5 Spielern gab zudem Viktoria Reul-Kallenberg vom BSSV Dortmund ihr erfolgreiches Debüt als DM-Schiedsrichterin.

Bei Cengiz Koparan zeigte sich deutlich, dass er im letzten Jahr kaum Trainings- und Wettkampferfahrung sammeln konnte. So war es für ihn bereits ein beachtlicher Erfolg, dass er sich im großen Starterfeld der NRW-Qualifikation überhaupt durchsetzen konnte. Nach seinem überraschenden 12. Platz bei der letzten DM, reichte es in diesem Jahr lediglich für Platz 27. Andreas Schmitz war während des gesamten Turniers durch eine fiebrige Erkältung gehandicapt. Er konnte zwar am Freitag noch die erste Runde überstehen, erwischte jedoch am Samstag eine sehr starke zweite Gruppe, in der er leider nicht einen der ersten beiden Plätze belegen konnte.

Deshalb standen für ihn am Ende des Langen Tages die Platzierungsspiele an, durch die er sich mit letzter Kraft kämpfte. Schlussendlich reichte es für Platz 22.

Carsten Bender erwischte einen sehr durchwachsenen Start ins Turnier. In den ersten beiden Spielen konnte er lediglich einen Satz gewinnen. Erst durch einen Dreisatzsieg im letzten Gruppenspiel konnte er im wahrsten Sinne des Wortes in letzter Sekunde das Ticket für die zweite Runde lösen. In diese startete er am Samstagmorgen direkt mit zwei Siegen. Da er jedoch keinen dritten Sieg folgen ließ, reichte es auch bei seiner dritten DM nicht für die Plätze 1 - 16. Im Abschlussklassement belegte er Platz 19.

Mit Platz 9 war Eliane Exner sehr zufrieden. Schließlich konnte sie berufsbedingt im vergangenen Jahr kaum trainieren. Umso erfreulicher war es, dass sie einige sehr gute Spiele zeigte. Zum Beispiel gelang ihr in der dritten Runde ein Sieg gegen den späteren Deutschen Meister Benjamin Neue. Für das BSSV Team war sie zudem bei der DM wieder einmal als Trainerin von unschätzbarem Wert!

Im gesamten Turnier zeigte Sabrina Schmitz eine hervorragende Leistung! Sie überstand sehr souverän die ersten drei Runden und schaffte damit zum ersten Mal den Sprung unter die ersten 8. Damit hieß es für sie am Sonntagmorgen nicht ausschlafen, sondern weiter durchstarten. Dass sie bereits sehr wach war, zeigte sie im ersten Spiel gegen Antonio Reicksmann welches sie klar gewann. Die folgenden Spiele gegen die Deutsche Meisterin aus dem Jahr 2013 Antje Samoray und den Frankfurter Martin Osewald waren beide nervenaufreibende Krimis, leider beide nicht mit dem besseren Ende für die Dortmunderin. Da sie am Ende des langen Turniers dann wieder gegen den Newcomer Murat Altunok und den letztjährigen Vizemeister Mario Kratzer gewinnen konnte, erreichte sie einen hervorragen 5. Platz. Damit ist Sabrina Schmitz nach Antje Samoray die zweitbeste Frau in Deutschland und hat sich somit einen Startplatz für die Showdown Europameisterschaft gesichert, die im August in Schweden stattfinden wird. Wenn sie dort wieder so cool aufspielt wie in Frankfurt, wird der BSSV noch viel Freude mit ihr haben!

 Carsten Bender

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Dritter und Fünfter Platz beim 3. Internationalen Torballturnier in Waasland.

Der BSSV Dortmund traf am vergangenen Wochenende (1.-3.6.2012) im belgischen Waasland auf Mannschaften aus sieben Nationen. Die Herrenmannschaft des BSSV belegte, nach einer relativ durchwachsenen Hinrunde (Platz 6), nach zwei Siegen in der Finalrunde noch Platz 5. Vor allem die schlechte Torausbeute machte dem Betreuer Thomas Maret sein Coachingdebut nicht gerade einfach. Gegen die europäischen Spitzenclubs aus Landshut, Zürich und Chavai machte die gute Abwehr, um Carsten Bender, Andreas Schmitz und Rüdiger Steinhanses, Hoffnung für die nächsten Turniere.

Die Damenmannschaft des BSSV hatte, unter anderem mit dem österreichischen Meister aus Wien, den Mannschaften aus Lyon und Waasland ebenso europäische Spitzenmannschaften auf der Turnierliste. Nach fünf Spielen, davon drei Siegen, belegten Melanie Schäfer, Beate Maret, Sabrina Buschieweke und Monika Bender einen hervorragenden zweiten Platz. Im Halbfinale musste sie sich leider, trotz 1:0 Führung, gegen den Gastgeber aus Waasland noch mit 4:5 geschlagen geben. Im kleinen Finale trafen die Dortmunder auf die im Halbfinale besiegten Spielerinnen aus Wien. Die Wienerinnen, die die Vorrunde mit 10:0 Punkten und einer Tordifferenz von +21 absolvierten, konnten ihre Enttäuschung um den verpatzten Einzug ins Finale nicht so gut wegstecken, wie unsere Dortmunder Frauen. So konnte sich der Dortmunder Trainer Helge Bröckelmann über eine sehr gute Mannschaftsleistung freuen, in der nicht nur die Abwehr, sondern auch mit 4 Toren im Finale eine sehr gute Trefferausbeute überzeugen konnte.

Die nächste große Herausforderung erwartet die Damenmannschaft nun schon in zwei Wochen, wenn in der Dortmunder Gartenstadt das eigene internationale Damentorballturnier stattfindet.

Helge Bröckelmann

 

Zwei Dortmunder werden Sechste in Karlsruhe (Cengiz Koparan berichtet)

Am 02.06.2012 nahm ein Team vom Blinden- und Sehbehinderten Sportverein Dortmund an einem internationalen Torballturnier in Karlsruhe teil. Da leider der dritte Spieler sehr kurzfristig absagen musste, fuhren sie zu zweit nach Karlsruhe und bekamen immer einen Spieler vom PSV Karlsruhe ausgeliehen.

Im jeden Spiel merkte man, dass die Mannschaft nicht eingespielt war und etwas Zeit benötigte, sich kennen zu lernen und sich miteinander abzustimmen. Diese Zeit nutzten die Gegner häufig aus, indem sie der „zusammengewürfelte“ Truppe Tore einschenkte.

Die ersten beiden Begegnungen verlor man 1:4 gegen Frankfurt sowie Lausanne. Anschließend gab man gegen Berlin in der letzten Minute einen Sieg her und holte mit einem 2:2 nur noch einem Punkt. Danach fuhr man die ersten beiden Punkte ein, indem man gegen Hoffeld I 4:2 gewann. Gegen Karlsruhe zeigte man eine sehr gute Leistung und holte ebenfalls mit einem 2:2 einen Punkt. Nach einem zähen Spiel gegen Hoffeld II konnte - mit einem 7:0 Sieg - zwei weitere Punkte verbucht werden. Gegen Kaiserslautern entschieden wieder die kleinen individuellen Fehler das Ergebnis. Man lag 1:4 zurück, kam bis zu 3:4 ran, aber die Zeit reichte nicht mehr aus, um noch ein Unentschieden heraus zu holen. Im Letzten Spiel schlug man München in einem schönen Spiel mit 6:4 und beendete das Turnier mit 8 zu 8 Punkten und 26 zu 22 Toren auf dem sechsten Platz. In Allen Begegnungen unterstützte der PSV Karlsruhe den BSSV Dortmund mit einem Spieler. Lediglich als sie gegeneinander antraten, stellte sich Christian Bachmann aus Kaiserslautern zur Verfügung. So musste kein Aktiver von Karlsruhe gegen seine eigene Mannschaft spielen.

Trainerin Eliane Exner war den Bedingungen entsprechend mit dem Ergebnis zufrieden. „Ihr habt das beste aus euren Möglichkeiten gemacht“ motivierte sie ihre beiden Aktiven auf dem Rückweg im Zug.

Der Blinden & Sehbehinderten-Sportverein Dortmund bedankt sich ganz herzlich beim PSV Karlsruhe sowie bei Christian Bachmann für ihre Bereitschaft und Hilfeleistung.

Für den BSSV Dortmund spielten in Karlsruhe: Toni Monirji und Cengiz Koparan. Gecoacht wurde das Team von: Eliane Exner.

 

 

BSSV Dortmunder gewinnt erstes Showdown-Mannschaftsturnier in NRW (Carsten Bender berichtet)

Am 12. Mai fand in Bonn erstmalig in Nordrhein-Westfalen ein Mannschaftswettbewerb im Showdown statt. Der Ausrichter BSV Bonn Rhein Sieg, der mit zwei Mannschaften antrat,  hatte die Teams BSSV Rhein-Erftkreis sowie BSSV Dortmund eingeladen. Jedes Team bestand aus drei Spielern. Dortmund reiste mit Helmut Jürgen, Monika und Carsten Bender nach Bonn. Alle Mannschaften spielten insgesamt zweimal gegeneinander, wobei jeweils ein Spieler aus einer Mannschaft ein Einsatz-Spiel gegen einen Spieler aus der anderen Mannschaft spielte, so dass jeder Spieler insgesamt 6 Spiele absolvieren konnte. Ein Sieg brachte der Mannschaft drei Punkte. Gespielt wurde auf zwei Tischen.

Für Monika Bender und Helmut Jürgen war es die erste Gelegenheit einmal gegen andere, nicht aus dem Training bekannte Spieler zu spielen und erste Turniererfahrung zu sammeln. Vor allen in der Rückrunde entwickelten sich viele knappe Spiele, mit zahlreichen hart umkämpften Ballwechseln. Mit 11 gewonnenen Spielen wurde der BSSV Dortmund Erster, dicht gefolgt von BSV Bonn Rhein Sieg 1 mit 10 gewonnenen Spielen. Es folgten BSV Bonn Rhein-Sieg 1 mit 8 und BSSV Rhein-Erftkreis mit 7 Siegen. Die erfolgreichsten Einzelspieler waren Carsten Bender (6 Siege), Harald Lott (5 Siege) und Marco Mers (4 Siege).

Wichtiger als die Rangliste scheint doch zu sein, dass sowohl bezogen auf die Spielpraxis, als auch auf die Turnierausrichtung in NRW alle Beteiligten weitere wichtige Erfahrung sammeln konnten und zusammen einen sehr schönen gemeinsamen Showdown-Tag verbrachten. Der herzliche Dank aller Teilnehmenden geht an die Ausrichter und Schiedsrichter dieses sehr netten und gut organisierten Turniers.

Die Rangliste im Einzelnen:

BSSV Dortmund

Bender, Monika        6 Pkt.

Bender, Carsten     18 Pkt.

Jürgen, Helmut        9 Pkt.

Gesamt:                 33 Pkt.

BSV Bonn Rhein-Sieg

Hune, Angela            9 Pkt.

Karpe, Monika          6 Pkt.

Lott, Harald            15 Pkt.

Gesamt:                 30 Pkt.

BSV Bonn Rhein-Sieg 2

Bräther, Hildegard    3 Pkt.

Mers, Marco            12 Pkt.

Erk, Heinz                 9 Pkt.

Gesamt:                  24 Pkt.

BSSV Rhein-Erftkreis

Thomahs, Rolf           3 Pkt.

Hoop, Jürgen             9 Pkt.

Kappler, Christian      9 Pkt.

Gesamt:                  21 Pkt.

In der nächsten Woche steht beim BSSV Dortmund nun schon die nächste Premiere in der noch jungen Showdowngeschichte an. Mit Sabrina Buschieweke und Eliane Exner nehmen erstmalig Spieler des BSSV Dortmund an einem internationalen Showdownturnier teil. Wir wünsche viel Erfolg beim Hanninge Open in Schweden!

BSSV Team: Carsten + Monika Bender, Helmut Jürgen

 alle Turnierteilnehmer

 

Ladies Cup in Innsbruck  (Sabrina Buschieweke berichtet)

Am Nachmittag des 4. Mai 2012 machten sich Melanie Schäfer, Beate Maret und Sabrina Buschieweke mit ihrem Trainer Helge Bröckelmann mit Flugzeug und Bahn auf den Weg nach Innsbruck, um dort zum zweiten Mal am Internationalen Ladies Cup teilzunehmen. Sie wurden von Andreas Schmitz als Schlachtenbummler begleitet.

Nach einer insgesamt problemlosen Anreise und einer ruhigen Nacht im Olympia Zentrum in Innsbruck, konnten die drei Spielerinnen und ihr Trainer am Samstagmorgen gut erholt ins Turnier starten. Beim Ladies Cup traten vier österreichische Mannschaften, ein Team aus Bozen sowie die drei Dortmunder Damen an.

Zu Beginn hatten die drei Spielerinnen des BSSV Schwierigkeiten, ins Spiel zu finden, sodass sie in ihrer ersten Begegnung gegen Graz eine 6:4 Niederlage einstecken mussten. Im zweiten Spiel war von fehlender Konzentration und Spielsicherheit nur noch wenig zu bemerken. Die Dortmunderinnen gewannen gegen Tirol II knapp aber souverän mit 4:3. Leider konnte das Dortmunder Team diese sichere Spielweise jedoch nicht beibehalten. Es folgte ein auf und ab von Siegen und Niederlagen. Die hoppelig geworfenen Bälle der Italienerinnen aus Bozen und anfängliche Abwehrschwächen führten dazu, dass die Dortmunder Damen ihr drittes Spiel 8:2 verloren. Beim Spiel gegen Tirol I konnten sie wiederum einen knappen 3:2 Sieg erringen. Die Niederlage gegen die starken und erfahrenden Torballerinnen aus Vorarlberg im letzten Vorrundenspiel an sich hätte das Team des BSSV durchaus verkraften können. Jedoch waren die 10 kassierten gegenüber 4 geworfenen Toren ein Grund dafür, dass sie trotz eines gleichen Punktestandes mit den beiden Tiroler Mannschaften wegen des schlechteren Torverhältnisses die Finalrunde nicht erreichten.

Insgesamt war es ein spielerisch durchwachsenes Turnier. Neben den zahlreichen Abwehrfehlern sind auch einige positive Aspekte zu verzeichnen. So konnten die drei Damen alle Strafwürfe halten und einen Ball kurz vor der Torlinie retten. Außerdem verpasste Melanie trotz einer Schienbeinverletzung nur knapp den ersten Platz der Torschützen-Königinnen.

Der Turnier Tag nahm alles in allem mit der Siegerehrung und einem gemütlichen Grillabend im Haus des Tiroler Blinden- und Sehbehindertenverbandes ein versöhnliches Ende.

 

 

Turbulentes Torballturnier für den BSSV Dortmund in Nizza  (Ein Bericht von Carsten Bender)

Am 14.4.2012 war die Herrenmannschaft des BSSV Dortmund zum ersten Mal zum internationalen Torballturnier in Nizza eingeladen. Carsten Bender, Helmut Jürgen und Andreas Schmitz traten mit Nina Wolf als Trainerin an. Zudem wurden sie von Monika Bender und Sabrina Buschieweke als Schlachtenbummlerinnen sowie Florian Feldhaus als „Stadtführer“ in den Süden Frankreichs begleitet.

Die weite Reise wurde nicht nur durch die herrliche Stadt, sondern auch durch die Tatsache, dass man sich mit einigen europäischen Spitzenteams messen konnte versüßt.

Beim Turnier spielten insgesamt 9 Mannschaften im Modus jeder gegen jeden ohne Finalrunde. Im ersten Spiel trafen die schwarz-gelben direkt auf den Gastgeber Nizza I. Überraschend schnell konnten sich die Dortmunder auf die etwas neuen Bedingungen einstellen und da die Abwehr sofort sicher stand und man die Lücken in der gegnerischen Abwehr schnell fand, konnte man mit einem souveränen 7:0 ins Turnier starten. Im zweiten Spiel bekamen es die Dortmunder dann mit dem italienischen „Starensemble“ Ciavai zu tun. Auch in diesem Match konnten die Spieler von Nina Wolf mit einer sehr guten Abwehrleistung aufwarten. Spielentscheidend waren letztendlich zwei unnötige Fehler - ein Strafstoß wegen eines 4. Wurfs sowie eine kleine Abwehr-Unaufmerksamkeit  die die Italiener gekonnt ausnutzten und das Spiel mit 2:0 für sich entschieden. Das dritte Spiel gegen Lyon sollte eines der spektakulärsten der Vereinsgeschichte werden. Beide Teams begannen stürmisch, doch auch direkt mit einigen Leinenwürfen. Nach kurzer Zeit setzte Regen ein, der doch für eine erhebliche akustische Störung sorgte. Dies führte dazu, dass noch mehr Fehler im Spiel auftraten und war möglicherweise auch mit ein Grund dafür, dass sich Andreas Schmitz bei der Abwehr eines Strafstoßes den Daumen auskugelte und sofort ins Krankenhaus musste. Da die Dortmunder keinen Ersatzspieler hatten und die Schiedsrichterin das Spiel sofort fortsetzen wollte, mussten Helmut Jürgen und Carsten Bender bei noch stärkeren Regen mehr als die Hälfte des  Spiels zu zweit fortsetzen. Es gelang ihnen sehr gut sich an die eigentlich nicht mehr tragbaren Bedingungen anzupassen und das Spiel weiter offen zu halten. Nach einigen spektakulären Aktionen und harten Fight mussten sich die zwei Dortmunder jedoch letztendlich mit 6:8 geschlagen geben.

Wie sollte es nun weiter gehen? Dank der Torballausrüstung der französischen Gastgeber und der Sportschuhe von Elke Averesch konnte Monika Bender innerhalb weniger Minuten vom Fan zur Spielerin werden und fand sich unversehens auf dem Platz im Spiel gegen Nizza II wieder. Monika fand sofort gut ins Spiel und der Mannschaft gelang es insgesamt sehr gut sich auf die Umstellung einzustellen, so das gegen Nizza II ein ungefährdeter 5:2 Sieg gelang. Gegen Frankfurt - die an diesem Wochenende fast all ihre „Meisterspieler“ zu Hause gelassen hatten -  konnte die Siegesserie direkt fortgesetzt werden, es gelang ein 6:1. Gegen Paris fanden die schwarz-gelben nie richtig ins Spiel. Da sie zu Beginn einige Leinenwürfe verursachten und in der zweiten Hälfte die Franzosen eine Abwehrlücke gnadenlos ausnutzten, ging das Spiel sehr klar mit 8:1 verloren. Die letzten beiden Turnierspiele gestalteten die Dortmunder wieder sehr eng. In beiden Spielen lagen die Ruhrstädter jeweils bis kurz vor Schluss noch in Führung, doch Teramo konnte das Spiel in den letzten eineinhalb Minuten noch drehen und gewann mit 4:3 und dem Europacupsieger Waasland gelang mit dem letzten Wurf noch das 2:2.

Doch am Ende des langen Turniertags war das gesamte Dortmunder Team unter anbetracht der Umstände mit den erreichten 7 Punkten, welche Platz 6 bedeuteten, zufrieden. Vor allem waren alle erleichtert, dass Andreas nach ca. 2 Stunden mit einer Schiene aus dem Krankenhaus zurück war und Hoffnung besteht, dass in einigen Wochen alles wieder verheilt ist. Gute Besserung! Turniersieger wurde Ciavai vor Waasland und Teramo.

Zu diesem ereignisreichen sportlichen Verlauf hatte das Turnier in Nizza auch noch sehr viel erfreuliches zu bieten. Neben einer perfekten Organisation am gesamten Wochenende, erhielten alle Mannschaften bei der feierlichen Siegerehrung wunderbare Pokale und eine Tüte mit kulinarischen Spezialitäten der Region. Eingerahmt wurde die Siegerehrung von Livemusik einer Spielmannstruppe und einem vom Bürgermeister gestifteten Aperitif mit Snacks. Zudem sorgte u. a. sehr aufwendiger Blumenschmuck und ein Massage-Team während des Turniertages für das besondere Wohlergehen aller beteiligten. Zur späten Stunde wurde der aufregende Tag mit einem französischen Menü auf einer turbulenten Abendveranstaltung beschlossen. Das ganz besondere Flair bekam das Turnier jedoch durch die 184 Zuschauer, die die Heimmannschaften, aber auch die Gästeteams sehr fair, aber vor allen sehr lautstark anfeuerten. Hier kam wirklich unvergessliche Gänsehautstimmung auf!  Das ganze Team des BSSV Dortmund bedankt sich für den unvergesslichen Turniertag und die herzliche Gastfreundschaft. Merci beaucoup Nizza!

das BSSV Startteam Nina Wolf, Andreas Schmitz, Carsten Bender, Helmut Jürgen.

die Siegerehrung in Nizza - Monika Bender mit dem Pokal

 

Ein Showdown Ausflug nach Berlin   (Sabrina Buschieweke berichtet)

Früh am morgen des 30. März 2012 machten sich vier Mitglieder des BSSV Dortmund auf die Reise nach Berlin, um dort an der 2. Deutschen Meisterschaft im Showdown teilzunehmen. Neben den beiden qualifizierten Spielern Carsten Bender und Andreas Schmitz fuhren noch die Trainerin Eliane Exner und die Betreuerin Sabrina Buschieweke mit. Die Spannung war relativ groß, weil keiner des Quartetts  Erfahrungen mit einem so großen Turnier hatte und ihnen nicht klar war, was sie erwarten würde. Kurz nach der Ankunft im Skandic Hotel Berlin, in dem die ganze Meisterschaft stattfand, stellte sich heraus, dass wegen Erkrankungen zwei qualifizierte Spieler nicht teilnehmen konnten. Somit rückte als dritte Spielerin des BSSV Dortmund Sabrina ins Teilnehmerfeld der Showdown DM nach.

Bereits um 15.30 Uhr begann für alle drei der Wettbewerb in jeweils einer vierer Gruppe. Carsten gelang es mit zwei Siegen und Andreas sowie Sabrina mit jeweils einem Sieg, sich für die Zwischenrunde am Samstagvormittag zu qualifizieren. Da wie gesagt die Spiele der drei teilweise gleichzeitig stattfanden, blieb Elli nichts anderes übrig, als von einem zum anderen zu wechseln, um die Spiele zu verfolgen. Nach dem Abendessen und einer guten Nacht im behaglichen Hotelzimmer ging es am Samstagmorgen um 8 Uhr für die drei in die Zwischenrunde. Auch nun musste Elli ihre Aufmerksamkeit wieder verteilen. Erneut hatten  Carsten, Sabrina und Andreas jeweils drei Spiele zu bestreiten, um sich für die Runde der letzten 16 zu qualifizieren. Leider lief es für Sabrina und Carsten nicht so gut und sie belegten mit jeweils drei Niederlagen in ihren Gruppen jeweils den 6. und letzten Platz. Andreas gelangen zwar zwei Siege. Dennoch konnte er nur den fünften Platz in seiner Gruppe belegen.

Alle drei nahmen dann am Samstagnachmittag an der Platzierungsrunde 17 bis 24 teil. Leider kam es dabei direkt zu einem vereinsinternen Duell zwischen Carsten und Andreas, das ersterer klar in zwei Sätzen für sich entscheiden konnte. Nachfolgend konnte Carsten zwei weitere hart umkämpfte Spiele für sich entscheiden und belegte einen sehr guten 17. Platz. Sabrina konnte bei einer Niederlage noch zwei Siege erzielen und belegte einen ebenfalls guten 19. Platz. Andreas konnte nach einer weiteren Niederlage abschließend sein letztes Spiel noch gewinnen und belegte einen versöhnlichen 23. Platz.

Am Sonntagmorgen beobachteten die vier Dortmunder dann noch die Endrunde der 8 besten Spieler Deutschlands und wussten anschließend, was sie noch zu lernen und welche Dinge sie noch zu trainieren haben. Wie im letzten Jahr gewann Antje Samoray vor Thomas Giese und Rainer Gundlach den Meistertitel mit einer makellosen Bilanz von sieben Siegen.

Besonders zu erwähnen bleibt noch die hervorragende Organisation des Turniers und der außergewöhnlich gute Austragungsort. Das weitgehend barieerefreie Hotel und die vor allem akustisch angenehmen vier Spielräume machten das eigene Spielen und das Verfolgen anderer Begegnungen  zu einem Vergnügen.

 

Enttäuschender 9. Platz bei  der Deutschen Torballmeisterschaft der Männer

 Am 17.03.2012 fand in Kassel die Deutsche Torballmeisterschaft statt. Die Herrenmannschaft vom Blinden und Sehbehinderten Sportverein Dortmund landete mit 4:14 Punkten und 18:23 Toren auf dem neunten Platz.

 Den einzigen Turniersieg holte man gegen die Gastgeber aus Kassel mit 6:1. Die anderen beiden Punkte wurden gegen den Stadtrivalen aus Dortmund-Kirchderne mit 2:2 und Landshut 3:3 erreicht. Man verbuchte Niederlagen gegen Augsburg, Borgsdorf und den alten und neuen Deutschen Meister Frankfurt 1:2; Marburg 3:4; Baden 1:4 und München 0:3!

 Die Devise ist jetzt aus dieser schlechten Meisterschaft die Richtigen Erkenntnisse zu ziehen und sich auf die kommenden Aufgaben zu konzentrieren.

 Es spielten: Andreas Schmitz, Carsten Bender, Cengiz Koparan, Hasan Koparan, Helmut Jürgen und Toni Monirji . Gecoacht wurde die Mannschaft von: Nina Wolf und Florian Feldhaus.

Hasan Koparan

 

Torballnachwuchs trifft sich in Dortmund

Vom 7.-8.3.2012 haben sich 150 Schülerinnen und Schüler zur NRW Landestorballmeisterschaft der Förderschulen Sehen an der Martin-Bartels-Schule in Dortmund getroffen. Die gesamte Schule hat mit einem gewaltigen Kraftakt diese Großveranstaltung gemeinsam organisiert und durchgeführt. An zwei Tagen, wurden auf drei Spielfeldern in vier altersklassen die Schüler-Landesmeister ausgespielt. Selbstverständlich hat es uns besonders gefreut, dass beide Dortmunder Teams die Finalrunden erreicht haben. Ebenso freute uns aber, dass auch die beiden Duisburger Mannschaften, die von Andreas Schmitz (Lehrer in Duisburg und Spieler beim BSSV Dortmund) trainiert wurden, ebenfalls um die Spitzenplätze mitspielten.

Der BSSV Dortmund gratuliert der Matin-Bartels-Schule ganz herzlich zur erfolgreichen Ausrichtung dieses Turniers und freut sich sehr über die gelungene Nachwuchsförderung im Torball. Gerne haben wir dies u. a. mit der Bereitstellung der Ausrüstung von zwei kompletten Spielfeldern unterstützt.

Wir freuen uns jetzt schon auf die weitere Kooperation mit der Martin-Bartels-Schule, u.a.  im Projekt BSSV-Torball-Kids, welches wir im Herbst dieses Jahres durchführen werden.

Hier ein Link zu einem Artikel der Ruhrnachrichten zum Turnier der Schule: http://www.ruhrnachrichten.de/lokales/dortmund/sueden/Bei-den-Torball-Meisterschaften-waren-die-Schueler-mit-den-Ohren-am-Ball;art2575,1580481

 

Showdownplatte an der Martin-Bartels-Schule eingeweiht

Am 15.2.2012 hat die Martin-Bartels-Schule Dortmund (Schule mit dem Förderschwerpunkt Sehen) eine neue Showdownplatte eingeweiht. Die Platte wurde in den letzten Sommerferien in dreiwöchiger Eigenarbeit vom Frank Pommerenke (Lehrer) gebaut. Der BSSV Dortmund freut sich sehr über dieses außerordentlich große Engagement!

Deshalb haben wir uns auch gerne dazu entschlossen, dieses Engagement mit der Spende von 5 paar Handschuhen zu unterstützen, damit die Schülerinnen und Schüler nicht auf Grund blauer Finger möglicherweise den Spaß an Showdown verlieren. Das sowohl bei den ganz kleinen, als auch bei den älteren Showdown sofort gut ankommt, zeigt sich beim ersten Schnuppertraining, welches Eliane Exner und Carsten Bender mit viel Freude durchführten.

Wir wünschen allen Schülerinnen und Schülern sowie den Lehrerinnen und Lehrern zukünftig viel Spaß rund um die Showdownplatte und hoffen nun auch beim Showdown auf eine gute Zusammenarbeit mit der Schule.

Die Westfälische Rundschau schreibt dazu:

Spielerischer Showdown an der Martin-Bartels-Schule

Spaß habe ihm das erste Showdownspiel gemacht, so der neunjährige Fabian, Schüler der Martin-Bartels-Schule in Aplerbeck. Am Mittwoch stand das neue Sportgerät den Schülern und Schülerinnen der Förderschule zum ersten Mal zur Verfügung. Showdown oder Tischball ist ein Spiel für Blinde und Sehbehinderte. Dabei versuchen zwei Spieler den mit kleinen Metallkugeln gefüllten Spielball mit einem Schläger ins gegnerische Tor zu platzieren. Das allerdings mit verbundenen Augen. Der Spielball kann nur mit den Ohren geortet werden. Frank Pommerenke, Lehrer an der Förderschule, hat den Tisch nach internationalen Vorgaben in drei Wochen selbst gemacht. Der amtierende NRW-Meister im Showdown, Carsten Bender, überreichte den Schülern und Schülerinnen als Geschenk vom Blinden und Sehbehinderten Sportverein Dortmund e.V. spezielle Handschuhe, die die Spielhände vor dem harten Ball schützen sollen. Fabian, eigentlich eher Fußballer, kann sich nach seiner ersten Tischballerfahrung vorstellen, den Sport im Verein zu trainieren.

 

Torball-Nord-DM (Hasan Koparan berichtet)

Am vergangenen Samstag, dem 28.01.2012 fand in Wilhelmshaven die Norddeutsche Meisterschaft im Torball statt. Der Blinden- und Sehbehinderten Sportverein Dortmund nahm an diesem Turnier teil und belegte nach einem spannenden Tag den 4. Platz und buchte damit das Ticket für die deutsche Meisterschaft in Kassel am 17.03.2012.

Der Spielplan bescherte den Dortmundern einen sehr schwierigen Auftakt. Gewohnheitstechnisch startete das Turnier mit der Begegnung gegen den Stadtnachbarn aus Dortmund-Kirchderne. In Halbzeit 1 entwickelte sich ein ausgeglichenes Spiel, allerdings konnten sich die Mannen von Hasan Caglikalp in der 2. Hälfte mit zwei erzielten Toren souverän durchsetzen und das Spiel verdient mit 4:2 für sich entscheiden. In der 2. Partie trat der Verein aus dem Ruhrgebiet gegen den aktuellen deutschen Meister aus Frankfurt an. Erneut gestaltete sich eine sehr enge und spannende Begegnung und es stand sehr lange 1:1. Als alle in der Halle sich mit dem Remis abgefunden hatten, gelang den Hessen im letzten Wurf der Siegtreffer.

Nach dem nicht optimalen Start für die Mannschaft von Nina Wolf, zeichnete sich die Begegnung gegen Borgsdorf als das erste Schlüsselspiel im Turnier aus. Mit einer sehr konzentrierten und souveränen Leistung bezwang man Borgsdorf verdient mit 4:2. Auch im darauf folgenden Spiel bot der 3. der letzten DM eine sehr stabile Abwehrleistung und schlug die neuformierte und stark aufspielende Mannschaft aus der Hauptstadt mit dem ersten und letzten Wurf mit 2:0. Im 5. Turnierspiel musste die Mannschaft aus der Bierstadt einen herben Rückschlag hinnehmen. In den 10-Minuten gelang es Dortmund nicht die Abwehr von Braunschweig zu überwinden und zudem leistete man sich zu viele Abwehrfehler und verlor verdient mit 0:3. Nach diesem Match herrschte in der Mannschaft eine negative Stimmung, da man mit 4:6 Punkten die Qualifikation ernsthaft in Gefahr gebracht hatte. Trainerin Nina Wolf musste viel Aufbauarbeit leisten, um die Jungs wieder zu motivieren. In den kommenden zwei Begegnungen mussten die Mannen von Nina Wolf 4 Punkte holen, um im Rennen zu bleiben. Gegen Magdeburg (6:0) und Wilhelmshaven (2:1) glänzte die Truppe um Helmut Jürgen zwar nicht immer, jedoch holte man die 4 Punkte und meldete sich somit zurück im Turnier.

Die letzten beiden Gegner kamen aus Hessen und waren direkte Konkurrenten um die Qualifikationsplätze. Gegen die Lahnstädter aus Marburg taten sich die Schwarz-Gelben sehr schwer und verloren durch platziert geworfene Hoppelbälle mit 1:3. Im letzten Turnierspiel ging es für den BSSV Dortmund um sehr viel. Frankfurt II war punktgleich und hatte ein Spiel weniger auf dem Konto. So war ein Sieg Pflicht und wie Trainerin Wolf immer wieder betonte sollte dieser möglichst hoch ausfallen. Dank einer hervorragenden Offensivleistung von Carsten Bender gewann man hochverdient mit 8:3. Nach dieser Begegnung mussten die Torballer des BSSV Dortmund noch einwenig zittern, jedoch stand am Ende fest, dass sich der Blinden- und Sehbehinderten Sportverein Dortmund mit 10:8 Punkten und 26:18 Toren sich für die DM in Kassel qualifiziert hatte.

„Ich bin sehr erleichtert, dass wir es gepackt haben“, freute sich eine glückliche Trainerin am Ende eines langen Tages. „In Kassel werden die Karten neu gemischt und wir haben dort nichts zu verlieren“, motivierte Wolf ihre Mannschaft weiter. „Bis dahin werden wir noch an unseren Schwächen arbeiten“, so Wolf am Ende.

Für den BSSV Dortmund spielten:

Andreas Schmitz, Carsten Bender, Cengiz Koparan, Hasan Koparan und Helmut Jürgen. Gecoacht wurde das Team von Nina Wolf.

BSSV Team ohne Helmut Jürgen von links: Carsten Bender, Cengiz Koparan, Trainerin Nina Wolf, Andreas Schmitz, Hasan Koparan

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BSSV-Dortmund feiert weihnachtlichen Jahresabschluss 2011

Am  Freitag den 9.12.11 hat der Blinden und Sehbehinderten Sportverein Dortmund im Rahmen einer Weihnachtsfeier den Abschluss eines ereignisreichen Jahres 2011 gefeiert. In der Vereinsgaststätte Flora konnte der Vorstand ca. 40 Mitglieder, Freunde und Förderer begrüßen und gemeinsam mit ihnen noch einmal das ereignisreiche Jahr 2011 Revue passieren lassen. Highlights des Jahres waren u. a. das erfolgreiche Abschneiden bei der Torball-DM, die Einführung der neuen Sportart Showdown, das selbst ausgerichtete internationale Torballturnier oder der große Sommerausflug. Der Verein bedankte sich bei dieser Feier bei allen die dem Verein das ganze Jahr über z. T. zum wiederholten male tatkräftig oder finanziell großzügig unterstützt haben. Ohne das Engagement der zahlreichen Freunde und Förderer wäre ein so buntes und erfolgreiches Vereinsleben keinesfalls möglich.

Besonders stolz ist der Verein darauf, dass zahlreiche Mitglieder dem Verein schon mehrere Jahrzehnte treu sind. In diesem Jahr wurden für ihre langjährige Mitgliedschaft u. a. Michael Hölscher (30 Jahre), Angelika Halfter (25 Jahre) und Cengiz Koparan (10 Jahre) geehrt.

Am Morgen nach der Weihnachtsfeier fand zum zweiten mal ein weihnachtliches vereinsinternes Spaßturnier statt. Ziel dieses Turniers ist es u. a. sehenden Mitgliedern und Freunden des Vereins einmal die Gelegenheit zu geben Torball selbst auszuprobieren. Dieses mal wagten sich Christina Maret, Bernd Meier und Nina Wolf jeweils unterstütz mit zwei erfahrenen Mitspielern aufs Feld. Sie schlugen sich alle sehr gut und Nina belegte mit ihren „Schlafmützen“ den ersten Platz. Die weiten Plätze belegten die „Stars of Bells“, die „Wilden Mädels“ und die „Sauerbender“.

Wir wünschen allen Vereinsmitgliedern, Freunden, Bekannten und Förderern

"Frohe Weihnachten" und ein gutes "Neues Jahr".

Carsten Bender  (Vorsitzender)

 

 

3. Platz für den BSSV Dortmund in Hannover.             Hasan Koparan berichtet

Am 03.12.2011 nahm der Blinden- und Sehbehindertensportverein Dortmund am Louis-Braille-Torballturnier in Hannover teil und belegte am Ende den 3. Platz. Insgesamt 7 Mannschaften versuchten in einer einfachen jeder-gegen-jeden-Runde den Sieger auszuspielen. Dabei ging der BSSV Dortmund mit einer ungewohnten Formation an den Start und testete einige neue Spielvarianten aus.

Borgsdorf war für den dritten der Deutschen Meisterschaft der erste Gegner im Turnier. Doch die Dortmunder legten einen katastrophalen Start hin und lagen nach den ersten 3 Ballwechseln deutlich mit 0:3 hinten. Auch wenn die Mannschaft von Eliane Exner sich auf 2:3 zurück kämpfte und Moral bewies, mussten sie am Ende das Spiel mit 3:5 geschlagen geben.

Die darauf folgende Begegnung gestaltete sich sehr spannend. Dieses Mal waren es die Dortmunder, die relativ schnell 3:0 führten. Doch die neue und junge Mannschaft aus Berlin bewies Moral und konnte noch in Halbzeit eins  auf 2:3 verkürzen. In der 2. Hälfte schossen beide Teams jeweils ein Tor, so dass sich der BSSV knapp mit 4:3 durchsetzen konnte. Im 3. Spiel des Tages gegen Wilhelmshaven, die durch zwei Spieler vom ISC Dortmund-Kirchderne unterstützt wurden, erwischte der BSSV einen ähnlich miserablen Start, wie in der Auftaktpartie. So lagen die Schwarz-Gelben wiederholt an diesem Tag mit 0:3 hinten und konnten die Begegnung nicht mehr drehen. Am Ende musste sich der Verein aus dem Ruhrgebiet, vielleicht um ein Tor zu hoch, aber absolut verdient mit 2:6 verloren geben.

„Ihr seid nicht konzentriert genug“, kritisierte Eliane Exner Ihre Spieler nach dieser Niederlage. „Im nächsten Spiel möchte ich, dass ihr 10-Minuten absolut konzentriert und sicher in der Abwehr spielt“, verlangte Sie von ihren Spielern. Und diese Vorgaben setzte die Mannschaft auch direkt um. Gegen Magdeburg, die bis dahin ungeschlagen waren und eine sehr starke Vorstellung boten, dominierte man die Begegnung zumindest neun Minuten lang und führte verdient mit 3:0. Die letzten beiden Tore im Spiel änderte nichts daran, dass der BSSV Dortmund diese Begegnung mit 3:2 gewann. Im vorletzten Spiel gegen die Gastgeber kam Sabrina Buschieweke zu ihrem ersten Einsatz bei einem Männerturnier. Es entwickelte sich ein sehr spannendes und Abwechslungsreiches Spiel. Langenhagen konnte einen 1:3-Rückstand noch umdrehen und führte kurz nach der Halbzeit sogar mit 4:3, doch der BSSV schlug mit 2-schnellen Toren zurück. Doch das war noch nicht das Ende dieser Partie, Langenhagen glich noch einmal kurz vor dem Schlusspfiff aus. Im aller letzten Wurf traf Dortmund dann doch noch zum 6:5-Endstand.

Im letzten Spiel hätte ein Unentschieden gegen Halle für die Mannschaft von Eliane Exner gereicht um dritter zu werden. Doch zur Halbzeit lagen die Mannen aus der Bierstadt mit 0:2 und zwischenzeitlich mit 1:3 hinten. Erneut gab sich die Mannschaft nicht geschlagen und egalisierte die Begegnung. Im aller letzten Wurf prallte der Ball von einem gegnerischen Spieler noch an die Latte und verhinderte somit den 4:3-Siegtreffer für den BSSV. Am Ende belegte der BSSV Dortmund mit 7:5 Punkten und 21:24 Toren Platz 3 hinter Wilhelmshaven und Magdeburg.

Für den BSSV Dortmund spielten: Andreas Schmitz, Hasan Koparan, Rüdiger Steinhanses, Sabrina Buschieweke und Toni Monirji. Trainiert wurde die Mannschaft von Eliane Exner.

       

   das BSSV-Team auf der Rückreise von Hannover

 

Die ersten Früchte!!  Der erste Erfolg im Showdown für den BSSV Dortmund

Eliane Exner berichtet

Am vergangenen Samstag (26.11.11) fand das erste Qualifikations-Turnier im Showdown in NRW statt. Ausrichter war der ISC Viktoria Dortmund-Kirchderne. Insgesamt haben 12 Spielerinnen und Spieler aus vier verschiedenen NRW Standorten teilgenommen (Soest, Bonn, BSSV Dortmund, ISC  Dortmund-Kirchderne).  Zudem stellten die beiden Dortmunder Standorte jeweils eine Schiedsrichterin, die an diesem Tag beide eine sehr erfolgreiche Premiere feierten.

Als Spielmodus hatte sich der Ausrichter für Gruppenspiele entschieden. Zunächst wurde in vier 3er-Gruppen jeder gegen jeden gespielt. Danach spielten noch einmal alle Ersten, alle Zweiten und alle Dritten in einer Gruppe gegeneinander. Hieraus ergaben sich am Ende die Platzierungen. D.h. die Gruppenersten nach der ersten Runde würden sich bereits automatisch für die DM qualifizieren. Hinzukämen noch die zwei besten Zweitplatzierten, die sich in der zweiten Gruppenphase durchsetzten.

Um nicht zu spät fertig zu werden, wurden die Spiele auf einen Satz und ein Zeitlimit von 8 Minuten beschränkt, u. a. um vor Ende des Ruhrpottderbys Dortmund-Schalke noch die sichere Heimreise antreten zu können.

Das erste Spiel fand gleich mit Dortmunder Beteiligung statt. Carsten eröffnete die erste Gruppenspielrunde gegen Harald, einem Spieler aus Bonn. Nach ein paar Eingewöhnungsbällen – die Platte war schließlich unbekannt – dominierte Carsten schnell das Spielgeschehen. Obwohl die Platte, aufgrund ihrer sehr rutschigen Eigenschaft, nicht das gewohnte Spiel zuließ, war die technische Überlegenheit von Carsten nicht zu übersehen. Ein sicherer Sieg konnte eingefahren werden, da der Gegner sich erst im Verlauf des Turniers spielerisch zu verbessern wusste. Als nächster BSSVer trat Andreas an die Platte. Auch er konnte in souveräner Art sein Auftaktmatch gewinnen. Als letzte war schließlich Sabrina an der Reihe. Sie hatte es gleich mit einem sehr starken Gegner zu tun, nämlich mit dem bereits DM erprobten Hasan Caglikalp. Obwohl dieser mit einem sehr harten und schnellen Spiel zu beeindrucken versuchte, ließ sich Sabrina nicht aus der Ruhe bringen. Sie konzentrierte sich auf ihre Stärke, die Abwehr, und nutzte die Chancen, die sich ihr boten eiskalt aus, sodass sie am Ende zur Überraschung aller als Gewinnerin die Platte verließ. Damit war allen drei BSSVlern ein hervorragender Start ihr erstes Turnier geglückt und die Anfangsnervosität legte sich.

Carsten und Andreas konnten auch ihr nächstes Gruppenspiel gewinnen, sodass sie als Gruppensieger feststanden und damit schon für die DM qualifiziert waren. Sabrina musste dagegen in ihrem letzten Gruppenspiel in zweierlei Weise eine bittere Niederlage hinnehmen.  Erstens, weil sie gegen einen Gegner verlor, der gut spielte, aber in Normalform für Sabrina schlagbar gewesen wäre.  Doch sie fand  während der gesamten Partie nicht zu ihrer gewohnten Form, sodass sie am Ende relativ glatt verlor. Zweitens  führte die Niederlage dazu, dass alle drei Spieler in dieser Gruppe ein Spiel gewonnen hatten, sodass die Entscheidung das Torverhältnis bringen musste. Das bedeutete für Sabrina, dass sie am Ende nur Gruppendritte wurde und damit bedauerlicherweise nicht mehr in die Entscheidung um die DM-Plätze eingreifen konnte.

Die zweite Gruppenphase wurde dann noch einmal sehr spannend. Neben ein paar sehr glatten Spielen, gab es einige hart umkämpfte Partien. Erfreulicherweise waren es meist die BSSVer, die diese Spiele bestritten. So mussten sogar zwei Partien vor Beendigung des Satzes, aufgrund der abgelaufenen Spielzeit, abgepfiffen werden.

Am Ende spielten sowohl in der Gruppe der Zweitplatzierten, als auch in der Gruppe, der Erstplatzierten nicht die Punkte, sondern wieder die Tordifferenz die entscheidende Rolle.

Das entscheidende Spiel, das den Turniersieger hervorbringen sollte, war auch das letzte Spiel des Tages und dann auch noch ein rein BSSVer-Internes Match, nämlich Carsten gegen Andreas. Beide spielten ihr bestes Showdown, doch am Ende entschied die bessere Defensive von Carsten das Spiel zu seinen Gunsten. Dies bedeutete für Carsten schließlich, dass er sehr überraschend, aber auch verdient das Qualifikations-Turnier gewann. Andreas belegte einen auch hervorragenden 3.Platz und Sabrina konnte sich am Ende noch über einen 10ten Platz freuen.

Zusammenfassend lässt sich sagen. Das Turnier sorgte für die Erkenntnis, dass die Showdowner vom BSSV Dortmund in NRW bereits sehr gut mithalten können. Das Turnier war eine tolle Erfahrung für alle. Die Spiele wurden sehr fair geführt, alle waren begeistert und sehr motiviert bei der Sache und das Wichtigste, alle hatten viel Spaß!

Hier die gesamten Platzierungen im Überblick:1. Carsten (BSSV Dortmund), 2 .Hasan (Dortmund-Kirchderne), 3. Andreas S. (BSSV Dortmund), 4. Henning (Dortmund-Kirchderne), 5. Armin (Soest) 6. Salih (Soest), 7. Niels (Soest), 8. Monika (Bonn), 9. Harald (Bonn), 10. Sabrina (BSSV Dortmund), 11. Andreas G. (ohne Standort), 12. Hugo (Bonn).

die Qualifizierten für die Showdown-DM in Berlin

das Team des BSSV mit ihrer Trainerin Eliane Exner

 

 

3 BSSV-Spieler freuen sich auf das DM-Qualifikationsturnier NRW

Nach der Meldung von 9 Spielern zum NRW Qualifikationsturnier wurde dem BSSV Dortmund vom Showdownbeauftragten der Region NRW mitgeteilt, dass nur 3 Spieler am Turnier teilnehmen können. Hintergrund ist, dass die Organisation eines Turniers mit mehreren Spieltischen bzw. mehreren Spielrunden als nicht realisierbar eingeschätzt wurde. Diese Auffassung wurde auch vertreten, nachdem der BSSV Dortmund umfangreiche Unterstützung (Tisch, Räume, Schiedsrichter, Helfer etc.) angeboten hat.

So musste der BSSV Dortmund mit den 10 aktiven Tischballern kurzfristig einen eigenen Ausscheidungswettbewerb durchführen. Dazu wurden zwei Gruppen zu je 5 Spielern gelost, die in einer einfachen Runde jeder gegen jeden spielten. Die ersten beiden dieser Gruppen spielten dann in einer Finalrunde die drei Starter für das NRW Turnier aus. Alle Spiele wurden über zwei Gewinnsätze gespielt, in der Gruppenphase mit einem Zeitlimit von 15 min. Die einzige Einschränkung die gemacht wurde war, dass die 3 nicht sehbehinderten Spielerinnen nicht in die Finalrunde einziehen konnten.

Dies führte dazu, dass Eliane Exner, die die Gruppe 1 mit der maximalen Punkteausbeute souverän gewann, auf Platz drei zurückgesetzt wurde und Carsten Bender sowie Andreas Becker in die Finalrunde einzogen. In  Gruppe 2 setzten sich Andreas Schmitz und Sabrina Buschieweke durch. Am Donnerstag  den 18.11. wurde die äußerst spannende Finalrunde ausgespielt. Viele  Spiele gingen über drei Sätze und die Gewinner standen erst nach dem letzten Spiel fest. Mit einem Punkt Vorsprung konnte Carsten Bender den Ausscheidungswettbewerb knapp vor den punktgleichen Andreas Schmitz und Sabrina Buschieweke gewinnen. Die Spieler die nicht in die Finalrunde einzogen, spielten in Platzierungsspielen die weitere Rangliste aus. Auch diese Platzierungsspiele waren z. T. sehr knapp.  Insgesamt wurden alle Spiele hoch engagiert, aber immer sehr fair und mit viel Spaß am Spiel bestritten.

Dieser erste interne Showdownwettbewerb des BSSV Dortmund wurde von Eliane Exner hervorragend geplant und durchgeführt. Herzlichen Dank! Nun freuen sich die qualifizierten des BSSV Dortmund auf das NRW Qualifikationsturnier und sind gespannt was sie dort erwartet!

Rangliste: 1. Carsten Bender, 2. Andreas Schmitz, 3. Sabrina Buschieweke, 4. Andreas Becker,5. Eliane Exner, 6. Helmut Jürgen, 7. Karola Grimm, 8. Viktoria Reul-Kallenberg, 9. Monika Bender, 10. Maren Grübnau.

 

Erfolgreiche Torball-Landesmeisterschaft für den BSSV Dortmund  (Hasan Koparan berichtet)

Am vergangenen Samstag, den 12.11.2011, fand in Dortmund-Kirchderne die Landesmeisterschaft in Nordrhein-Westfalen statt. Neben dem Gastgeber, starteten zwei Teams des Blinden- und Sehbehindertensportvereins Dortmund und die Mannschaft aus Gelsenkirchen komplettierte das Starterfeld.

In einer Hin- und Rückrunde spielten die Vereine aus dem Ruhrgebiet die drei Qualifikationsplätze für die Nordrunde aus. Direkt im ersten Spiel traten Dortmund I und Dortmund II gegeneinander an. Es entwickelte sich eine einseitige Partie, denn gegen die platzierten Würfe hatte die Abwehrreihe von Dortmund II nicht viel entgegen zu setzen. So ging diese Begegnung 9:1 aus. Dortmund I entschied auch das 2. Turnierspiel klar für sich. Von Anfang an dominierte man die erfahrene Mannschaft aus Gelsenkirchen und gewann auch in dieser Höhe verdient mit 6:1. Dortmund II hatte mit dem Gastgeber aus Dortmund-Kirchderne eine sehr schwierige Aufgabe vor sich. Man gestaltete die Begegnung lange offen, konnte jedoch nicht verhindern, dass Dortmund-Kirchderne im Angriff sehr gut aufspielte und verdient mit 4:2 die Oberhand behielt.

Die letzten Spiele in der Hinrunde verlangten beiden BSSV Teams noch einmal alles ab. Während Dortmund I in einem packenden Spiel den Gastgebern mit 1:4 unterlag, wobei die letzten beiden Tore in der letzten Minute fielen, bezwang Dortmund II in einem sehr spannenden Spiel Gelsenkirchen mit 2:1. Ab diesem Spiel war die Steigerung der 2. Mannschaft von Helge Bröckelmann deutlich zu erkennen.

Denn zum Auftakt der Rückrunde hatten sie Dortmund I am Rande einer Niederlage. Durch eine sehr stabile Abwehr und mit schnellen Würfen führte das Team von Helge Bröckelmann mit 2:0. Doch in der 2. Halbzeit spürte man, dass Dortmund I engagierter und zielstrebiger antrat. So drehten die Schützlinge von Eliane Exner die Begegnung und gewannen mit dem letzten Wurf 3:2. Auch im nächsten Aufeinandertreffen von Dortmund II gegen Kirchderne entwickelte sich ein sehr spannendes Spiel. Kurz vor dem Ende glich der BSSV mit einem sehenswerten Konter zum 2:2 aus. Doch der ISC konnte kurz danach noch einmal zurückschlagen und bezwang den BSSV Dortmund zum 3. Mal an diesem Tag. Nach dieser Partie bezwang die 1. Mannschaft des BSSV Dortmund Gelsenkirchen souverän mit 3:1.

Vor den letzten Turnierspielen stand schon fest, dass ISC Dortmund-Kirchderne und Dortmund I sich für die Nordrunde qualifiziert hatten. Dennoch fand im 2. Aufeinandertreffen dieser Mannschaften ein sehr packendes Spiel statt. Die Gastgeber führten schnell mit 2:0 und schienen die ganze Begegnung im Griff zu haben. Doch die Mannschaft von Eliane Exner bewies Moral und kämpfte sich zurück. So drehte der BSSV Dortmund diese Begegnung und besiegte den ISC Dortmund-Kirchderne mit 4:2. Im aller letzten Turnierspiel trennten sich BSSV Dortmund II und Gelsenkirchen mit 1:1.

So belegte der BSSV Dortmund I mit 10:2 Punkten und 26:11 Toren rang zwei. Das 2. Team belegte mit 3:9 Punkten und 10:21 Toren Platz 3.

Für Dortmund I spielten: Andreas Schmitz, Cengiz Koparan, Hasan Koparan und Helmut Jürgen. Gecoacht wurde das Team von: Eliane Exner.

Für Dortmund II spielten: Andreas Becker, Carsten Bender, Marc Fälker, Rüdiger Steinhanses und Toni Monirji.

Einen sehr erfolgreichen Einstand konnte auch Karola Grimm vom BSSV als Torballschiedsrichterin  feiern. Sie hatte 2010 ihre Lizenz erworben und überzeugte bei Landesmeisterschaft mit einer souveränen Leistung.

 

Erfolgreiches Heimturnier für den BSSV  (Hasan Koparan berichtet)

Der Blinden- und Sehbehindertensportverein Dortmund veranstaltete am Samstag, dem 08.10.2011, ein internationales Torballturnier. Dabei nahmen 3 Mannschaften der Gastgeber am Turnier teil und kämpften mit 7 anderen Teams in einer einfachen Runde jeder gegen jeden um den ersten Platz.

Unabhängig von den Platzierungen gaben alle 10-Aktiven ihr Bestes um ihr Heimspiel erfolgreich zu gestalten. Die 3. Mannschaft von Dortmund, die nach der Absage von Magdeburg zusammengestellt wurde und in dieser Form nie zusammen gespielt hatte, belegte am Ende den 10. Platz. In allen Begegnungen gaben die Schützlinge von Helge Bröckelmann 100%. Am Ende reichte es jedoch nur zu einem Sieg gegen SSG Marburg mit 5:4.

Mehr Freude hatten die Verantwortlichen der Schwarz-Gelben mit Dortmund II. Das Team, welches an diesem Tag von Karl-Heinz Lauer betreut wurde, erzielte am Ende ein sehr gutes und überraschendes Ergebnis. Mit 11:7 Punkten und 35:24 Toren wurde die Mannschaft am Ende dritter. Besonders hervorzuheben war der Sieg im vorletzten Turnierspiel über Karlsruhe. Nach einem 1:3-Rückstand zur Halbzeit drehten die Spieler aus der Bierstadt die Partie und gewannen mit 4:3.

Die erste Mannschaft des BSSV Dortmund, die an diesem Tag erneut von Nina Wolf gecoacht wurde, hatte eher einen unglücklichen Tag erwischt. Im Angriff lief es nicht wie üblich und in einigen Begegnungen war das Glück eher auf der Seite der gegnerischen Teams. Am ende reichte es mit 7:11 Punkten nur für Platz 7. Mit 21 Gegentoren präsentierte die Dortmunder Mannschaft aber eine sehr gute Abwehr.

In einem Punkt waren sich alle Aktiven und Trainer einig. Es war ein sehr positives Turnier mit vielen guten Begegnungen und eine gute Vorbereitung für die Landesmeisterschaft in einem Monat.

Für den BSSV Dortmund waren aktiv: Rüdiger Steinhanses (BSSV III), Marc Fälker (BSSV III), Toni Monirji (BSSV III),

Carsten Bender (BSSV II), Andreas Becker (BSSV II), Hasan Koparan (BSSV II), Melanie Schäfer (BSSV II),

Andreas Schmitz (BSSV I), Cengiz Koparan (BSSV I), Helmut Jürgen (BSSV I).

Betreut wurden die Teams von: Helge Bröckelmann (BSSV III), Karl-Heinz Lauer (BSSV II), Nina Wolf (BSSV I)

Abschlusstabelle:

Frankfurt
Karlsruhe
Dortmund II
Marburg
Vorarlberg
Mol
Dortmund I
Wien
Kaiserslautern
Dortmund III

 

Gute Leistung bringt den 4. Platz in Frankfurt

Am Samstag, den 01.10.2011, fand in Frankfurt ein internationales Freundschaftsturnier im Torball statt. Der Blinden und Sehbehindertensportverein (BSSV) Dortmund nahm mit einer Herrenmannschaft am Turnier teil und belegte am Ende einen guten 4. Platz. Insgesamt 12 Teams versuchten in 2 6-er Gruppen sich für die Endrunde zu qualifizieren, wobei nur die ersten drei der Gruppen weiterkamen.

Die Dortmunder, die vom neuen Duo Nina Wolf und Florian Feldhaus gecoacht wurden, fingen sehr engagiert an und bezwangen im ersten Spiel Brüssel klar mit 7:1. Auch die Damenmannschaft von SG Hessen wurde mit dem gleichen Ergebnis bezwungen. Im 3. Gruppenspiel wartete die Mannschaft von SG Baden auf die Schützlinge von Nina Wolf, die zum ersten mal eine Mannschaft auf einem Turnier betreute. Es entwickelte sich ein spannendes Spiel. Die Abwehrreihen der beiden Mannschaften machten kaum Fehler, so dass die Strafstöße diese Partie entschieden. Durch solch ein Tor gingen die Dortmunder in Führung, konnten diese jedoch nicht verteidigen und verloren durch ein Strafstoßtor am Ende knapp, doch verdient mit 1:2.

In der darauf folgenden Begegnung traf man auf die 2. Mannschaft von Frankfurt. Nach einer sehr torreichen ersten Halbzeit, in der die Schwarz-Gelben mit 6:3 führten, gestaltete man die 2. Halbzeit kontrollierter und gewann dieses Match souverän mit 7:5. Dieser Sieg bedeutete gleichzeitig die Qualifikation für die Endrunde. Um jedoch Punkte für diese mitzunehmen musste man die junge Mannschaft aus Marburg bezwingen. Doch der BSSV musste im gesamten Spiel einem knappen Rückstand hinterher laufen. Die gut aufspielende Marburger Mannschaft konnte ihre knappe Führung verteidigen und schlug den BSSV mit 4:3. Am Ende war man in der Gruppe mit 6 Punkten 2., nahm jedoch keinen einzigen Zähler mit in die Endrunde.

Der erste Gegner in dieser Runde war der deutsche Meister und Gastgeber Frankfurt I. Durch eine sehr konzentrierte und fehlerlose Leistung in der Abwehr besiegte der BSSV die Hessen deutlich mit 5:1. „Das ist ein klasse Spiel von euch gewesen“, lobte Wolf ihre Spieler. „Ihr habt auch das Potenzial die nächsten beiden Gegner zu schlagen“, motivierte sie ihre Mannschaft weiter. So ging es gegen die Schweizer Gäste aus Basel. Eine frühe Führung konnte man nicht verteidigen und geriet noch in der ersten Halbzeit in Rückstand. In den zweiten 5-Minuten biss man sich die Zähne an der absolut sicher stehenden Abwehr der Schweizer aus und verlor das Spiel erneut knapp mit 1:2. Im letzten Turnierspiel trat der 3. der letzten deutschen Meisterschaft gegen Vorarlberg aus Österreich an. Ganz früh in der Begegnung ging die Mannschaft aus dem Ruhrgebiet in Führung und verwaltete diese bis zum Abpfiff.

Somit belegte das Team mit 4-Punkten aus der Endrunde den 4. Platz. Alle 8-Begegnungen mitberechnet hatte der Blinden und Sehbehindertensportverein Dortmund ein Torverhältnis von 32:16. „Ihr könnt mit dem Ergebnis wirklich zu frieden sein“, lobte das neue Trainerduo die Mannschaft. Nun freut sich der BSSV Dortmund auf den kommenden Samstag, wenn das eigene Turnier starten wird.

Für den BSSV Dortmund spielten: Andreas Schmitz (6 Tore), Cengiz Koparan (10 Tore), Hasan Koparan (6 Tore), Helmut Jürgen (10 Tore). Gecoacht wurde das Team von: Nina Wolf und Florian Feldhaus.

Ein Bericht von Hasan Koparan

 

 

Am 24.09.11, fand ein internationales Torballturnier in Dortmund-Kirchderne mit den Mannschaften  Dortmund-Kirchderne, (Herren- und Damenmannschaft), aus Frankfurt, Wien, Halle und des BSSV Dortmund

Der BSSV reiste mit den Spielern, Helmut Jürgen, Andreas Schmitz, Toni Monirji, Marc Fälker und Trainer Karl Heinz Lauer an.

Gespielt wurde zunächst in einer Vorrunde Jeder gegen Jeden.  Die ersten- und letzten drei Teams der Vorrunde, sollten dann noch einmal untereinander in einer "Dreier-Zwischenrunde",  gegen einander antreten. Die Punkte aus jeder Runde wurden mitgenommen. Dann sollte ein Halbfinale, 1. Gegen 4., und 2. Gegen 3., stattfinden. Die Sieger qualifizierten sich fürs Finale, die Verlierer spielten um Platz 3. 

Der BSSV Dortmund musste im ersten Spiel zunächst gegen die Wiener antreten. Von Beginn an entwickelte sich ein Spiel, in dem die Abwehrreihen dominierten. Es entstand der Eindruck, als müssten die Strafwürfe über Sieg oder Niederlage entscheiden, und lange sah es so aus, als würde es 0:0 ausgehen. Aber der BSSV bewies Geduld, und gewann das Spiel am Ende mit 2:0. Daraufhin folgte das Spiel gegen die VSG Frankfurt.  Die "Schwarz-Gelben" kamen in der ersten Halbzeit nicht ins Spiel. Die Frankfurter warfen sehr hart und gezielt, und trafen immer wieder die Schnittstellen in Dortmunds Defensive. Somit stand es schon zur Halbzeit 4:0 für Frankfurt. Aber der BSSV kämpfte unverdrossen weiter, und konnte die 2. Halbzeit mit 2:2, zumindest ausgeglichen gestalten. Endstand: 6:2 für Frankfurt.

Die Mannschaft hakte das Spiel jedoch schnell ab, und konzentrierte sich jetzt auf den Vergleich mit den Kirchderner Damen. Schon im Vorfeld waren die Dortmunder gewarnt, denn die Kirchdernerinnen hatten, durch ihre guten und gefährlichen Hoppelbälle, schon das Team aus Halle,  am Rande einer Niederlage gehabt. Der BSSV begann konzentriert, und führte zwischendurch mit 2:0, und 3:1, aber die Damen des ISC Viktoria gaben nicht auf, und kamen zwischendurch sowohl auf 1:2, als auch auf 2:3 heran. Die Lauer-Schützlinge blieben aber dran, und gewannen das Spiel am Ende mit 5:2. Nun folgte das Spiel gegen die Kirchderner Herren. Von Anfang an zeigte der BSSV eine ruhige, und konzentrierte Leistung, und gewann recht souverän mit 3:0. Zum Ende der Vorrunde musste man nun noch gegen die Mannschaft aus Halle antreten. Schon bei der Nordrunde hatten sich die Jungs aus der Bierstadt gegen dieses Team sehr schwer getan. Auch hier kam man am Ende in einem sehr zähen Spiel, bei dem es weiß Gott keine Schönheitspreise zu gewinnen gab, auch nicht über ein 2:2 hinaus.  

Somit belegte die Mannschaft am Ende der Vorrunde den 3. Platz, und musste jetzt in der Zwischenrunde  gegen die Teams aus Wien und Frankfurt antreten.

Zunächst folgte das Spiel gegen den Tabellenführer nach der Vorrunde, die VSG Frankfurt.  Es entwickelte sich jedoch jetzt ein völlig anderes Spiel als noch in der Vorrunde. Die Frankfurter versuchten es zwar wieder mit sehr gezielten Bällen, aber die Dortmunder hielten von Anfang an noch besser dagegen, und führten sogar zwischenzeitlich mit  2:0 und 3:1, aber am Ende schafften die Hessen doch noch den Ausgleich, und den Endstand zum 3:3.

Im nächsten Spiel gegen Wien war bei den Bierstädtern irgendwie die Luft raus, und sie verloren mit 1:4.

Somit ergab sich nach beiden Zwischenrunden folgendes Tabellenbild: 1. Frankfurt, 2. Wien, 3. Kirchderne Herren, 4. BSSV Dortmund, 5.Halle, 6. Kirchderne Damen.

Jetzt musste der BSSV Dortmund also im Halbfinale, zum 3. Mal an diesem Tag,  gegen die VSG Frankfurt antreten. Auch hier war es ein interessantes Spiel auf Augenhöhe. Leider lagen die Dortmunder relativ schnell mit 0:2 zurück. Der Anschlusstreffer zum 1:2, kurz vor Schluss, kam leider zu spät. Das 2. Halbfinale gewannen die Kirchderner Herren gegen Wien.

Da das Spiel um Platz 3 aus Zeitgründen nicht mehr stattfand, wurden die BSSVer am Vierter.  Das Finale gewann Frankfurt gegen die Herren aus Kirchderne.

Am Ende eines langen Tages war Trainer Karl Heinz Lauer mit seiner Mannschaft zufrieden.

Abschlusstabelle:

  1. Frankfurt
  2. Kirchderne Herren
  3. Wien
  4. BSSV Dortmund
  5. Halle
  6. Kirchderne Damen            (Ein Bericht von Marc Fälker)

 

 

Beim BSSV-Dortmund endet ein Ereignisreicher erster Showdown-Sommer

Anfang Mai 2011 weihte der Blinden und Sehbehinderten Sportvereine Dortmund (BSSV) an der Technischen Universität Dortmund offiziell seine neue Showdownplatte ein. Schon bei der feierlichen Eröffnungsveranstaltung, an der ca. 30 Personen teilnahmen, zeigte sich, dass das Interesse an Showdown sehr groß war. Dies sollte sich während des gesamten Sommers nicht ändern! So wurde Showdown bei verschiedensten Veranstaltungen zahlreichen Interessierten vorgestellt.

Den Auftakt machte das große Uni-Sommerfest, an dem die Interessengemeinschaft behinderter, chronisch kranker und nicht behinderter Studierender gemeinsam mit dem BSSV vielen angehörigen der Hochschule die neue Sportart präsentierte. Zum Abschluss des Sommersemesters verbrachte das Team von Prof. Dr. Renate Walthes, Lehrstuhl für Rehabilitation und Pädagogik bei Blindheit und Sehbehinderung, einen sehr geselligen Abend am Showdowntisch.

Sabrina Buschieweke und Andreas Schmitz machten Showdown weit über die Grenzen Dortmunds hinaus bekannt: Sie führten einen kleinen Showdown-Workshop mit 14 Studierenden aus Kenia und Ghana durch. Der Workshop war dabei ein Programmpunkt  des an der TU Dortmund durchgeführten Sommer-School Programms. Die afrikanischen Studierenden waren z. T. sehr begeistert und schmiedeten bereits Pläne, wie sie Showdown auch in ihrer Heimat umsetzen können.

Auch zu den wöchentlichen Trainingsterminen konnte der BSSV dauerhaft neue Gesichter begrüßen: Neben zahlreichen sehgeschädigten und sehenden Studierenden und Mitarbeitenden der Uni, fanden auch Interessierte aktive aus anderen Sport- und Blindenvereinen, Lehrer von Schulen für blinde und sehbehinderte sowie auch ein Schüler der Blista aus Marburg, der seine Sommerferien im heimischen Ruhrgebiet verbrachte, zur Showdowngruppe des BSSV.

Der BSSV war aber nicht nur bemüht Showdown möglichst vielen interessierten zu präsentieren; es gelang auch relativ schnell eine feste Trainingsgruppe von ca. 10 Spielerinnen und Spielern aufzubauen. Mit Eliane Exner hat der BSSV auch eine Studentin gefunden, die hoch engagiert ist, als Trainerin zusammen mit den aktiven das Spiel stetig zu verbessern. Durch ihre vielseitigen, eigenen sportlichen Erfahrungen sowie ihr Studium der Blinden- und Sehbehindertenpädagogik bringt sie für diese Aufgabe sehr gute Voraussetzungen mit.

Das die Aktiven des BSSV auf einem guten Weg sind, zeigte sich bei einem sonntäglichen Intensivtraining, zu dem man Thorsten Wolf und Frank Larsen aus Berlin eingeladen hatte. Den beiden erfahrenen Berlinern gelang es sehr gut jedem einzelnen Spieler individuelle Hinweise zur Verbesserung des Spiels zu geben. Außerdem vermittelten sie einige sehr schöne neue Trainingsformen. Nach diesem „Showdown-Sommer“ freuen sich die Aktiven des BSSV schon auf das im Herbst anstehende NRW-Qualifikationsturnier für die 2. Deutsche Meisterschaft.

Der Dank des BSSV geht an den DBSV und die Dortmunder Volksbank, die die Anschaffung der Tischballplatte ermöglicht haben; die Fakultät Rehabilitationswissenschaften der TU Dortmund, die ihre Räume für das Training zur Verfügung stellt und nicht zuletzt an Thorsten Wolf sowie Frank Larsen für das gemeinsame Training.

Workshop mit den afrikanischen Studierenden

die viel Spaß beim Tischball hatten

 

3.09.2011  "Höhenluft beflügelt Dortmunder Damen (Carsten Bender berichtet)

Das Internationale Damen Torballturnier des VBSC Vorarlberg nutzte das Damenteam des BSSV Dortmund zu einem Kurzurlaub im schönen Bregenzer Wald. Gemeinsam mit ihren Partnern reisten sie bereits zwei Tage vor Turnierbeginn an und erkundeten bei schönem Spätsommerwetter die herrliche Urlaubsregion am Bodensee. Die Luft der Voralpen sowie die gute Stimmung beflügelte die Damen dann auch für das Turnier.

So starteten sie zu Turnierbeginn gegen die gegen die Tiroler Damen, die durch eine Vorarlbergerin verstärkt wurden, mit einem souveränen 3:0. Schon in diesem ersten Spiel zeigte sich, dass die sonst oft schwache Dortmunder Abwehr an diesem Tag sicherer war.  Daran änderte auch die 8.2 Niederlage gegen die Gastgeberinnen nichts, die wie so oft wieder mit einem hervorragenden Angriffspiel brillierten. Erfreulich war, dass man vor allen die zweite Halbzeit ausgeglichen (2:2) gestalten konnte. Das anschließende Spiel gegen die Schweizer Vertreterinnen aus Heidiland wurde erst im letzten  Wurf entschieden. Melanie Schäfer behielt die Nerven und erzielte mit dem 4.4 noch ein verdientes Unentschieden. Nach einem 11:1 gegen das toll aufspielende Jugendteam vom Gastgeber wollten die Dortmunder Damen im letzten Spiel der Vorrunde unbedingt noch einen Sieg einfahren um einen guten Platz in der Tabelle zu sichern. Doch gelang das gegen die Wienerinnen nicht. In einem sehr engen Spiel mussten sich die Damen von Trainer Helge Bröckelmann 4:3 geschlagen geben. Dennoch konnten sie wegen der besseren Tordifferenz nach der Vorrunde den dritten Platz belegen. So hatten sie die zweite Chance im Halbfinale gegen die Wienerinnen doch noch einen Sieg zu erreichen.

Die Dortmunderinnen starteten auch zunächst mit einer 2:0 bzw. 3:1 Führung gegen Wien. Doch in der zweiten Halbzeit konnten die Österreicherinnen ihr Angriffspiel stabilisieren und die Partie noch einmal drehen. Sie gewannen 7:5.  Damit blieb den Dortmunder Damen nur noch das Spiel um Platz drei. Dies gewannen sie jedoch ungefährdet 7:3. Platz drei belegte im übrigen auch Monika Bender in der Torschützenliste (15 Tore). Im Finale gewannen die Vorarlberger Damen 8:4 gegen Wien.

Bei einer herrlichen Abendveranstaltung feierte die gesamte Dortmunder Reisegruppe den gelungenen Auftritt der Damen.

Für den BSSV spielten: Monika Bender, Sabrina Buschieweke, Beate Maret, Melanie Schäfer

Trainer :Helge Bröckelmann

 

Auf der Jahreshauptversammlung des BSSV Dortmund wurde der amtierende Vorstand im Amt bestätigt und für die nächsten vier Jahre wieder gewählt. Zum Beisitzer wurde Andreas Becker zusätzlich in den Vorstand gewählt.

                                               

                                                        Andreas Becker

 

Einweihung der neuen Tischballplatte: Der BSSV Dortmund ist ab sofort offizieller Showdownstandort

Der Blinden und Sehbehinderten Sportverein Dortmund (BSSV) erweitert sein Sportangebot um die neue Sportart Tischball oder auch Showdown genannt. Der Startschuss fiel am Freitag den 6. Mai in den Räumen der Fakultät Rehabilitationswissenschaften der Technischen Universität Dortmund, die für dieses neue Sportangebot des BSSV Dortmund einen Raum zur wöchentlichen Nutzung zur Verfügung stellt. Zur Eröffnungsveranstaltung Begrüßte Dr. Anke Thierack im Namen der Fakultät die zahlreich erschienenen Studierenden, Vereinsmitglieder und Gäste. Carsten Bender, Vorsitzender des BSSV Dortmund, betonte in seinen Grußworten, dass die Tischballplatte in der Fakultät Rehabilitationswissenschaften ein gutes „zu Hause“ gefunden habe, da so eine wunderbare Gelegenheit zum Kontakt zwischen Universität und Rehabilitationssportverein geschaffen wurde, von der beide Seiten nur Profitieren können. Die Studierenden und Mitarbeitenden haben so die Möglichkeit die neue inklusive Sportart „hautnah“ kennen zu lernen und der Verein sieht die Möglichkeit für seine Aktivitäten neue Menschen zu begeistern.

Der Dank aller Beteiligten ging an Thorsten Resa vom Blinden- und Sehbehindertenverband Deutschland (DBSV) sowie an Martin Rosentreter von der Dortmunder Volksbank, die die Anschaffung der 2000 Euro teuren Tischballplatte ermöglicht haben.

Im Anschluss an die einführenden Grußworte gab Thorsten Resa vom Showdownprojekt des DBSV eine praktische Einführung und die Anwesenden nutzten die nächsten Stunden mit großer Freude zum ausprobieren der neuen Sportart.

Showdown ist eine in Deutschland neue Sportart für blinde, sehbehinderte und sehende Menschen. Beim Tischball spielen zwei Spieler an einer Platte in einer ähnlichen Größe einer Tischtennisplatte. Die Platte ist mit einer 14 cm hohen Bande eingefasst. Der Ball ist mit Metallstiften gefüllt, so dass ihn die Spieler hören, wenn er über den Tisch rollt und ihn mit einem Schläger über den Tisch zurück schlagen können. Ziel des Spiels ist es, den Ball so über den Tisch zu schlagen, dass er im Tor des Gegners landet. Schon bei der Eröffnungsveranstaltung wurde deutlich, dass der Name Showdown für diese Sportart sehr passend ist, da es doch recht temporeich und turbulent zuging.

Ab sofort haben die Vereinsmitglieder sowie alle weiteren Interessierten jeden Donnerstag ab 18 Uhr die Gelegenheit die neue Sportart kennen zu lernen, auszuprobieren und regelmäßig zu spielen. Durch dieses wöchentliche Angebot in den Räumen der TU Dortmund, erfüllt nun der Blinden und Sehbehinderten Sportverein Dortmund alle Bedingungen und wurde als offizieller Showdonstandort vom DBSV zertifiziert.

Showdown beim BSSV Dortmund

Zeit:    Donnerstags 18 – 20 Uhr

Ort:    TU Dortmund - Fakultät Rehabilitationswissenschaften

Emil-Figge-Str. 50  - 44221 Dortmund

Raum 4435 (4 Etage, Gebäudeteil D)

Kontakt: c: carsten.bender@gmx.de

Begrüßung und Scheckübergabe- von links Martin Rosentreter (Volksbank), Carsten Bender (BSSV Dortmund), Frau Dr. Anke Thierack (Uni Dortmund), Thorsten Resa (DBSV Berlin)

 die ersten Versuche unter Anleitung von Thorsten Resa

Andreas Schmitz vom BSSV

 Beate Maret und Melanie Schäfer gefiel es auf Anhieb

Wegbeschreibung zur Uni:
Mit dem ÖPNV:
Mit der S Bahn Linie 1 zur Haltestelle Universität oder mit dem Bus zur
Bushaltestelle Do-Universität. Von dort sehr kurzer Fußweg über den Campus
zum Gebäude Emil-Figge-Str. 50 (Blindenleitsystem vorhanden). Vom
Haupteingang rechts zum Aufzug, in die 4. Etage fahren und dann rechts ins
Foyer wo der Raum 4.435 ist.


 

 

Blinden und Sehbehinderten Sportverein Dortmund bleibt dank Vorwerk auf dem Teppich

Nach der erfolgreichen Teilnahme bei der Deutschen Torballmeisterschaft im März, bei der die Herrenmannschaft den Bronze- und die Damenmannschaft den Silberrang belegten, bleibt der BSSV Dortmund weiter auf dem Teppich und dies dank Vorwerk lieber denn je. Durch das großzügige Entgegenkommen des Wuppertaler Unternehmens konnte der Verein 12 neue Teppichmatten für die heimischen Torballfelder anschaffen. Mit Hilfe der 1 x  2 Meter großen Matten können sich die blinden Spielerinnen und Spieler auf dem Feld orientieren und so ihr erfolgreiches Spiel organisieren. Nach 12 Jahren Dauernutzung konnten die alten Teppichmatten nun endlich durch neue ersetzt werden, so dass weiterhin intensiv trainiert werden kann. Im Oktober, beim heimischen Turnier, kommen dann auch 10 Mannschaften aus dem In- und Ausland in den „Genuss“ des neuen Teppichs.

Mit der Unterstützung durch Vorwerk konnte der Blinden- und Sehbehinderten Sportverein Dortmund weiter auf das soziale Engagement der Unternehmen der Region zählen. In der Vergangenheit haben den Verein bereits unter anderen z. T. mehrfach die Firma Adolf Lentze, Papenmeier, Büro für Barrierefreie Bildung, Dr. Ausbüttel sowie die Dortmunder Volksbank unterstützt. Ohne die Unterstützung der Unternehmen aus der Region kann der BSSV Dortmund seine vielfältigen sportlichen Aktivitäten nicht aufrecht erhalten.

 

 

26.03.2011 internationales Herren-Torballturnier in Vorarlberg

Bericht folgt

 

Torball DM 2011 in Landshut (Bericht von Helge Bröckelmann)

Für die Torball DM am 19. März in Landshut hatten sich die Damen -und Herrenmannschaft des BSSV qualifiziert. Mit 18 Aktiven, Trainern und Begleitungen ging die Reise am 18.03. per Bus nach Landshut. Die Fahrt mit dem super modernen Reisebus war eine äußerst angenehme Erfahrung.

Insgesamt kämpften 10 Herren- und 6 Damenmannschaften um die Titel. Bei den Herren hatten sich aus Dortmund zwei Mannschaften bei der Nordrunde für die DM qualifiziert. Der ISC Viktoria Kirchderne als Sieger der Nordrunde, sicherlich auch ein Titelaspirant und heiß darauf den Titel zu verteidigen, trat zum Erstrundenspiel gegen die Herren des BSSV Dortmund an.

Schon beim ersten Spiel wurde deutlich, dass mit den Spielern des BSSV zu rechnen war, Helmut Jürgen, Cengiz Koparan und Andreas Schmitz spielten ihre Stärken aus und siegten gegen den amtierenden deutschen Meister deutlich mit 5:1. Nach Siegen gegen Baden und Augsburg mussten die Dortmunder lediglich gegen die Vertreter aus Borgsdorf Federn lassen und in einem hart umkämpften Spiel verlor man mit 0:1. Nach der Vorrunde belegten die BSSV´ler mit 15:3 Punkten und einem sensationellen Torverhältnis von 46:16 den ersten Platz. Die Kirchderner waren zu diesem Zeitpunkt leider schon ausgeschieden und mussten mit dem 7. Platz und 6:10 Punkten die Zuschauerrolle einnehmen.

Im Halbfinale verloren die Herren des BSSV knapp gegen den späteren Vizemeister BSV München mit 3:2. Auch die Hereinnahme von Toni Monirji konnte das Aus nicht mehr verhindern. Im anschließenden „Kleinen“ Finale sicherte man sich aber verdient die Bronzemedaille mit einem 2:1 gegen die Herren aus Nürnberg. Über den Titel konnten sich die Torballer aus Frankfurt freuen, die nach der Vizemeisterschaft letztes Jahr nun Deutscher Meister im Torball sind.

Bei den Damen kam es gleich zweimal zu einem Stadtderby der besonderen Art. Im ersten Spiel kam es, genau wie bei den Herren, zu der Begegnung ISC Viktoria Kirchderne gegen den BSSV Dortmund. Nur waren diesmal die Vorzeichen anders, der BSSV kam schlecht ins Spiel und gegen nervös wirkende BSSV´lerinnen konnten die Kirchderner das erste Spiel leicht mit 10:6 gewinnen. Nach aufmunternden Worten von Karl Heinz Lauer, dass man die Finalrunde immer noch erreichen kann, fanden die Dortmunderinnen wieder neuen Mut. Nach klaren Siegen gegen Hoffeld und Magdeburg, schien das Ziel Halbfinale schon fast sicher, aber ein 9:9 gegen stark aufspielende Frankfurterinnen, machte das letzte Vorrundenspiel zu einem Schlüsselspiel. Gegen die Spielerinnen St. Paulis musste nun mindestens ein Unentschieden rausspringen um nicht schon im Halbfinale gegen Kirchderne antreten zu müssen.

Als Titelverteidiger angetreten, hatte St. Pauli dieses Mal nicht das Glück, als Underdog, nicht rechtzeitig ernst genommen zu werden. Nach zwei verlorenen Spielen gegen Kirchderne und Magdeburg war es auch für sie sehr wichtig gegen die Dortmunderinnen zu Punkten. Dank eines starken Auftritts von Monika Bender und Melanie Schäfer wurde der amtierende Deutsche Meister mit 7:6 besiegt und damit nach der Vorrunde der so wichtige 2. Platz belegt. Nach der Vorrunde führte Kirchderne klar mit 10:0 Punkten und 50:26 Toren, gefolgt vom BSSV Dortmund mit 7:3 Punkten und 38:33 Toren.

Im Halbfinale traten die Damen des BSSV gegen die krankheitsbedingt geschwächte Mannschaft Magdeburg an und zog ins Finale gegen den Lokalrivalen ein. Die Spielerinnen Melanie Schäfer, Beate Maret, Monika Bender und Sabrina Buschieweke verloren zwar das Finale mit 7:4 gegen die Spielerinnen des ISC, freuten sich aber mit ihrem Trainer, Helge Bröckelmann, über einen so nie zu erwartenden, 2. Platz bei den Deutschen Meisterschaften.

 

Platzierung Damen

 

1. ISC Viktoria Dortmund-Kirchderne

2. BSSV Dortmund

3. St. Pauli

4. Magdeburg

5. Hoffeld

6. SG Hessen

 

Platzierung Herren

 

1. Frankfurt

2. München

3. BSSV Dortmund

4. Nürnberg

5. Baden

6. Landshut

7. ISC Viktoria Dortmund-Kirchderne

8. Borgsdorf

9. St. Pauli

10. Augsburg

 

 

Turn everyday struggles into everyday greatness

Hasan Koparan berichtet

 Diese Überschrift vom Autor Eric Weihenmayer kann man auch auf den BSSV Dortmund übertragen, welcher am 29.01.2011 an der diesjährigen Nordausscheidung in Kassel teilnahm. Zu Beginn der Woche musste Centerspieler Hasan Koparan das Turnier aus gesundheitlichen Gründen absagen. Am Samstagmorgen erreichte dann Trainerin Anja Lauer die nächste Hiobsnachricht: Der nächste Centerspieler, Andreas Schmitz, musste wegen einer starken Grippe ebenfalls absagen. „Jetzt müssen wir eben aus dieser ungünstigen Situation das Beste machen und mit viel Engagement die Qualifikation schaffen“, motivierte sie die verbleibenden Spieler Helmut Jürgen, Carsten Bender, Cengiz Koparan und Toni Monirji noch am Turniermorgen. Toni Monirji sprang für die beiden verletzten Spieler ein und spielte in für ihn einer ungewohnten Position und zeigte dabei eine gute Leistung.

Das Turnier begann direkt mit der Begegnung gegen den Stadtrivalen aus Dortmund-Kirchderne. In der ersten Halbzeit war beim BSSV Dortmund ganz klar zu erkennen, dass eine nicht eingespielte Truppe auf dem Platz stand, so lag man auch in der Höhe verdient mit 1:4 zurück. Die zweiten Fünf-Minuten gestalteten sich ganz anders: Der BSSV kam auf 2:4 ran und stabilisierte die Abwehr. Der aktuelle deutsche Meister verursachte dahingegen ab der Mitte der 2. Halbzeit 3 Strafstöße hintereinander, die der BSSV allesamt verwandelte, und brachte das Team somit zurück ins Spiel. Am Ende konnte man ein 8:4-Sieg verbuchen. Im nächsten Spiel traf man auf die jüngste Mannschaft der Nordausscheidung, nämlich auf die SSG-Blista-Marburg. Die neuformierte Mannschaft des BSSV fand zu keiner Minute ins Spiel und verlor absolut verdient mit 2:5.

„Noch ist nichts verloren, also lasst die Köpfe nicht hängen“, baute Coach Lauer ihre Mannschaft wieder auf. „Die kommenden Spiele können wir alle noch für uns entscheiden“, hieß es weiter. So kam es dann auch tatsächlich. Es folgten souveräne Siege gegen ST. Pauli 6:3, Berlin 4:0 und Gastgeber Kassel 10:2. Somit hatte man nach 5-Partien 8 Punkte auf der Habenseite und damit war die gesamte Mannschaft sehr zu frieden.

Im darauf folgenden Spiel wartete ein unbekanntes Team auf den Ruhrpottverein. Nach einer konzentrierten Leistung führte man kurz vor dem Abpfiff 3:2 gegen Halle, musste aber im vorletzten Wurf das 3:3 hinnehmen. Allerdings konnte die Mannschaft des BSSV mit dem Punkt einverstanden sein und war hochmotiviert diesen Punktverlust gegen Borgsdorf wieder gut zu machen. Nach einer hochkonzentrierten Leistung in der Abwehr konnte man diese Begegnung klar mit 3:0 für sich entscheiden. Gleichzeitig bedeutete dieser Erfolg das Ticket für Landshut. „Ich bin stolz auf euch“, lobte Trainerin Lauer die Mannschaft, „Jetzt müssen wir aber die bestmögliche Platzierung erreichen, also erwarte ich weiterhin eine konzentrierte Mannschaftsleistung“, so Lauer weiter. Im vorletzten Spiel hatte man den hessischen Vertreter aus Frankfurt als Gegner. Es entstand eine sehr spannende und qualitativ hochwertige Partie, in dem die Mannschaft von Ralf Thurm aufgrund der besseren Angriffspieler mit 5:3 die Oberhand behielt.

Langenhagen hieß der letzte Gegner für den BSSV Dortmund, auch wenn es für beide Mannschaften nicht mehr um viel ging wollte das Team mit einem Sieg den 2. Platz sicherstellen. Der 5:1-Sieg war dann auch zur keiner einzigen Minute in Gefahr.

So beendete der BSSV Dortmund die diesjährige Nordausscheidung mit 13:5 Punkten und 44:23 Toren als zweiter und sicherte sich somit einen Platz in Landshut. „Ich bin total glücklich, dass wir es nach so einem schwierigen Start so souverän geschafft haben, das war eine ganze Mannschaftsleistung von euch“, so Trainerin Lauer am Ende. Zudem ist noch zu erwähnen, dass Flügelspieler Helmut Jürgen und Cengiz Koparan mit 18 bzw. 21 erzielten Toren einen sehr guten Tag erwischt hatten. Die restlichen Torerfolge teilten sich Carsten Bender und Toni Monirji. Jetzt freut sich das ganze Team auf die Fahrt nach Süddeutschland und möchte auch dort mit viel Ehrgeiz und Kampfgeist die eine oder andere Mannschaft ärgern.

        Platzierung  Tore Punkte
Dortmund Kirchderne 52 :20 15: 3
BSSV Dortmund 44:23 13: 5
Frankfurt 32:21 12: 6
Borgsdorf 33:30 10: 8
St. Pauli 35:47   9: 9
Marburg 41:41   8:10
Halle 30:37   7:11
Kassel 27:50   7:11
Langenhagen 23:38   5:13
Berlin 31:41   4:14

 

BSSV Dortmund wird NRW-Vizemeister im Torball

Carsten Bender berichtet

Am Samstag den 13. November fand in Dortmund-Kirchderne die NRW Landesmeisterschaft im Torball statt. Die negative Entwicklung im Torball-Westen zeigte sich beim Meisterschaftsturnier deutlich: Es waren erstmals nur drei Vereine vertreten; da der BSSV-Dortmund mit zwei Mannschaften angetreten war, traten vier Mannschaften zu den Titelkämpfen an (BSSV Dortmund I und II, Dortmund Kirchderne und die TSG Detmold. Dennoch versprach das Turnier spannend zu werden, da mit Dortmund I (NRW-Titelverteidiger) und Kirchderne (Deutscher Meister) zwei Spitzenmannschaften vertreten waren.

Das Turnier begann mit dem vereinsinternen Duell zwischen Dortmund I und II, welches die erste Mannschaft überraschend deutlich für sich entscheiden konnte. Dortmund II kämpfte zwar bravourös gegen Kirchderne, doch mussten sie sich deutlich geschlagen geben. Kirchderne und der BSSV Dortmund I konnten gegen die TSG Detmold im Gleichschritt Siege einfahren, so dass das direkte Duell über die Tabellenführung nach der Hinrunde entscheiden sollte. Im wohl spannendsten Spiel des Turniers lieferten sich die Lokalrivalen ein enges Spiel, das letztendlich Leistungsgerecht 3:3 ausging, was bedeutete, dass Dortmund I und Kirchderne sich Punktgleich und mit gleicher Tordifferenz die Tabellenspitze teilten.

Die Rückrunde verlief ähnlich wie die Hinrunde: Dortmund I konnte deutliche Siege im vereinsinternen Duell und gegen Detmold einfahren, doch da sich Dortmund-Kirchderne auch keine Blöße gab, bestand vor dem turnierentscheidenen Spiel zwischen den Lokalrivalen weiterhin Punktgleichheit bei gleicher Tordifferenz. Doch war nach dem ersten drei Kirchderner Würfen das Spiel schon so gut wie entschieden, da diese alle ins Dortmunder Tor fanden. Auch wenn der BSSV im Laufe des Spiels seine Abwehr wieder stabilisieren konnte und sich zu keiner Zeit des Spiels aufgab, musste sich der NRW-Titelverteidiger doch schlussendlich sehr deutlich mit 7:1 geschlagen geben. Damit stand fest: Neuer NRW-Landesmeister ist Do-Kirchderne, Vizemeister der BSSV Dortmund. Beide Teams haben sich somit für die so genannte Nord-Runde in Kassel qualifiziert, wo sie dann mit 8 weiteren Mannschaften um die begehrten Plätze für die Deutsche Meisterschaft kämpfen werden.

Dortmund II konnte im letzten Spiel des Turniers zwar noch die TSG Detmold bezwingen, doch auf Grund der besseren Tordifferenz erkämpfte Detmold den dritten Platz.

Abschlusstabelle

1. Do- Kirchderne        11 Punkte

2. BSSV Dortmund I      9 Punkte

3. TSG Detmold            2 Punkte

4. BSSV Dortmund II     2 Punkte

 

 

Servus Torball   -  Andreas Schmitz berichtet.

Mit insgesamt vierzehn Spielern, Trainern und Betreuern machte sich eine Delegation des BSSV Dortmund am 8. Oktober 2010 auf den Weg nach Wien, um am dortigen internationalen Torballturnier einen Tag später teilzunehmen.

Die Herrenmannschaft, die von Trainerin Anja Lauer betreut wurde, trat mit den Spielern Helmut Jürgen, Cengiz Koparan, Andreas Becker, Toni Monirji und Andreas Schmitz an.

Der Ausrichter VSC Wien hatte neben dem eigenen Team weitere 11 Herrenmannschaften eingeladen, die in zwei Sechsergruppen eingeteilt wurden. Nach der herzlichen Begrüßung um 8.15 Uhr am Samstagmorgen hatte das Herrenteam um 8.30 Uhr seine erste Begegnung an diesem Tag. Es ging gegen den Ausrichter VSC Wien. Nach anfänglichen Problemen konnte das Dortmunder Trio die Begegnung relativ sicher kontrollieren und gewann die Begegnung mit 6:2. Wie häufig nach einem vermeidlich einfachen Sieg fiel das folgende Spiel den Westfalen jedoch schwer. Es ging gegen Graz. Dieses Team spielte insgesamt weit vorgezogen und überzeugte mit einer starken Abwehrleistung. Die Dortmunder gerieten 0:2 in Rückstand und es gelang ihnen lange nicht die Grazer zu bezwingen. Weit in der zweiten Hälfte gelang Helmut Jürgen jedoch der Anschluss zum 1:2 und schließlich mit dem letzten Wurf sogar noch der Ausgleich. Aber die Spieler und auch die Trainerin des BSSV waren sich bewusst, dass dieses Unentschieden als glücklich zu bezeichnen war.

Die nächste Begegnung gegen Oberösterreich konnten die Dortmunder wieder relativ leicht beherrschen und gewannen ungefährdet mit 5:0. Abwehrstark und überzeugten in diesem Spiel mit harten Würfen. Mit einigem Glück konnten die drei Dortmunder ihren Kasten sauber halten. In diesem Spiel schlug die Stunde von Cengiz Koparan, der mit zwei herrlich leisen und platzierten Würfen den 2:0 Sieg perfekt machen konnte.

Im Letzten Gruppenspiel ging es gegen einer der Turnierfavoriten aus Vorarlberg. Da einige der Dortmunder Spieler erst kurz vor Beginn der Begegnung in der Halle eintrafen, gab es keine Möglichkeit lang über den Gegner zu sprechen. In diesem Falle stellte sich dies als vorteilhaft heraus. Ohne Druck zeigte das Dortmunder Team sein wohl bestes Spiel an diesem Tag. Schon mit dem ersten Wurf ging man 1:0 in Führung und nach zwei Minuten stand es bereits 3:0. Nachfolgend fielen auf beiden Seiten noch viele Tore ohne dass die Vorarlberger jedoch entscheidend herankamen. Am Ende konnte Dortmund 8:5 gewinnen. Bei diesem Spiel überzeugte vor allem wieder Helmut Jürgen mit fünf Treffern.

Als Tabellenerster hatte man nun die Zwischenrunde erreicht, in der man gegen die drei Ersten der anderen Gruppe antreten musste. Zunächst spielten die Dortmunder gegen Stuttgart. Diese Begegnung konnten die Westfalen von Beginn an klar dominieren und gewannen am Ende ungefährdet mit 5:0.

Das nächste Spiel war der negative Wendepunkt im Turnier. Es ging gegen Borgsdorf. Ein Gegner gegen den es immer knapp zugeht. Beide Mannschaften überzeugten in der Begegnung mit starken Abwehrleistungen. Jedoch konnten sich die Dortmunder zur Halbzeit einen 2:1 Vorsprung herausarbeiten. Allerdings hatte sich Cengiz Koparan während der ersten Halbzeit eine Bauchmuskelzerrung zugezogen und musste ausgewechselt werden. Durch die Umstellung im Team kam es zu einem Abwehrfehler, der zum 2:2 führte. Außerdem folgten dem noch zwei Leinenwürfe. Einer der daraus resultierenden Strafwürfe konnte Borgsdorf zum 3:2 Siegtreffer ausnutzen.

Mit veränderter Aufstellung ging es danach auch gegen Zöllighofen aus der Schweiz. Auch hier zeigten beide Mannschaften gute Abwehrleistungen. In einem spannenden Spiel siegten die Schweizer knapp mit 3:2. Aufgrund der aus der Vorrunde mitgenommenen Punkte konnte sich das Dortmunder Team trotzdem für das Halbfinale als vierter der Zwischenrunde qualifizieren.

Es ging zum zweiten mal gegen die spielstarken Vorarlberger. Zu Beginn konnten die Dortmunder das Spiel offen gestalten. Mehr noch man ging drei mal mit 1:0, 2:1 und 3:2 in Führung. In dieser Begegnung spielte wieder Cengiz Koparan, der die Zähne zusammenbiss. Jedoch konnte er ein Bein durch die Verletzung nicht richtig strecken, was die Vorarlberger routiniert ausnutzten und die Begegnung in der zweiten Halbzeit klar mit 6:3 für sich entscheiden konnten.

Im Spiel um den dritten Platzt ging es nun erneut gegen die jungen Schweizer aus Zöllighofen.

Schnell gingen die Dortmunder in der ersten Hälfte mit 2:0 in Führung. Als in der zweiten Halbzeit auch noch das 3:0 fiel, schien das Spiel entschieden. Durch zwei Flüchtigkeitsfehler des Mittelspielers Andreas Schmitz und einen platzierten Wurf konnten die Zöllighofener jedoch noch zum 3:3 ausgleichen. Es ging in die Verlängerung. Dabei lag der psychologische Vorteil bei den Schweizern, die einen fast aussichtslosen Rückstand noch aufgeholt hatten. Aber glücklicherweise für die Dortmunder wurde das Spiel im golden Goal entschieden. Direkt mit dem Anwurf hämmerte Toni Monirji, der zuvor einige schwächere Momente hatte, den Ball in die Maschen des Zöllighofener Tores und wurde zum unumschränkten Helden für die Dortmunder.

Insgesamt konnte das Dortmunder Team mit dem dritten Platz zufrieden sein. Vor allem in der Abwehr konnte man überzeugen. Positiv war ebenso die geringe Zahl an selbst verursachten Strafwürfen. Bedenklich War dagegen die eher geringe Anzahl an selbst verwandelten Strafwürfen. Insbesondere Helmut Jürgen konnte mit 15 Toren (zweiter der Torschützenliste) und einer sehr soliden Abwehrleistung bei den Dortmundern überzeugen. 

In einem Abwehrstarken Spiel gewann Vorarlberg das Finale mit 2:0 gegen Borgsdorf.

Das Dortmunder Damenteam zeigte insgesamt eine durchwachsende Leistung. Die Spielerinnen Janine Gallisch, Sabrina Buschieweke, Melanie Schäfer und Beate Maret, die von Trainer Helge Bröckelmann betreut wurden, erreichten im Teilnehmerfeld von sechs Mannschaften den fünften Platz. Damit konnte man sich nicht für das Halbfinale qualifizieren. Einem Sieg standen dabei vier Niederlagen gegenüber.

Im Finale des Frauenturniers gewannen die Damen aus Vorarlberg deutlich mit 9:1 gegen die Tirolerinnen.

 

 

25.09.2010 Torball der Spitzenklasse beim 1. internationalen Damen-Torballturnier des BSSV Dortmund

Carsten Bender berichtet.

Zum ersten mal richtete der Blinden und Sehbehinderten Sportverein Dortmund ein internationales Damentorballturnier aus. Das aus sieben Mannschaften bestehende Starterfeld war gespickt mit europäischen Spitzenteams. So reisten die aktuellen belgischen Meisterinnen aus Mol und die österreichischen Rekordmeisterinnen aus Vorarlberg an. Die Deutschen Meisterinnen aus St. Pauli mussten leider krankheitsbedingt kurzfristig absagen, doch war mit Dortmund-Kirchderne eine deutsche Damenmannschaft angetreten, die ebenfalls schon zahlreiche Erfolge verbuchen konnte. Für das noch vergleichsweise unerfahrene Team des BSSV Dortmund ging es darum, weiter Erfahrungen zu sammeln und möglicherweise einen Platz im Mittelfeld zu erreichen.

Im Turnierverlauf wurden schnell die Kräfteverhältnisse deutlich: Die Damen aus Vorarlberg zeigten eine starke Abwehrleistung und konnten mit ihrem kraftvollen Angriffsspiel zum Teil recht deutliche Siege herausspielen, so dass sie die Vorrunde als Tabellenführerinnen ohne Punktverlust abschlossen. Dahinter lieferten sich die Mannschaften aus Graz, Mol und Tirol spannende Spiele und konnten mit den Plätzen 2 – 4 ebenfalls in die Finalrunde einziehen. Die deutschen Mannschaften Do-Kirchderne, SG Hessen und BSSV Dortmund lieferten sich untereinander zwar sehr knappe und spannende Duelle, konnten aber mit den internationalen Gästen an diesem Tag nicht mithalten.

Da die BSSV Damen bei den Platzierungsspielen das Stadtinterne Duell gegen Do-Kirchderne mit 5:3 für sich entscheiden konnten und gegen die SG Hessen ein 5:5 erkämpften, schlossen sie das Turnier als fünfte ab. Damit wurde erfreulicherweise der angestrebte Mittelfeldplatz erreicht, doch es wurde auch deutlich, dass noch ein deutlicher Abstand zu den Spitzenteams besteht.

Weil im Halbfinale Mol gegen Graz verlor und die Voralbergerinnen ihre Siegesserie auch gegen Tirol fortsetzten gab es ein rein österreichisches Finale. In der ersten Halbzeit konnten die Grazer Damen die Partie noch offen gestalten, doch in der zweiten Halbzeit spielten die Vorarlbergerinnen einen ungefährdeten Sieg heraus.

Für die Mannschaften aus Mol und Vorarlberg war das Turnier des BSSV-Dortmund  eine willkommene Gelegenheit sich auf das anstehende Weltcupfinale vorzubereiten. Die Damen des BSSV Dortmund werden sich in den nächsten Wochen auf Freundschaftsturnieren in Wien und Bozen wieder mit europäischen Top-Mannschaften messen.

Abschlusstabelle:  

 1.   Vorarlberg (A)
 2.   Graz (A)
 3.   Mol (B)
 4.   Tirol (A)
 5.   Dortmund (D)
 6.   SG Hessen (D)
 7.   Kirchderne (D)

 

Am 13.09.2010  wurde auf einer außerordentlichen Hauptversammlung der Vorstand des BSSV Dortmund teilweise neu gewählt. Die Wahl war durch den Tod des langjährigen 1. Vorsitzenden, Dieter Grundmann, notwendig geworden. Der Vorstand stellt sich jetzt wie folgt dar: 1. Vorsitzender Carsten Bender, 2. Vorsitzender Karl-Heinz Lauer, Kassierer Helmut Jürgen, Schriftführer Helge Bröckelmann, Vereinssportwart Karl-Heinz Lauer, Beisitzerin Beate Maret.

Wir trauern um Friedhelm "Fietje" Maschmann

Am 12. September verstarb plötzlich und unerwartet unser Sportkamerad und Freund Fietje Maschmann im Alter von 66 Jahren. Er war Gründungsmitglied und einige Jahre 2. Vorsitzender des Blindensportvereins Dortmund. Darüber hinaus war er ein überaus engagierter und erfolgreicher Sportler. Zweifacher Silbermedaliengewinner bei den "Olympischen Spielen", Weltmeister mit der Mannschaft im Goalball und mehrfacher "Deutscher Meister" in leichtathletischen Disziplinen. Mit ihm verliert der BSSV Dortmund in kurzer Zeit ein zweites Urgestein. Unser besonderes Mitgefühl und unsere Anteilnahme gilt seiner Ehefrau und seiner Familie.

 

04.09.2010 Torballturniere in Kirchderne und Wilhelmshaven.

04.09.2010 Platz 6 für das BSSV-Team beim  – "Ruhrpottpokal" – Torballturnier in Dortmund-Kirchderne

Helmut Jürgen berichtet

Der BSSV Dortmund nahm nach der Sommerpause am 4. September 2010 beim Torball-Einladungsturnier mit sieben Mannschaften in Dortmund-Kirchderne teil. In der Besetzung mit Trainerin Anja Lauer und den Aktiven Janine u. Thorsten Gallisch, Andreas Schmitz und Helmut Jürgen begann der BSSV das Turnier gegen die belgische Mannschaft aus Hasselt. Das Spiel verlief für unser Team nur mäßig. In der Abwehr waren wir stabil, aber im Angriff noch nicht zielgenau. Wir ließen zwar nur zwei Gegentore zu, waren aber selbst nur durch einen verwandelten Strafwurf von Helmut Jürgen erfolgreich. Also eine knappe 1:2-Niederlage zum Auftakt. Im zweiten Spiel gab es ebenfalls eine 1:2-Niederlage gegen den belgischen Meister aus Waasland. Unser Team war im Angriff jetzt torgefährlicher, die Belgier hielten aber mit einer guten Abwehr dagegen. Auch in diesem Spiel reichte es für unser Team wieder nur zu einem verwandelten Strafwurf von Helmut Jürgen, obwohl ein Unentschieden aus Sicht der Torchancen verdient gewesen wäre. Im dritten Spiel gen das Mix-Team von Kirchderne 2 sollte es für uns den ersten Sieg geben, aber das Spiel verlief überhaupt nicht nach unseren Vorstellungen. Wenig variantenreiche Würfe und der Gegner nutzte die Schwachstellen in unserer Abwehr. So endete für uns das Spiel mit einer enttäuschenden 1:3-Niederlage.

Mit Frankfurt kam nun ein starker Gegner. In diesem Spiel zeigte unser Team dann auch eine gute Leistung. Endlich Tore aus dem Spiel heraus und dazu eine solide Abwehr sorgten schließlich für einen 5:2-Erfolg für unser Team. Zu erwähnen ist auch, dass Thorsten Gallisch heute sein erstes Turnier für den BSSV spielte und gegen Frankfurt auch ein Tor erzielte. Für Thorsten war dieses Turnier ein guter Einstand. Nach dem guten Spiel gegen Frankfurt, setzten wir diesen Trend im fünften Spiel gegen Kirchderne 1 fort. Es gab spannende Ballwechsel und gute Abwehrleistungen. Schließlich endete das Spiel mit einem 2:2 Unentschieden. Im letzten Spiel der Vorrunde traf der BSSV auf Langenhagen. Es wurde ein einseitiges Spiel für unser Team, denn die Mannschaft aus Langenhagen hatte bei diesem Turnier nicht die stärkste Aufstellung dabei. Und so gewann der BSSV souverän das Spiel mit 8:2-Toren. Zwei Siege, ein Unentschieden und drei Niederlagen reichten aber nicht zur Teilnahme an der Finalrunde. Der BSSV belegte mit fünf Punkten hinter Kirchderne 2 und vor Langenhagen den 6. Platz.

Frankfurt gegen Hasselt und Kirchderne gegen Waasland trafen im Halbfinale aufeinander. Schließlich erreichten Frankfurt und Kirchderne das Finale. In einem spannenden Spiel gewann Frankfurt gegen den Gastgeber mit 4:3-Toren.

Die Siegerehrung fand direkt nach dem Turnier in der Sporthalle statt. Anschließend gab es im Clubheim von Viktoria Kirchderne ein Abendessen und natürlich den üblichen Kontakt zwischen den Mannschaften mit Informationsaustausch.

 

04.09.2010   -   Internationales Torballturnier beim 30. Behindertensportfest in Wilhelmshaven

Der BSSV Dortmund war mit einem Team dabei. Dem Trainer Helge Bröckelmann standen mit Melanie Schäfer, Carsten Bender, Marc Fälker und Andreas Becker 4 Aktive zur Verfügung, da gleichzeitig eine zweite Mannschaft in Kirchderne am Start war.                        Ein ausführlicher Bericht folgt später

Abschlusstabelle

01.  München    
02.  Basel    
03.  Wien    
04.  Wilhelmshaven    
05.  Borgsdorf    
06.  Magdeburg    
07.  Antwerpen    
08.  Dortmund    
09.  Halle    
10.  Kassel    

 

12.09.2010 Torballturnier in Kaiserslautern

                      Abschlusstabelle

1  Karlsruhe  11: 1  31:14
2  Kaiserslautern  10: 2  30:14
3  Frankfurt    9: 3  30:20
4  Dortmund    5: 7  23:27
5  Straßburg    5: 7  21:29
6  Hoffeld    2:10  13:33
7  Saarbrücken    0:12  16:27

 

Sommerfest des BSSV Dortmund

Zu unserem Sommerfest am 28. August treffen wir uns an der Endhaltestelle der U 47 in Dortmund - Aplerbeck. Von dort wandern wir in ca. 2 Stunden nach Holzwickede zur Kleingartenanlage "Am Oelpfad". Nach dem Kaffeetrinken erwartet uns ein buntes Programm. Gegen 19 Uhr wird gegrillt dem sich ein gemütliches Beisammensein mit Tanz  anschließt.

Wir trauern um unseren langjährigen Vorsitzenden und Freund Dieter Grundmann

Es ist für uns alle noch immer unfassbar, dass Dieter Grundmann am 06. Juli im Alter von 72 Jahren gestorben ist. Seit 1977 leitete er als Mitbegründer des Blinden und Sehbehinderten Sportvereins Dortmund in aufopferungsvoller und umsichtiger Weise die Geschicke seines Vereins. Darüber hinaus galt sein Engagement der Entwicklung des Blindensports im Allgemeinen, die er durch seine Mitarbeit im Fachausschuss "Blindensport" im BSNW 10 Jahre lang beeinflusste.

Dieter Grundmann war einer der erfolgreichsten Blindensportler Deutschlands. Mit 19 Jahren schloss er sich der Blindensportgruppe der VSG Dortmund von 1951 an. Als er 1995 seine leichtathletische Laufbahn beendete, hatte er mehr als 100 "Deutsche Meistertitel"  im Kugelstoß, Diskuswurf und im Fünfkampf errungen. Hinzu kamen unzählige Siege im Schwimmen und im Skilanglauf. Seine größten Erfolge waren die Siege zur Goldmedaille im Kugelstoßen bei der Behindertenolympiade 1976 in Toronto und die Goldmedaille 1980 mit der Goalballmannschaft in Arnheim. 1986 gewann er die Bronzemedaille im Kugelstoßen bei der Weltmeisterschaft in England. Von der erfolgreichen Teilnahme am Wasa-Lauf in Schweden sowie vielen Halbmarathon und Marathonläufen zeugen zahlreiche Pokale und Urkunden.

Dieter Grundmann war stets ein vorbildlicher, disziplinierter und fairer Sportler mit einem natürlicher Ehrgeiz und festem Willen zum Erfolg. Mit diesen Eigenschaften gelang es ihm auch den BSSV Dortmund und seine Mitglieder zu einer großen erfolgreichen Familie zusammenzuschweißen. Wir werden ihn sehr vermissen, und im ehrenden Andenken es als Verpflichtung sehen, den Blinden und Sehbehinderten Sportverein in seinem Sinn weiterzuführen.

Unser besonderes Mitgefühl gilt seiner Frau Helga und seinen Kindern.

 

Neu eingerichtete Kindergruppe

Ab Montag dem 28.06.2010 bietet der Blinden & Sehbehinderten  Sportverein Dortmund in der Sporthalle "Gartenstadt" ein Programm "Ball -und Bewegungsspiele" zur Förderung der Körperwahrnehmung und Sinne für blinde und sehbehinderte Kinder ab 5 Jahren an. Die Kinder treffen sich von 17:15 - 18:15 Uhr mit der Übungsleiterin Anja Lauer. Die Eltern sind herzlich eingeladen mitzumachen.

 

25.06.2010 BSSV beim 3. BAUM-RETEC Ladies Cup in Innsbruck

Bericht von Helge Bröckelmann

Zum internationalen Damentorballturnier in Innsbruck trafen an diesem Wochenende die Dortmunder Damen mit Verstärkung aus Nürnberg auf Mannschaften aus ganz Österreich und Deutschland. Da dem Trainer Helge Bröckelmann nur 3 Damen seiner Mannschaft zur Verfügung standen, verstärkte er sein Team durch eine junge aber sehr talentierte Spielerin aus Nürnberg. „Die erst 16 jährige Ashley war in mehreren Spielen unserem Team eine echte Hilfe, aber leider ist die Entwicklung der gesamten Mannschaft noch nicht soweit, dass es sich mit den besten Mannschaften Deutschlands oder Österreichs messen kann,“ so der Trainer. Trotz eines guten Starts im ersten Spiel gegen den deutschen Vizemeister und einer 3:0 Führung wurde das Spiel in der 2. Halbzeit noch mit 5:4  gegen den späteren Zweitplatzierten verloren. Auch eine 2:1 Pausenführung gegen Tirol I konnte nicht genutzt werden und somit war die Ausgangslage für die bevorstehenden Spiele umso schwieriger. Leider fanden die Damen nach den ersten unglücklichen Niederlagen nicht mehr in ihr Spiel und somit endete das Turnier relativ enttäuschend auf Platz sieben mit 0:12 Punkten und 15:37 Toren. Das Torverhältnis spiegelt dabei leider nicht die Abwehrleistung der Mannschaft wieder, da sämtliche Strafwürfe abgewehrt wurden und sich die Abwehr im Allgemeinen verbessert hat. Auch das Spielen mit einer Spielerin, die noch nie mit der Mannschaft trainieren konnte hat sicherlich zu einigen Toren geführt und etwas Unruhe in die Mannschaft gebracht. „Für unsere Spielerinnen ist es enorm wichtig Turniererfahrung zu sammeln und zu versuchen das Können aus den Trainingseinheiten mit in einen Wettkampf zu nehmen. Außerdem hat der BSSV viele neue Sportsfreunde in Innsbruck kennen gelernt und alte wieder getroffen, so dass trotz des sportlichen Misserfolges ein positiver Effekt übrig und in Erinnerung bleibt“, freut sich das gesamte Team. Turniersieger und mittlerweile ein Abo für den Sieg, hat die Mannschaft aus Vorarlberg die mit 12:0 Punkten und 58:14 Toren klar der Favoritenrolle gerecht wurde.

Abschlusstabelle:

  1. 1.

    Vorarlberg
    2. München/Stuttgart
    3. Graz
    4. Tirol I
    5. Wien
    6. Tirol II
    7. Dortmund/Nürnberg

 

12.06.2010 BSSV Dortmund zeigt beim internationalen Torballturnier in Magdeburg gute Leistung

Carsten Bender & Helge Bröckelmann berichten

Der BSSV nahm mit einem Damen und einem Herrenteam an 20. internationalen Torballturnier des Magdeburger SV teil.

Das Herrenteam von Trainerin Anja Lauer wurde an diesem Wochenende von Carsten Bender, Cengiz und Hasan Koparan sowie Helmut Jürgen gebildet. Das Teilnehmerfeld des Herrenturniers setzte sich aus 12 Mannschaften aus Deutschland, Belgien, Österreich und der Schweiz zusammen. Es wurde eine Runde jeder gegen jeden gespielt, bei einer 8-minütigen Spielzeit ohne Halbzeitpause.

Im ersten Spiel trafen die Dortmunder auf die Nürnberger. Das schwarz-gelbe Team fand überraschend schnell ins Turnier und konnte die Bayern mit 4:2 schlagen. Center Hasan Koparan schaltete sich mehrfach erfolgreich in das Angriffspiel ein.  Im zweiten Spiel wartete das Überraschungsteam der letzten DM aus Borgsdorf auf die Dortmunder. Nach der DM Niederlage stellten die Dortmunder in Magdeburg die Abwehr um. Dieses Experiment gelang zum Teil. Die gefürchteten Sprungbälle konnten entschärft werden. Die Borgsdorfer wiederum reagierten in der Mitte des Spiels auf die Dortmunder Abwehrvariante und stellten von Sprungbällen auf ein temporeiches Spiel um. Das umkämpfte Spiel endete schlussendlich 3:3. Nach einem weiteren 3:3 gegen die Gastgeber aus Magdeburg, wollten die Dortmunder im 4. Spiel gegen St. Pauli wieder einen Sieg einfahren. Da Carsten Bender und Helmut Jürgen gut die Lücken in der Hamburger Abwehr fanden, gelang dies auch mit einem ungefährdeten 5:2 Sieg.

Schwerer taten sich die Spieler von Anja Lauer im Spiel gegen München. Die Bayern überraschten die Dortmunder ebenfalls mit Sprungbällen, Doch wie schon im Spiel gegen Borgsdorf reagierten die Dortmunder mit einer Abwehrumstellung, was schließlich zu einem, wenn auch sehr knappen 4:3 Sieg führte. Nach dieser doch sehr erfreulichen ersten Turnierhälfte gingen die Dortmunder optimistisch in die Partie gegen die Wiener. Doch das Spiel entwickelte sich zu einer „Abehrschlacht“. Bis kurz vor Spielende stand es 0:0 und es war klar, die Mannschaft die zu erst einen Treffer erzielen würde, würde das Feld als Sieger verlassen. Trainerin Anja Lauer hatte mit der Einwechslung von Cengiz Koparan das glücklichere Händchen, denn dieser erzielte das umjubelte 1:0. In den letzten Sekunden riskierten die Österreicher noch einmal alles: Doch konnten sie den Ball nicht im Dortmunder Tor unterbringen und das hohe Risiko wurde mit einem weiteren Gegentor zum 2:0 Endstand bestraft.

Mit zunehmenden Turnierverlauf verloren die Dortmunder etwas die beflügelnde Unbeschwertheit der ersten Spiele. Die Partie gegen Augsburg konnte noch mit 3:2 gewonnen werden, doch strahlten die Schwarz-Gelben nicht mehr die Sicherheit des Vormittags aus. Dies setzte sich auch im Spiel gegen Waasland fort: Die Dortmunder konnten die Belgier mit ihrem Angriffsspiel nicht unter Druck setzen und so kassierten sie im 8. Spiel die erste Turnierniederlage mit einem1:2. Im nächsten Spiel traf man direkt auf das nächste belgische Team. Am Vorwochenende hatte der BSSV in einem umkämpften Spiel gegen Vige Mol noch den Kürzeren gezogen. Die Dortmunder gingen hochkonzentriert ins Spiel und bestimmten die Partie jederzeit. Dies führte zu einem verdienten 4:0 Sieg.

Auch ohne sich genauer mit dem aktuellen Tabellenstand zu beschäftigen war klar, dass die Partie gegen den Vizemeister der Schweiz – TCB Basel – entscheidend für die abschließende Platzierung sein würde. Die Dortmunder gerieten durch einige Unkonzentriertheiten mehrfach in Rückstand, da aber die Schweizer gleich drei mal in die Leinen warfen, konnte der BSSV durch einen verwandelten Freiwurf und einen verwandelten Penalty (beide Cengiz Koparan) die Partie lange offen halten. Doch in den Schlussminuten hatten die Dortmunder den Schweizern nichts mehr entgegenzusetzen und verloren das Spiel 6:3. Trotz dieser Niederlage hätten die Dortmunder mit einem Sieg im abschließenden Spiel gegen Wilhelmshaven noch einen der ganz vorderen Tabellenplätze belegen können. Doch unterliefen allen Spielern in der letzten Partie haarsträubende Abwehrfehler und die Angriffsbälle landeten viel zu häufig beim „Torballurgestein“ Wolfgang Noltemeier. Die deutliche 6:3 Niederlage überschattete zunächst den doch ansonsten sehr erfreulichen Turnierverlauf. Nachdem bei der gelungenen Abendveranstaltung das Team mit Trainerin Anja Lauer den Turnierverlauf noch einmal auswertete, überwog jedoch eindeutig die Freude über den erreichten 4. Platz.

Das durch viele Absagen stark dezimierte Damenturnier fand mit nur 3 Mannschaften statt. Es wurde einer 4er Runde gespielt, so dass sich die Anreise trotzdem lohnen sollte. Die Damen des BSSV kamen nur schwer ins Turnier und kassierten gleich zu Beginn eine hohe und verdiente Niederlage gegen den Gastgeber aus Magdeburg. Die nach langer Pause wieder zurückgekehrte Monika Bienkowska, Melanie Schäfer, Beate Maret und Sabrina Buschieweke schafften es aber sich auf ihre „Stärken“ zu besinnen und gewannen zwei der letzten drei Spiele. Trotz des letzten Platzes war die Stimmung in der Mannschaft nicht schlecht und „die Fehler in der Defensive, die zu Beginn gemacht wurden, werden in Zukunft abgestellt“ so Trainer Helge Bröckelmann.

Abschlusstabelle Herrenturnier

1. Borgsdorf
2. Magdeburg
3. Basel
4. Dortmund
5. Mol
6. Wien
7. München
8. Nürnberg
9. Wilhelmshaven
10. Augsburg
11 Waasland
12 St. Pauli

Abschlusstabelle Damenturnier

1. Magdeburg
2. Mol
3. Dortmund

 

5. Juni 2010 Dortmunder-Herren belegen beim 12. Internationalen Torballturnier von Vige Mol  Platz im Mittelfeld

Carsten Bender berichtet.

Beim ersten Auftritt nach der DM musste Trainerin Anja Lauer auf drei „Strammspieler“ verzichten, so dass Andreas Schmitz, Carsten Bender und Toni Monirji beim international besetzten Turnier die Gelegenheit bekamen viel Spielpraxis zu sammeln. Außerdem wurde das Team von Marc Fälker unterstützt.

Das aus zwölf Mannschaften bestehende Teilnehmerfeld wurde zunächst in zwei Gruppen unterteilt, Dortmund landete in der Gruppe B.

Dort bekam man es im ersten Spiel mit einer hessischen Spielgemeinschaft zu tun. Nach einem anfänglichem Rückstand erreichte das Team durch zwei Tore von Carsten Bender jedoch ein Leistungsgerechtes unentschieden. Im zweiten Spiel trafen die Dortmunder auf das Team B des Gastgebers, die relativ gut kontrolliert werden konnten und mit 2:1 besiegt wurden. Nach dem gelungenem Start folgte dann jedoch eine ernüchternde Niederlage gegen den späteren Turniersieger aus Brüssel. Mit einem variantenreichen sowie schnellem Angriffsspiel setzten die Belgier die Schwarz-Gelben ständig unter Druck und trafen ohne einen Gegentreffer zu kassieren gleich 5 mal ins Dortmunder Tor. Die Dortmunder Spieler erholten sich jedoch von dieser deutlichen Niederlage gut und konnten gegen Venedig einen ungefährdeten 3:0 Sieg einfahren. In diesem Spiel konnten sich gleich drei Spieler in die Torschützenliste eintragen. Im letzten Gruppenspiel gegen die Mannschaft aus dem französischen Poitiers konnten die Dortmunder im Angriff keinen Druck aufbauen und verloren durch zwei Abwehrfehler 0:2. Dies bedeutete, dass in der Zwischenrunde lediglich um die Plätze 5 - 8 gespielt wurde.

Im ersten Spiel der Zwischenrunde traf man auf das belgische Team aus La Louviere. Auch in diesem Spiel konnten Carsten Bender und Toni Monirji die gegnerische Abwehr lange nicht überwinden und so war es vor allem den zwei Toren von Center Andreas Schmitz zu verdanken, dass dieses Spiel 3:1 gewonnen werden konnte. Ein Sieg in der siebten Begegnung des Turniers hätte bedeutet, dass die Dortmunder im Finalspiel um den 5. Platz gespielt hätten. Da jedoch im sehr umkämpften Spiel gegen Mol A zu viele Bälle in die Arme des starken belgischen Centers gespielt wurden, wurde das Spiel knapp mit 2:1 verloren. So ging es im abschließenden Spiel gegen die SG Hessen lediglich um Platz 7. Nach leichten Startschwierigkeiten konnte Carsten Bender dreimal sowie Toni Monirji einmal die hessische Abwehr um Center Markus Schönbach überwinden. Das spiel endete 4:3 für Dortmund.

Nach vier Siegen, einem unentschieden und drei Niederlagen, bei einem ausgeglichenem Torverhältnis von 15:15 belegten die Dortmunder in der Abschlusstabelle Platz 7. Wie so häufig waren die Dortmunder mit der gezeigten Abwehrleistung sehr zufrieden, doch wurden im Angriffspiel zu wenige Tore erzielt.

Nach einem sehr gelungenen Turniertag fand an einem lauen Frühsommerabend die viersprachige Siegerehrung unter freiem Himmel statt. Neben den Platzierung wurden auch Preise für den jüngsten Spieler (15 Jahre Vige Mol) und den ältesten Spieler (75 Jahr Vige Mol) vergeben. Es stellte sich heraus, dass letzterer im Turnier ein Tor erzielt hatte und dies sogar gegen die „starke“ Dortmunder Abwehr.

Am nächsten Wochenende treffen sich die Traditionsclubs aus Mol und Dortmund bereits wieder, diesmal verstärkt durch ihre jeweiligen Damenteams beim internationalen Torballturnier in Magdeburg.

Abschlusstabelle

1. Brüssel (B)
2. Lisieux (F)
3. Poitiers (F)
4. Langenhagen (D)
5. Mol A (B)
6. La Louviere (B)
7. Dortmund (D)
8. SG Hessen (D)
9.  Bergamo (I)
10. Venedig (I)
11. Mol B (B)
12. Augsburg (D)

 Carsten Bender zum 2. Vorsitzenden gewählt.  

Auf der Jahreshauptversammlung des BSSV Dortmund am 16.04.2010 standen im Mittelpunkt die Wahlen des zweiten Vorsitzenden und des Schriftführers. Der bisherige stellvertretende Vorsitzende und Schriftführer, Hans-Jürgen Szary stand  aus persönlichen Gründen nicht mehr zur Verfügung. Carsten Bender wurde einstimmig zum neuen zweiten Vorsitzenden gewählt. Mit ihm wurde auch ein Generationswechsel an der Vereinsspitze eingeleitet. Carsten Bender übernimmt auch die Funktion des Schriftführers im BSSV.

 

Die Damenmannschaft  von St. Pauli und die Herrenmannschaft von Kirchderne sind die Deutschen Torballmeister 2010

Herren des BSSV-Dortmund werden "Sechster" bei der DM in Marburg

Die Herrenmannschaft des Blinden- und Sehbehindertensportvereins aus Dortmund zeigte eine durchwachsene  Leistung und erreichte den sechsten Platz.

Das erste Spiel verlor man gegen ISC Viktoria mit 1:5 und startete sehr schlecht ins Turnier. Die Leistung gegen Kaiserslautern war zwar nicht besser, aber man wusste, die Begegnung irgendwie 4:3 für sich zu entscheiden. Das Endergebnis gegen Borgsdorf war ebenfalls 4:3, allerdings verlor man diese Begegnung. Anschließend siegte man gegen Nürnberg II souverän 7:0. Danach aber kamen die Frankfurter und der Landesmeister aus Nordrhein-Westfalen musste sich mit 3:5 geschlagen geben. Daraufhin folgten zwei Siege hintereinander gegen Nürnberg I 2:0 und Marburg 4:2. Die Begegnung gegen SG Baden war nun das entscheidende Spiel um die Halbfinalplätze. Aber nach drei Würfen lag man wieder sehr schnell zurück und die Badener siegten entspannt mit 6:1. Die Begegnung gegen München war nur noch eine unterdurchschnittliche Partie, da beide Teams keine Chance mehr hatten, ins Halbfinale einzuziehen. Es endete 2:1 für die Westfalen.

Mit 26 kassierten Treffern hatte man wieder die beste Abwehr aller Mannschaften, allerdings hatte man auch mit 27 erzielten Toren den zweitschlechtesten Sturm. Daher reichten die 10 Punkte für den Einzug ins Halbfinale nicht aus. Der Trainerin Anja Lauer und den Spielern Andreas Schmitz, Carsten Bender, Helmut Jürgen, Cengiz und Hasan Koparan sowie Toni Monirji war sehr wohl bewusst, dass sie es besser können als sie es an diesem Tag in Marburg gezeigt haben.

Damenmannschaft des BSSV auf dem 5. Platz

Nicht gerade glücklich waren auch die Damen des BSSV Teams über ihr Abschneiden bei der DM. Man wollte doch nicht so gerne "Letzter" werden. Aber alles Bemühen der Spielerinnen Beate Maret, Melanie Schäfer, Janine Gallisch, Sabrina Buschieweke und Isnija Demiri um ihren Trainer Helge Bröckelmann war vergebens. Die Mannschaften von St. Pauli, SG München/Hoffeld, Kirchderne und die SG Hessen waren halt zum großen Teil besser. Die zu vielen Gegentore zeigten auf wo in Zukunft bei der Mannschaft der Hebel anzusetzen ist. Natürlich kommt auch immer noch eine Portion Unerfahrenheit dazu. Diese fehlende Routine drückte sich anfangs in ziemlicher Nervosität auf dem Spielfeld aus. Dennoch war bei einigen Aktionen ein viel versprechendes Potential bei den Spielerinnen zu erkennen.

Abschlusstabelle Herren

       Abschlusstabelle Damen
Kirchderne   St. Pauli
Frankfurt   SG München/Hoffeld
Baden   Kirchderne
Borgsdorf   SG Hessen
Nürnberg I   Dortmund
Dortmund    
München    
Marburg    
Kaiserslautern    
Nürnberg II    

 

Nordrhein-Westfalens Schüler spielen Torball!

Der BSSV Dortmund unterstützt die Blinden -und Sehbehindertenschulen in NRW bei der Entwicklung des Torballspiels im Sportunterricht.

Carsten Bender berichtete über die Aktivitäten

Vom 2. - 3. Februar wurden an der LVR-Louis-Braille-Schule Düren die 6. NRW Schülermeisterschaften im Torball ausgetragen. An diesem Turnier, welches alle zwei Jahre an einer anderen Schule durchgeführt wird, nahmen 110 Schülerinnen und Schüler von acht Blinden- und Sehbehindertenschulen aus NRW teil. An den zwei Turniertagen wurden Spiele in vier Gruppen (Mädchen AK I und II, Jungen AK I und II) ausgetragen. Nach den Finalspielen am Mittwoch Vormittag standen die Sieger fest. Bei den Mädchen der Altersklasse II gewann die Mannschaft der von-Vincke-Schule Soest, die bei diesem Turnier von Monika Bienkowska, Spielerin des BSSV Dortmund und Lehramtsanwärterin in Soest, gecoacht wurde. Die weiteren Sieger kamen aus Düren (Jungen AK II, Mädchen AK I) und Gelsenkirchen (Jungen AK I.) Andreas Schmitz (Spieler des BSSV und Lehrer in Duisburg) war an seiner Schule ebenfalls im Rahmen eines Schulinternen Turniers auf dem Feld aktiv und konnte den Schülern und Kollegen wertvolle Tipps geben.“

 Beim Turnier zeigte sich, dass es in Nordrhein-Westfalen ein sehr großes Potential an sportlich talentierten und torballbegeisterten Jugendlichen gibt. Wenn es den NRW-Vereinen nur Ansatzweise gelingen würde, diese Jugendlichen an die Vereine zu binden, bräuchte man sich um die Zukunft des Torballs in NRW keine Sorgen zu machen.

Der BSSV Dortmund ist seit Jahren im Bereich der Nachwuchsförderung aktiv. So werben die 4 Mitglieder des Vereins, die an nordrhein-westfälischen Blinden- und Sehbehindertenschulen arbeiten für den Torballsport und den Verein. Des weiteren bietet der BSSV Studierenden der TU Dortmund, die dort an der Fakultät Rehabilitationswissenschaften u. a. zu Blinden- und Sehbehindertenschullehrern ausgebildet werden, die Gelegenheit den Sport mit blinden- und sehbehinderten Menschen kennen zu lernen sowie praktische Erfahrungen zu sammeln.

Ein solcher Kontakt war die Grundlage dafür, dass Almut Borgdorf und Claudia Günnewig den BSSV Dortmund im Vorfeld des Turniers zu einer Trainingseinheit in den Sportunterricht der Blinden- und Sehbehindertenschule Düsseldorf einluden. Helge Bröckelmann und Carsten Bender arbeiteten mit großer Freude mit den Schülerinnen und Schülern an der Verbesserung der Wurf- und Abwehrtechnik.

Frank Pommerenke, Markus Berson und Yvonne Prinz von der Martin-Bartels-Schule Dortmund nahmen das Turnier zum Anlass, in der anstehenden Projektwoche ein Torballprojekt anzubieten. Zu Beginn der Projektwoche trainierte Helge Bröckelmann auch die Dortmunder Schüler. Neben dem Wurf- und Abwehrtraining wurde mit Hilfe eines kleinen Torballquizes die notwendige Theorie erarbeitet. Zum Abschluss der Projektwoche wurde im Rahmen des Schulfestes ein kleines Turnier – Schüler gegen Lehrer - organisiert. Bei diesem Turnier war Melanie Schäfer, Spielerin des BSSV Dortmund und Lehrerin in Dortmund, auf dem Torballfeld aktiv.

Der BSSV Dortmund freut sich, dass an den Schulen in NRW so aktiv Torball gespielt wird und hofft dass in Zukunft die Kooperation zwischen den Vereinen und Schulen noch intensiviert werden kann. Erfreulich ist die Tatsache, dass sich für die Torball-Schiedsrichterausbildung des Landesverbandes, die im Juni 2010 unter der Leitung von Karl-Heinz Lauer in Dortmund stattfindet, auch sechs Lehrerinnen und Lehrer der Förderschulen angemeldet haben.

 

BSSV Dortmund qualifiziert sich mit starker Mannschaftsleistung zur Torball DM

 31.01.2010 - Carsten Bender berichtet

Der nordrheinwestfälische Landesmeister trat mit 6 Spielern sowie den Trainern Anja Lauer und Helge Bröckelmann zum Qualifikationsturnier für die Deutsche Meisterschaft im Torball an. Das Minimalziel war Platz 4, welcher zur Teilnahme an der DM berechtigte.

Im ersten Turnierspiel traf der BSSV direkt auf die Lokalrivalen aus Dortmund-Kirchderne, die ebenfalls fest mit der Qualifikation rechneten. Der NRW-Vizemeister überzeugte durch ein präzises Angriffsspiel und da der BSSV noch etwas unsicher in der Abwehr wirkte, endete die Partie mit einem 4:2 Sieg für Kirchderne. In der zweiten Partie gegen Frankfurt 2 konnte der BSSV Dortmund mit einem guten Angriffspiel einen ungefährdeten 6:3 Sieg einfahren, jedoch ärgerten sich die Spieler immer noch über einige ungewohnte Schwächen in der Abwehr. Im dritten Spiel gegen den Turnierfavoriten Frankfurt 1 fand der BSSV Dortmund jedoch zur alten Stärke zurück. Mit einer hochkonzentrierten Leistung in der Abwehr konnte der BSSV den Angriffen der Frankfurter Mannschaft trotzen. Durch drei Treffer von Helmut Jürgen und einem von Carsten Bender gewannen die Dortmunder die Partie mit 4:0. Damit waren die Dortmunder die einzige Mannschaft im Turnier, die gegen den späteren Turniersieger zu Null spielte. Nach einem ungefährdeten und in der Höhe verdienten 8:3 Sieg gegen die Detmolder, traf das Team von Anja Lauer auf die Mannschaft des Gastgebers. Gegen die Niedersachsen konnte der BSSV Dortmund in der ersten Halbzeit eine sichere 3:0 Führung herausspielen. Nach einer kurzen Schwächephase zu Beginn der zweiten Halbzeit stellte der BSSV jedoch die drei Tore Führung wieder her und gewann schlussendlich 4:1. Im Spiel gegen Magdeburg entschloss sich das Trainerteam Andreas Schmitz als Center einzusetzen, der die erwarteten Hoppelbälle der Magdeburger entschärfen sollte. Dies gelang auch sehr gut und nach einer kämpferisch guten Leistung gewannen die Schwarz-Gelben mit 4:2.

Nach einer 3:0 Führung gegen Wilhelmshaven stand es zur Halbzeit nur noch 3:2: In der zweiten Halbzeit konnte aber Cengiz Koparan und der eingewechselte Toni Monirji einen sicheren 7:2 Sieg herausspielen. In den letzten zwei Turnierspielen mussten die Dortmunder gegen Braunschweig und Borgsdorf antreten, die beide noch um Platz vier und somit um die Teilnahme an der Torball-DM kämpften. Mit dem ersten Wurf durch Cengiz Koparan ging Dortmund gleich gegen Braunschweig in Führung, doch blieb die Partie lange umkämpft: In der Schlussphase wechselte Anja Lauer bei einer 2:1 Führung erneut Monirji als Joker ein, der es ihr postwendend mit einem schönem Tor dankte. Die Partie endete 4:1. Im letzten Spiel gegen Borgsdorf führten die westfahlen lange 1:0, doch gelang es ihnen nicht die Führung auszubauen und die Borgsdorfer konnten die Partie durch zwei unhaltbare Hoppelbälle für sich entscheiden. Durch diesen Sieg konnten auch die Borgsdorfer ihr Ticket zur Torball-DM nach Marburg lösen.

Am Ende des Turniertages wurde das Teilnehmerfeld jedoch mit deutlichem Abstand von Frankfurt 1, Dortmund-Kirchderne (jeweils eine Niederlage) und dem BSSV Dortmund (2 Niederlagen) angeführt. Mit dem dritten Platz hat der BSSV Dortmund das Ziel, der erneuten Teilnahme an der Deutschen Torballmeisterschaft erreicht. Schlüssel zum Erfolg war eine geschlossene Mannschaftsleistung, bei der sowohl alle 6 Spieler als auch die beiden Trainer maßgeblich zum erfreulichen Turnierverlauf und dem guten dritten Platz beitrugen. Helmut Jürgen zählte mit 22 erzielten Treffern zu den torgefährlichsten Spielern des Turniers.

Der nächste Termin auf den der BSSV Dortmund jetzt hinarbeitet ist der 20. März, die Deutsche Torballmeisterschaft in Marburg. Dort werden die schwarz-gelben Dortmunder mit einer Herrenmannschaft und einer Damenmannschaft ins Geschen eingreifen. Für den BSSV spielten Carsten Bender, Helmut Jürgen, Cengiz und Hasan Koparan, Toni Monirji und Andreas Schmitz.     Trainer: Anja Lauer und Helge Bröckelmann

Abschlusstabelle:

Platz Mannschaft Tore Punkte
01    Frankfurt I 51 : 14 16 :  2
02    Kirchderne 43 : 18 16 :  2
03    BSSV Dortmund 40 : 18 14 :  4
04    Borgsdorf 30 : 26 11 :  7
05    Frankfurt II 34 : 30   9 :  9
06    Braunschweig 22 . 22   9 :  9
07    Wilhelmshaven 29 : 56   5 :13
08    Magdeburg 26 : 41   4 :14
09    Detmold 25 : 49   4 :14
10    Langenhagen 12 : 38   2 :16

 

Sportwochenende des BSSV Dortmund bei winterlicher Atmosphäre in Winterberg-Langewiese

Helmut Jürgen berichtet

Bereits zum dritten Mal führte der Blinden- und Sehbehinderten-Sportverein Dortmund vom 8. Bis 10. Januar 2010 ein Torball-Trainingswochenende im Haus des Behindertensports des BSNW in Langewiese durch. Alle Teilnehmer reisten am Freitagnachmittag mit mehreren Pkws an. Trotz der heftigen Wettervorhersagen für das Wochenende mit Kälte und starken Schneeverwehungen hielt uns nichts davon ab ins Hochsauerland zu fahren. Bis zum Abendessen hatten alle 21 Personen unserer Gruppe das Haus ohne Probleme erreicht.

Der Vorsitzender Dieter Grundmann und unser sportlicher Leiter Karl-Heinz Lauer begrüßten alle Teilnehmer und gaben noch einige Details für das Wochenende bekannt. Ab 19.00 Uhr begann in zwei Gruppen der sportliche Teil. Eine Gruppe traf sich im Gymnastikraum zu Pilates-Übungen und einem Vortrag über Ernährung und Sport. Die zweite Gruppe hingegen begann in der Sporthalle mit einem Aufwärmprogramm. Danach folgten einige Trainingsspiele. Nach ca. 60 Minuten tauschten die beiden Gruppen die Räumlichkeiten. Nach dem guten Start trafen sich alle in der Teestube zum gemütlichen Ausklang des Tages.

Am Samstagmorgen nach dem Frühstück setzten wir um 9.30 Uhr gemeinsam in der Sporthalle den sportlichen Teil mit einem intensiven Aufwärm-, Dehn- und Kräftigungsprogramm fort. Es folgten noch Wurfkraftübungen mit schweren Bällen sowie das Üben von Angriffsvarianten auf dem Spielfeld.

Zur Mittagspause gab es ein Lunchpaket. Danach tauschten dann beide Gruppen wieder die Orte des Geschehens. Während wir uns im Trockenen wohl fühlten, war es draußen kalt und stürmisch. Aber das vorhergesagte Chaos blieb zum Glück aus. Traditionell gab es am Nachmittag eine Kaffeepause zu der unser Vorsitzender wieder mit leckeren Kuchen eingeladen hatte. Den sportlichen Teil am Samstag beendeten wir gemeinsam mit einem Zirkeltraining. Bei zwölf Stationen und zwei Runden, stellten wir unsere Kondition auf den Prüfstand.

Nach einem warmen Abendessen trafen wir uns alle in der Teestube. Übungsleiterin Anja Lauer hielt dort einen Vortrag über den Umgang mit Aggressionen im Sport, über positive Einstellungen, Fair Play und Teamgeist. Den Abend verbrachten wir dann noch in gemütlicher Runde bei diversen Getränken, Grillwürstchen, Käsewürfeln und Glühwein bis Mitternacht um unseren Sportfreund Toni Monirji zu seinem Geburtstag zu gratulieren.

Am Sonntagmorgen nach dem Frühstück ging es noch einmal in die Sporthalle. Nach dem Aufwärmtraining folgten sechs Trainingsspiele wobei die vier Torballmannschaften in einer Runde gegeneinander antraten. Gegen 11.30 Uhr endete das Sportwochenende im Haus Langewiese.

Im Namen aller aktiven Torballspielerinnen und –Spieler danke ich Dieter Grundmann, Karl-Heinz Lauer mit seinem Trainerteam Anja Lauer und Helge Bröckelmann für die gute Organisation und ein tolles Wochenende. Danken möchte ich auch allen sehenden Helferinnen und Helfern für ihre ihren Einsatz an diesem Wochenende. Jeder hat dazu beigetragen, dass es ein schönes Wochenende wurde.

Zum Schluss noch ein herzlicher Dank von der gesamten Gruppe des BSSV Dortmund an die Leiterin des Hauses Frau Voss, für einen angenehmen Aufenthalt im Haus des Behindertensports.

 

Jahresabschlussfeier des BSSV Dortmund

Am Abend des 11.12. feierten 50 Gäste und Mitglieder in gemütlicher Runde in der Vereinsgaststätte Flora einen besinnlichen Jahresabschluss. Dieter Grundmann würdigte die sportlichen Leistungen der Torballabteilung, vor allem den Sieg bei der Landesmeisterschaft im November. Zudem hob er besonders die wöchentlichen Übungsabende der Reha-Abteilung hervor, welche auch in Zukunft einen großen Stellenwert einnehmen sollen. Als Jubilare wurden dieses Jahr Werner Nagel (25 Jahre) und Rüdiger Steinhanses (20 Jahre) für ihre langjährige Vereinsmitgliedschaft geehrt.

Am nachfolgenden Samstag fand das neu ins Leben gerufene vereinsinterne Adventsturnier statt. Es wurden aus Reihen der Übungsleiter, Angehörigen und aktiven Torballern 4 Mannschaften gelost, welche in einer Hin- und Rückrunde gegeneinander antraten. Gerade für die sehenden Mitstreiter war es eine interessante Erfahrung unter der Augenbinde zu spielen und sich nur auf das Gehör zu verlassen.

Damit wir am Turnier nicht Dortmund 1 gegen 2, 3 gegen 4 usw. spielen lassen mussten war es Aufgabe der Mitspieler sich einen „gescheiten Namen“ auszudenken. So kam es zu den Mannschaften „Langhaarige Bombenleger“, „Die Geheimräte“, „Holz(h)acker Buam“ und „Marc und seine Vegetarier“.

Es entwickelte sich ein abwechslungsreiches Turnier mit vielen spannenden Partien und jeder Menge Spaß. Den dritten Platz teilten sich „Marc´s Vegetarier" und die „Holz(h)acker Buam“, den Zweiten belegten die „Langhaarigen“ hinter den ungeschlagenen „Geheimräten“. Alle Aktiven waren sich einig, dass sich dieses Turnier sehr gelohnt hat und sicherlich im nächsten Jahr wieder stattfindet.

1

Geheimräte

11:1

23:10

2

Langhaarige Bombenleger

7:5

13:16

3

Holz(h)acker Buam

3:9

20:24

3

Marc´s Vegetarier

3:9

15:21

 

 

28.11.2009 BSSV Dortmund  beim Jubiläumsturnier des BSSV Bonn-Erftkreis erfolgreich

Carsten Bender berichtet

Zwei Wochen nach dem Sieg bei der Landesmeisterschaft trat der BSSV Dortmund beim Jubiläumsturnier des BSSV Bonn-Erftkreis mit zwei Mannschaften an. Dortmund I bestand aus dem Quartett Andreas Schmitz, Carsten Bender, Helmut Jürgen und Toni Monirji sowie der Trainerin Anja Lauer. Da dieses Quartett in dieser Form noch nie zusammen gespielt hatte war man gespannt, wie es sich gegen die Mannschaften aus Marburg, Gelsenkirchen und dem Gastgeber Bonn-Erftkreis schlagen würde. Im Turnierverlauf sollte sich schnell zeigen, dass das Team auch in dieser Formation um den Turniersieg mitspielen konnte. Nach dem erwarteten deutlichen Auftaktsieg gegen Dortmund II, entschied die Mannschaft auch das zweite Spiel des Turniers gegen Marburg wenn auch sehr knapp mit 3:2 für sich. Darauf folgten zwei weitere Siege gegen Bonn-Erftkreis und Gelsenkirchen. So stand mit 4 Siegen Dortmund I nach der Hinrunde als alleiniger Tabellenführer fest. Diese gute Leistung ermöglichte dann auch, dass sich Anja Lauer dazu durchrang den schon seid Wochen sehr stark aufspielenden Helmut Jürgen eine Auszeit zu gönnen und stattdessen mit Toni Monirji auf der Linken Seite eine neue Variante auszuprobieren. Auch in dieser neuen Aufstellung gelang Dortmund I im vereinsinternen Duell ein deutlicher Sieg. Im Spiel gegen Marburg gingen beide Teams hoch konzentriert zur Sache. Die sehr spannende Begegnung, in der streckenweise sehr temporeicher Torball geboten wurde, endete schlussendlich leistungsgerecht 2:2. Dieses Unentschieden war der Auftakt zu einer Serie von weiteren zwei Unentschieden. Diese Unentschieden resultierten daraus, dass den Gastgebern sowie den Gelsenkirchenern einige sehr schöne Angriffsbälle gelangen und die BSSV Spieler streckenweise einige Konzentrationsprobleme erkennen ließen. Doch mit den erreichten 13:3 Punkten konnten sich die Spieler von Anja Lauer über den Turniersieg freuen.

Für Dortmund II trat ein Damenteam mit Beate Maret, Janine Gallisch, Melanie Schäfer und Sabrina Buschieweke an. Zudem wurden die Damen in einigen Spielen von Andreas Becker unterstützt. Trainer Helge Bröckelmann nutzte das Turnier um verschiedene Formationen auszuprobieren. Alle Damen konnten an diesem Tag weitere wichtige Turniererfahrungen sammeln. Trotz einer kämpferisch starken Leistung und streckenweise sehr konzentrierten Spiels konnte Dortmund II keinen Punkt gewinnen und belegte somit den letzten Tabellenplatz.

Beide Trainer waren mit den Leistungen ihrer Teams durchaus zufrieden und es konnten beim letzten Turnier des Jahres 2009 zahlreiche Erkenntnisse für die anstehenden Aufgaben des kommenden Jahres gesammelt werden.

Nach dem sehr gut organisierten Turnier und der anschließenden gemütlichen Feier verabschiedeten sich alle Teams in der Hoffnung, dass in Zukunft in Bonn-Erftkreis auch weiter Torball gespielt wird. 

Abschlusstabelle:

1. BSSV Dortmund I
2. BSSV Bonn/Erftkreis
3. SSG Blista Marburg
4. VSG Gelsenkirche
5. BSSV Dortmund II

 

 

Tag der offenen Tür bei unserem Sponsor

Am kommenden Freitag dem 27.11.2009 von 10:00 - 17:00 Uhr lädt das Büro für "Barrierefreie Bildung" in Herne,
Wanne-Eikel zum Tag der offenen Tür ein.
Dort präsentiert unser neuer Sponsor im Rahmen eines bunten Programms sein umfangreiches Hilfsmittel- und
Schulungsangebot. In der Einladung werden auch einige interessante Neuentwicklungen angekündigt.
Weitere Informationen zum Tag der Offen Tür finden sich unter:
http://www.bf-bildung.de/barrierefrei-tag-der-offenen-tuer-am-27112009.html

Der Besuch dieser Präsentation ist absolut empfehlenswert

 

BSSV Dortmund I ist Landesmeister 2009 in Nordrhein-Westfalen

Der ausrichtende Blinden & Sehbehinderten Sportverein Dortmund setzt bei der Torball-Landesmeisterschaft am 14.11.09 mit zwei Mannschaften seinen sportlichen Aufwärtstrend fort. Mit dem Zweitplatzierten, Dortmund-Kirchderne, qualifiziert sich der BSSV Dortmund für die Norddeutsche Torballmeisterschaft am 30.01.2010 in Langenhagen.

Hasan Koparan berichtet vom Team I des BSSV

Am 14.11.2009 trat der BSSV Dortmund mit zwei Mannschaften an der Landesmeisterschaft in den eigenen Hallen an. Dabei boten beide Teams eine gute Leistung und überzeugten mit starken Auftritten. Der ersten Mannschaft, die von Anja Lauer betreut wurde, gelang sogar mit 16:4 Punkten und einem Torverhältnis von 46:24 der 1. Platz. Das war nach 4 Jahren wieder einmal eine Landesmeisterschaft, die der BSSV gewann. Die 2. Mannschaft belegte mit 10 Punkten Rang 4.

Die erste Mannschaft startete mit durchwachsenen Leistungen ins Turnier und verlor in den ersten 4 Begegnungen 3 wichtige Punkte. Nach dem 3:1-Erfolg gegen ISC-Viktoria-Kirchderne wendete sich das Blatt zum Positiven und die Mannschaft von Anja Lauer war nicht wieder zu erkennen. Mit kräftiger Unterstützung der 2. Mannschaft gelang den Dortmundern bereits im 9. Spiel der souveräne Titel im Jahr 2009. Somit ist der erste Schritt Richtung Marburg getan.

Die Ergebnisse von BSSV Dortmund I im Überblick

BSSV I - BSSV II  7 : 2 +  8 : 4
              Bonn-Erftkreis 4 : 4 +  8 : 2
              Gelsenkirchen 5 : 2 +  4 : 1
              Detmold 2 : 4 +  2 : 1
              ISC-Kirchderne 3 : 1 +  3 : 3

Für den BSSV Dortmund I spielten: Carsten Bender, Helmut Jürgen, Cengiz Koparan, Hasan Koparan. Trainerin Anja Lauer.

Mit einer im Vorfeld nicht für möglich gehaltenen tollen Leistung überraschte das Team Dortmund II ihr Trainergespann Helge Bröckelmann und Karl-Heinz Lauer. In der Zusammensetzung Andreas Schmitz, Andreas Becker, Marc Fälker und Toni Monirji hatte die Mannschaft in den letzten Monaten nicht zusammen trainieren können. Abgesehen von den Niederlagen gegen die Vereinskameraden der Mannschaft I, die natürlich die Schwachstellen im Team II kannten, wurden die Aktionen der Mannschaft II von Spiel zu Spiel homogener. Mit den Siegen gegen Bonn/Erftkreis, Gelsenkirchen und in der Rückrunde gegen Detmold und Kirchderne ebneten sie dem Team I des BSSV den Weg zur Landesmeisterschaft.

Die Ergebnisse von Dortmund II im Überblick

BSSV II  -  BSSV I    2 : 7 +  4 : 8
                 Detmold           2 : 3 +  5 : 3
                 ISC Kirchderne    2 : 5 +  3 : 2
                 Bonn/Erftkreis    4 : 3 +  4 : 1
                 Gelsenkirchen     5 : 2 +  4 : 5

Abschlusstabelle

BSSV Dortmund I    46 :  24   Tore   16 :  4    Punkte
ISC Kirchderne    32 : 16   13 :  7
TSV Detmold    29 : 29   12 :  8
BSSV Dortmund II    35 : 39   10 :10
VSG Gelsenkirchen    31 : 45     5 :15
BSSV Bonn/Erftkreis    26 : 46     4 :16

die Bilder von der Landesmeisterschaft werden durch Anklicken vergrößert

 

 

 

Integration im Torball

23.10.2009 - Der Leistungssportvorstand des DBS hat entschieden, dass ab der Spielzeit 2010/2011 Nichtbehinderte bei Nationalen Torballmeisterschaften mitspielen können. Es ist ein auf 3 Jahre angesetztes Pilotprojekt zur Integration, um die Auswirkung der Öffnung des Behindertensport für Nichtbehinderte zu erproben. In einer Torballmannschaft  darf einer der drei Feldspieler ein nichtbehinderter Athlet sein. Details sind über den Vereine zu erfahren

 

10.10.2009  -  3 Mannschaften des BSSV Dortmund bei Torballturnieren dabei.

Am Landes-Pokal-Turnier in Detmold beteiligte wir uns mit einer Damen - und einer Herrenmannschaft. Das Damenteam mit Beate Maret, Melanie Schäfer, Janine Gallisch und Sabrina Buschieweke wurde vom Trainer Helge Bröckelmann betreut, und die Herrenmannschaft mit  Andreas Schmitz, Marc Fälker, Rüdiger Steinhanses und Toni Monirji von unserem angehenden Schiedsrichter Thorsten Gallisch.

Zum "Internationalen Torballturnier" in Basel hatten sich, mit ihrer Trainerin Anja Lauer, Cengiz und Hasan Koparan, Carsten Bender und Helmut Jürgen auf den Weg gemacht.

International angekommen

Hasan Koparan berichtet von Basel

Am vergangenen Freitag, dem 09.10.09 fuhr eine Herrenmannschaft des BSSV Dortmund zu einem internationalen Torballturnier in die Schweiz, nach Basel. Darauf freute sich das gesamte Team, da es seit Ewigkeiten die erste Einladung ins Ausland war.

In diesem Turnier belegte die Mannschaft von Anja Lauer den 3. Platz und bot eine insgesamt starke Leistung. Nach einem frühmorgendlichen einstündigen Irrgang durch Basel im Regen stand die Mannschaft pitschnass aber pünktlich gegen Karlsruhe auf den Matten. Gegen die ersatzgeschwächten Badener zeigten sich die Dortmunder unbeeindruckt und gewannen, auch in der Höhe verdient, mit 8:1. In den nächsten beiden Begegnungen musste die Mannschaft aus dem Ruhrpott gegen Venedig und Bergamo antreten. Die beiden italienischen Teams waren noch unbekannte Gegner. Dennoch ließ man den Italienern keine Chance und gewann mit 4:2 und 6:1. „Der Auftakt ist geglückt“, lobte Trainerin Lauer ihre Jungs, „Im nächsten Spiel müsst ihr aber noch `ne Schüppe drauflegen“. Denn für den "Vierten" der letzten Deutschen Meisterschaft ging es gegen die Schweizer Nationalmannschaft!

Mit einer entspannten, hochkonzentrierten und selbstbewussten Einstellung bezwang die Mannschaft den favorisierten Gegner überraschend mit 9:3. Dabei kontrollierte man die Partie 9 Minuten lang und erwischte die Nationalmannschaft mit sicherem Kombinationsspiel in deren Abwehr. Cengiz Koparan und Helmut Jürgen  überzeugten im Angriffsspiel mit 5, bzw. 4 erzielten Toren. „Ich bin echt stolz auf euch“, rief eine begeisterte Anja Lauer, „Jetzt müsst ihr konzentriert weiter spielen, denn die Spiele nach solchen Siegen sind die Schwierigsten!“ So kam es dann auch. Gegen Magdeburg verlor man nach einer schlechten Leistung mit 2:5. Anschließend schlug man aber Zürich souverän mit 8:0. Im letzten Vorrundenspiel traten die Dortmunder gegen Basel an und zogen mit 1:7 den Kürzeren.

Als Vorrunden-Zweiter zog man in die 2. Runde und musste erneut gegen den Angstgegner Magdeburg antreten. „Das Einzige was Euch daran hindert, diese Mannschaft zu schlagen, seid ihr selbst“, feuerte Lauer ihre Jungs an. Nach einer diesmal viel besseren Leistung gegen die Magdeburger dominierte man zwar die Partie, trotzdem kam man nicht über ein 3:3 hinaus. Im folgenden Spiel wartete der Gastgeber auf die DM Sieger von 2001. Die Dortmunder zeigten diesmal eine andere Leistung als aus der Vorrunde und trotzten dem leicht favorisierten Basel mit einem 4:4 ein Unentschieden ab. Dabei glänzte Carsten Bender mit einer Leistung von 3 erzielten Toren!

Im letzten Turnierspiel erhoffte man sich erneut Chancen gegen die Schweizer Nationalmannschaft. Diese ging hoch motiviert in das Spiel um nicht noch einmal eine so deutliche Niederlage einstecken zu müssen. Dortmund hielt die Begegnung lange ausgeglichen, musste dann aber mit kassierten Toren in den letzten Minuten eine verdiente 2:6 Niederlage hinnehmen.

Am Ende belegte die Mannschaft aus Dortmund mit 12:8 Punkten und 47:32 Toren einen guten 3. Platz! „Ihr habt eine tolle Leistung gebracht! Ihr könnt stolz auf Euch sein. Jetzt seid ihr auch international angekommen“, lobte Coach Lauer ihre Mannschaft nach dem Turnier.

In der Torschützenliste belegte Helmut Jürgen mit 21 Treffern den 3., Cengiz Koparan mit 14 Treffern den 8. und Carsten Bender mit 11Treffern den 12 Rang. Der Abwehrchef, Hasan Koparan begnügte sich mit einem Treffer.

Tabelle nach der Finalrunde
               in Basel

 Spiele

 Tore

Diff. Punkte
1

Schweiz

10

63:27

36

18

2

Magdeburg

10

36:32

4

13

3

BSSV Dortmund

10

47:32

15

12

4

TCB Basel

10

4636

10

10

5

Venedig

10

33:39

-6

10

6

Karlsruhe

10

32:51

-19

6

7

Bergamo

10

28:53

-25

6

8

BSC Zürich

10

35:50

-15

5

 

Spielbericht von Helge Bröckelmann über das Landespokalturnier in Detmold

Nach kurzen Anfahrtsschwierigkeiten machten sich am 10.10.2009 insgesamt 10 „Dortmunder“ auf in die Varusschlacht nach Detmold.

Die einzige „reine“ Damenmannschaft bei diesem Pokalturnier bestand aus unseren 4 Spielerinnen.

Unsere Herren hatten dieses Jahr leider keine Chance die Schlacht für sich zu entscheiden, aber voller Stolz konnte man am Ende des Tages 9:7 Punkte holen und dem späteren Sieger Kirchderne in der Rückrunde noch ein Unentschieden abringen. Damit wurde das 0:6 aus der Hinrunde, was sicherlich verdient, aber in der Höhe völlig übertriebenen ausfiel mehr als wettgemacht. Gegen die starken Hausherren aus Detmold hatte man aber leider kein Glück und wir verloren in der Hinrunde unglücklich mit 3:4 in der letzten Minute und doch sehr deutlich mit 1:4 im Rückspiel.

Die Damenmannschaft, aufs Schlachtfeld geführt von Trainer Helge Bröckelmann, nutzte die Möglichkeit einer ausgedehnten Trainingseinheit. Denn ist es für unser sehr junges Team wichtig Turniererfahrung zu sammeln und da es leider nicht allzu viele Möglichkeiten hier gibt, warum nicht mal versuchen der Varusschlacht in Detmold die „Amazonenkriegerinnen“ hinzuzufügen!? So spielten auch die Damen ein für sie sehr erfolgreiches und gutes Turnier, indem sie ein Unentschieden und einen Sieg gegen die 1.Mannschaft der Detmolder feiern konnten.

Leider haben auch andere Mannschaften vorher wohl gelesen, dass ganz in der Nähe eine große Schlacht stattgefunden hat. Aber von fairem Verhalten und damit auch Fairplay, selbst in der größten Schlacht haben sie allerdings noch nichts gehört. Schade, so macht man sich keine Freunde und so verblasst auch schnell ein sonst verdienter Sieg.

Großes Lob und herzlichen Dank von allen Mitfahrern geht natürlich an das Ausrichterteam der Detmolder. Lecker Brötchen, guter Kaffee und angemessenes Detmolder Wetter! Was will man mehr? Außer natürlich ein Wiedersehen in alter Frische und hoffentlich gesund bei uns, wenn es um die Landesmeisterschaft geht.

Spielplan

 

Hinrunde

Rückrunde

Punkte

Detmold 1

Detmold 2

4:4

0:10

1:3

Dortmund Da.

Dortmund He.

0:6

1:6

0:4

Kirchderne

Detmold 1

4:0

8:2

4:0

Detmold 2

Dortmund Da.

3:1

6:0

4:0

Dortmund He.

Kirchderne

0:6

2:2

1:3

Detmold 1

Dortmund Da.

2:2

4:3

1:3

Detmold 2

Dortmund He.

4:3

4:1

4:0

Kirchderne

Dortmund Da.

9:2

6:0

4:0

Detmold 1

Dortmund He.

1:7

1:5

0:4

Detmold 2

Kirchderne

5:4

0:4

2:2

Abschlusstabelle

 

 

Pkt.

Tore

Diff.

1

Kirchderne

13:3

43:11

+32

2

Detmold 2

13:3

36:17

+19

3

Dortmund He.

9:7

30:19

+11

4

Dortmund Da.

3:13

10:41

-31

5

Detmold 1

2:14

13:44

-31

 

 

Die Damenmannschaft aus Magdeburg und das Herrenteam aus Frankfurt/M siegen am 22.08.09 beim Torballturnier des BSSV Dortmund

Mit einer Damenmannschaft und drei Herrenteams stellten sich die Dortmunder Torballer ihren Gästen. Magdeburg, Mol und die SG Hessen/Dortmund waren die Gegnerinnen der Dortmunder Damenmannschaft, die mit Monika Bienkowski, Janine Gallisch, Beate Maret, Melanie Schäfer und Trainer Helge Bröckelmann in das Turnier gingen. Sabrina Buschieweke verstärkte als Leihgabe die SG Hessen. Die Damen spielten in einer Hin -und Rückrunde und absolvierten auch noch Finalspiele. So eindeutig wie die Siege gegen Mol und die SG Hessen in der Vorrunde, als auch im Halbfinale waren, so klar waren auch die drei Niederlagen gegen die Magdeburgerinnen. Dennoch war eitel Freude bei unseren Spielerinnen über den zweiten Tabellenplatz.

Die Gegner der Dortmunder Herrenmannschaften kamen aus Frankfurt/M, Kaiserslautern, Magdeburg und Marburg. In einer Vorrunde spielte jeder gegen jeden. Mit der Finalrunde und den Platzierungsspielen wurde das Turnier fortgesetzt.

 Unsere zehn Torballspieler wurden auf drei Mannschaften verteilt, um allen die Gelegenheit zu geben mal ein volles Turnier zu spielen. Den Spielern und Trainern war natürlich klar, dass bei der gewählten Personalkonstellation die Teams nicht unbedingt um vordere Tabellenplätze kämpfen würden. Die Mannschaft I mit Andreas Schmitz, Andreas Becker, Carsten Bender, Rüdiger Steinhanses und Trainer Tobias Strunck, belegte nach einem Sieg, einem Unentschieden und  sechs zum Teil sehr knappen Niederlagen den siebten Platz. Die zweite Dortmunder Mannschaft mit Helmut Jürgen, Marc Fälker und Toni Monirji, betreut von Stefan Stauch, der den als Schiedsrichter tätigen Trainer Karl-Heinz Lauer vertrat, konnte in der Vorrunde nur ein Unentschieden bei fünf Niederlagen verbuchen. Durch einen Sieg in der Platzierungsrunde mit 6:1 über Marburg und einem Unentschieden gegen Dortmund I verbesserte sie sich auf den fünften Platz. Dortmund III mit Cengiz und Hasan Koparan und Hans-Jürgen Szary, mit Trainerin Anja Lauer, belegte nach der Vorrunde mit vier Siegen, einem Unentschieden und einer Niederlage den zweiten Platz. Im Halbfinale mussten sie sich mit einem 4:5 gegen Kaiserslautern geschlagen geben. Im Spiel um Platz drei lief bei ihnen so recht gar nichts mehr und Magdeburg siegte verdient mit 6:2, so das zum Schluss der vierte Platz übrig blieb.

Mit 96 Toren im Damenturnier und 173 Toren bei den Herren sahen die Zuschauer viele attraktive, spannende Spiele.

Endtabelle     Damen       

   1.  Magdeburg
   2.  Dortmund
   3.  Mol
   4.  SG Hessen /Dortmund

 Endtabelle   Herren

   1.  Frankfurt
   2.  Kaiserslautern
   3.  Magdeburg
   4.  Dortmund III
   5.  Dortmund II
   6.  Marburg
   7.  Dortmund I

Bilder vom Turnier  / zum Vergrößern auf das Bild klicken

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2 x 5ter  -  das Turnier in Magdeburg

Janine Gallisch berichtet

Am 13. 06.09 nahm der BSSV wieder am internationalen Magdeburger Torballturnier mit einer Damen- und einer Herrenmannschaft teil. Am Freitag den 12.06.2009 machte sich eine Gruppe aus 12 BSSV`ern mit dem Zug auf den auf den Weg nach Magdeburg. Dabei waren Helge Bröckelmanns Damenmannschaft mit Teamcaptain Beate Maret, Melanie Schäfer, Sabrina Buschieweke sowie Janine Gallisch und Anja Lauers Herrenmannschaft mit Carsten Bender, Helmut Jürgen, Toni  Monirji und Andreas Schmitz. Unsere Schiedsrichter Ullrich Gossmann und Thorsten Gallisch waren auch dabei.

Trotz eines äußerst deftigen Abendmahls, welches sich einige von uns einverleibten waren am nächsten Morgen alle fit für das anstehende Turnier.

Die Herrenmannschaft belegte nach vier gewonnenen, vier verlorenen und einem unentschiedenen Spiel einen guten 5. Platz. Jedoch kann man dazu sagen, dass unsere Herren  durchaus in der Lage sind besser abzuschneiden.

Die Damenmannschaft belegte nach vier verlorenen und einem gewonnenen Spiel den 5. Platz und zog zumindest was die Platzierung angeht mit den Männern gleich. Zu unseren Damen kann man sagen, dass sie im letzten Spiel gegen den deutschen Vizemeister München gezeigt haben, dass auch sie durchaus in der Lage sind besser zu spielen. Unsere Damen müssen eben als Team noch enger zusammenwachsen. Dieser Sache sehen sie optimistisch entgegen und freuen sich schon auf das nächste Turnier.

Die beiden 5. Plätze taten der Stimmung am Abend keinen Abbruch. Trotz leichter Enttäuschung seitens einiger BSSVer, feierten wir bis spät in die Nacht  und genossen das gemütliche Beisammensein. Am nächsten Morgen ging es dann frohen Mutes mit dem Zug wieder nach Dortmund.

Wir bedanken uns bei unseren netten Gastgerbern aus Magdeburg.

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Im Rahmen der Jahreshauptversammlung des BSSV Dortmund, am 24.04.2009, wurde Beate Maret als Beisitzerin in den Vorstand gewählt. Damit sind die inzwischen 18 Frauen im Verein auch im Vorstand entsprechend vertreten.

                                                                                 Beate Maret

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15. März. 2009  -  Zum erfolgreichen Abschluss seiner Übungsleiterausbildung gratulieren wir unserem Helge Bröckelmann ganz herzlich. Damit stehen dem BSSV zur Zeit fünf, vom Landesverband Nordrhein-Westfalen, ausgebildete Übungsleiter zur Verfügung

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Hervorragendes Comeback für das Dortmunder Herrenteam
Damen erreichen den 5. Platz

Hasan Koparan berichtet

Am Samstag, dem 14.03.2009, fand in Dortmund die diesjährige Deutsche Meisterschaft im Torball statt. Der Blinden und Sehbehinderten Sportverein Dortmund nahm an dieser mit einem Herren- und Damenteam teil. Da sich die Männermannschaft nach 7 Jahren qualifizieren konnte, herrschte große Freude im Team. Dies spürte man auch auf dem Platz, da der BSSV Dortmund sich mit einem 4. Platz zurück meldete.

                                                                    Damenmannschaft

Nach der DM 2008 musste sich die Damenmannschaft neu formieren. Aus der Spielgemeinschaft mit Detmold ist inzwischen eine reine Dortmunder Damenmannschaft entstanden. Natürlich fehlt es dem Team in dieser kurzen Zeit  an entsprechender Routine und Turniererfahrung. Aus diesem Grund war die Erwartungshaltung auch nicht sehr hoch.  Mit 2 Siegen gegen die SG Bremen/Hamburg und gegen Berlin/Langenhagen sowie 3 Niederlagen gegen Kirchderne, SG Hessen und München/Hoffeld landeten die Dortmunderinnen auf dem 5. Platz. Darüber waren dann die Spielerinnen, Beate Maret, Melanie Schäfer, Janine Gallisch und Monika Bienkowski  doch etwas enttäuscht da ihnen nur 3 Tore gefehlt haben um in das Halbfinale zu kommen. In diesem Team, mit den 3 weiteren jungen Spielerinnen, Sabrina Buschieweke, Michelle Stracke und Andreas Hellbusch steckt noch sehr viel Potential, sodass man für die Zukunft mit den "Dortmunder Damen" rechnen muss.

                                                                        Herrenmannschaft

Los ging die Meisterschaft für die Mannschaft von Tobias Strunck und Ulrich Gossmann gegen den Gastgeber aus Kirchderne. Mit dem ersten Wurf gelang Helmut Jürgen direkt die 1:0-Führung. Anschließend entstand ein sehr ausgeglichenes, aber vorsichtiges Spiel beider Seiten. Kirchderne gelang noch vor der Pause der Treffer zum 1:1. Mit einem Strafstoßtor brachte Hasan Koparan sein Team wieder auf die Siegerstraße. Unmittelbar vor dem Ende gelang den Gastgebern der Treffer zum 2:2 Endstand. Kurz vorher traf Helmut Jürgen lediglich nur den Pfosten, so dass das Endergebnis etwas unglücklich war. Dennoch waren die Trainer und Spieler mit dem Auftakt zu frieden. Für das Spiel gegen Braunschweig hatte sich der Trainerstab etwas Neues ausgedacht, da dem Team in der Vergangenheit nicht viele Siege gegen die Niedersachsen gelangen. So musste Center Koparan auf der rechten Seite beginnen. Andreas Schmitz rückte für ihn in die Mitte und machte einen sehr guten Eindruck. Nach einer spannenden Partie, wobei die Dortmunder das Spiel immer kontrollierten, gewannen die Schwarz-Gelben verdient mit 4:3.Im dritten Spiel musste der deutsche Meister von 2001 gegen Borgsdorf antreten. Nach einer souveränen Leistung gelang den Dortmundern ein ungefährdeter 4:2-Erfolg. Dabei glänzte Carsten Bender mit seinen beiden Toren, wobei er noch einige Treffer hätte erzielen können, wenn er nicht zweimal den Pfosten getroffen hätte.

Nun ging es Schlag auf Schlag. Anschließend trat man gegen Augsburg an. Durch vier Kontertore vom Center Hasan Koparan schlug man die Bayern überlegen mit 5:1. Jetzt wartete der amtierende Serienmeister aus Landshut auf die Dortmunder. Mit den 7 geholten Punkten und Freude ging man in dieses Spiel hinein. In der Abwehr standen die Ruhrpottler sicher. Durch zwei Tore von Helmut Jürgen lag man mit 2:0 vorne. Zum Ende hin erhöhte der Meister den Druck. Ihnen gelang jedoch nur der Anschlusstreffer. Dortmund ließ in der Abwehr nichts anbrennen und gewann am Ende mit 2:1. Die anschließende Aufgabe erledigte der BSSV Dortmund souverän mit 3:1 gegen Nürnberg. Man dominierte 10 Minuten diese Begegnung und ließ den Franken keine Chance zu. Ein Sieg fehlte noch bis zum Erreichen der Endrunde. Doch der Gegner hieß München. So ging man hochkonzentriert und motiviert in diese Begegnung. So entstand ein einseitiges Spiel, in dem Cengiz Koparan mit 3 Toren der Matchwinner war. Nach dem Abpfiff stand ein ungefährdeter 6:2-Sieg, und somit das überraschende Erreichen der Endrunde.

Gegen SG Baden sollten die Spieler, die bis zu diesem Zeitpunkt nicht so viel Spielen konnten, zum Einsatz kommen. Toni Monirji, Andreas Schmitz und Carsten Bender legten ein Blitzstart hin und führten schnell mit 3:0. Nach dem Timeout vom Vizemeister geriet die Mannschaft unter Druck, hielt aber gut dagegen. Der Anschlusstreffer zum 1:3 kurz vor dem Seitenwechsel kam zu einem sehr schlechten Zeitpunkt. In der zweiten Hälfte erhöhte das Team vom Nationaltrainer Hans-Dieter Weidner den Druck. So musste das Team im allerletzten Wurf sich mit  3:4 geschlagen geben. Gegen Frankfurt entwickelte sich ein zähes Spiel. Für die Hessen ging es noch um die Teilnahme an der Endrunde. So spielten sie mit mehr Elan. Dortmund verlor am Ende verdient mit 2:3.

Das Halbfinale war erreicht! Mit 13:5 Punkten und 31:19 Toren belegte der BSSV Dortmund den dritten Platz. Zweiter wurde Landshut und damit der Gegner von Dortmund. Es entwickelte sich ein dramatisches Spiel. In der Abwehr ließ man den Bayern erneut keine Chance zu und ging mit zwei schnellen Toren von Cengiz Koparan und Helmut Jürgen in Führung. Jedoch sollte es dieses mal nicht für einen Sieg reichen. Der Titelverteidiger nutzte seine individuelle Stärke und langjährige Erfahrung aus. So musste das Team von Tobias Strunck mit dem vorletzten Wurf das 2:3 einstecken. „Es ist eine bittere Niederlage, dennoch sind wir stolz auf euch!“ resümierten die Trainer. Im Spiel um Platz drei merkte man den Dortmundern die traurige Niederlage an. Trotzdem stand es bis zur letzten Minute lange 1:1 gegen Frankfurt. Nach dem 1:2  diskutierte man beim Timeout etwas zu lange, so dass es einen Penalty für Frankfurt gab. Dieser wurde verwandelt und brach den Dortmundern das Genick. Am Ende stand es sogar 1:4 – deutlich ein bis zwei Tore zu hoch.

So konnte man am Ende des Tages mit dem 4. Platz glücklich sein, auch wenn die letzte Niederlage ärgerlich war. „Darauf kann man aufbauen. Ich bin stolz auf euch!“ lobte Teamchef Karl-Heinz Lauer, der an dem Tag die Damenmannschaft coachte, seine Jungs.

Vorrunde Damen:

Platz Mannschaft Tore Punkte
1    Kirchderne 26:10 9
2    München/Hof. 18:12 7
3    Bremen/HH 18:14 6
4    SSG Hessen 16:21 4
5    Dortmund 11:18 4
6    Berlin/Langenhg. 11:25 0

Abschlusstabelle

    1    Kirchderne
    2    München/Hofffeld
    3    SSG Hessen
    4    Bremen/HH
    5    Dortmund
    6    Berlin/Langenhagen

Vorrunde Herren:

Platz Mannschaft Tore

Punkte

1    Baden 34:24 15
2    Landshut 33:14 14
3    Dortmund 31:19 13
4    Frankfurt 30:22 11
5    Kirchderne 29:21 10
6    München 21:26 8
7    Augsburg 25:42 7
8    Borgsdorf 19:24 6
9    Nürnberg 28:36 5
10    Braunschweig 14:35 1

Abschlusstabelle

     1    Landshut
     2    Baden
     3    Frankfurt
     4    Dortmund
     5    Kirchderne
     6    München
     7    Augsburg
     8    Borgsdorf
     9    Nürnberg
    10    Braunschweig
   Bilder von der Torball-DM
       2009 in Dortmund